Als KrautgärtnerInnen des Gutes Riem müssen wir ja Bio-Saatgut verwenden
(siehe -->Bioland-Richtlinien und -->Bezugsquellen für Bio-Saatgut)
Erlaubt ist auch selbst gesammeltes Saatgut von der eigenen Parzelle.
Hier können wir Tips und Tricks sammeln,
wie/wann man Saatgut erntet, lagert, wieder einsät usw.
Hier sei auch ein Hinweis auf das -->Saatgutfestival 2017 am ÖBZ gegeben:
2017 findet es zum dritten mal statt und es sind auch die Grossen
der Bio-Saatgutszene vertreten (Arche Noah, Bingenheimer, Dreschflegel, ..).
Da es auch nicht-biologisches (bzw. nicht zertifiziertes) Saatgut gibt,
muss man immer gut auf das Bio-Siegel achten ..
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Linkliste (Stand 20.2.2019):
Siehe auch:
Siehe auch (Umwelt):
-->Globales Saatgutarchive
-->UN-Bericht zur Bedrohung der Artenvielfalt (IPBES)
Tomaten-Saatgut
Bei Tomaten kenne ich zwei Arten, das Saatgut aufzuheben:
einzelne Körner (z.B. Tomate ausschaben und Körner auf einem Stück Klopapier austrocknen lassen)
die ganze Tomate (kühl und trocken verdorren lassen: manche werden schnell zu Rosinen-artigen Objekten, andere brauchen ewig um zu verschrumpeln: ich lege die ganze Tomate im frühen Frühjahr dann in feuchte Erde: es dauert relativ lang bis die Tomaten keimen: wenn es funktioniert kommt ein ganzes Büschel von Pflanzen, die ich dann vereinzelt und einzeln weiter grossgezogen habe).
Bild: gesammeltes Saatgut von rote Murmel und einer sehr kleinen Eiertomate (ich glaube, die hatte ich von Dreschflegel, sind nun schon im zweiten Jahr in Selbstvermehrung).
Tomaten-Saatgut mit Beschriftung
Diesmal habe ich die Tomaten nicht ganz gelassen
(zu hohes Verderb-Risiko und weniger kontrollierte Aussaat):
man kann das Saatgut aus den aufgeschnittenen Tomaten auskratzen und das Wasser auf einem Tuch etwas ablaufen lassen und dann das Saatgut auf ein Küchen - oder Toiletten-Papier bringen, wo man es nach dem Trocknen z.B. in einem Glas überwintern kann. Auf das Papier kann man auch gleich schreiben, was es ist ..
Bild: meine winzigen Tomaten-Sorten (halten Acker ohne Tomatenhaus gut aus)
Kälte nutzen
Von der Bohnen-Gruppe am ÖBZ kenne ich den Trick, Bohnen (nach vollständiger Trocknung!) einzufrieren, um den Bohnenkäfer unschädlich zu machen. Die aktuelle Luftmassenverteilung (-->bei uns eisig, in -->New York 26 Grad , am -->Nordpol Rekordwärme; siehe auch -->allgemein zum Jetstream und Kaltlufteinbrüchen) kann man dafür auch nutzen .. ebenso für Wolle, die vielleicht zu gross ist, um sie in die Gefriertruhe zu packen, um mögliche Motteneier unschädlich zu machen ..
Siehe auch die Frage zu den -->Erbsenkäfern
Hinweis: die ÖBZ-Bohnengruppe ist auch beim -->Netzwerktreffen Urbane Gärten München am 2.März.