Leider gibt es nach wie vor zahlreiche Fälle von ungebetenen Miterntern auf vielen Parzellen. Auffällig ist, dass nur das schönste Gemüse gezielt ausgewählt und abgeschnitten wird. Meine Parzelle liegt etwa genau in der Mitte des Ackers und es war so: Zuerst waren die Wirsingköpfe weg (3 Stück, natürlich nur die schönen), dann die Salate (3-4 Stück, auch nur die schönen) und seit dieser Woche fehlen die Weißkrautköpfe (2 Stück, komischerweise sind auch da nur die schönen weg). Wen man fragt, nahezu jede Parzelle hat Verluste; Kohl, Wirsing, Salat, Zuchini. Was können wir tun, welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung uns zu wehren?
Klau-Abwehr
Hallo Hildegard,
bei der -->lokalen Polizeidienststelle anrufen und bitten, dass die öfter mal vorbeifahren sollen und vielleicht auch mal über den Acker gehen (die Polizei kann auch Identitäten beim Gut Riem überprüfen lassen).
In der Zeit, wo keiner da ist, kann man ansonsten wohl nur mit Information helfen: beim Info-Schild sind normalerweise Flyer: wenn die leer sind, dem Gut Riem Bescheid sagen oder selber ausdrucken und nachfüllen (es gibt den Flyer auf der -->Website der Stadt). Vielleicht auch welche bei der eigenen Parzelle aufstellen, sowie Hinweise, dass der Garten viel Arbeit ist und Klau eine Zumutung ist und auch strafbar.
Es gab auch schon Berichte von mutigen KrautgärtnerInnen hier im Forum, die ihnen fremde KrautgärterInnen angesprochen haben: am Besten immer einen Flyer dabei haben.
Weitergehende Dinge wie Video-Überwachung haben technische Probleme (Standort, (Solar-)Strom, Kosten für Mobil-Anbindung), ausserdem kann auch das geklaut werden und es gibt rechtliche Fragestellungen, die man beachten muss (Datenschutz), neben möglichen Vorgaben des Gutes Riem als Verpächter.
Es ist sicher auch gut, dem Gut Riem Bescheid zu sagen -->Krautgarten-Telephon oder Mail, damit die wissen, dass da ein Problem ist. In Berg-am-Laim gab es daraufhin Öffentlichkeits-Arbeit. In Berg-am-Laim haben einige KrautgärtnerInnen auch eine Sammelklage bei der Polizei gemacht .
Viele Grüsse,
Jonas