By Jonas, 4 März, 2013
Forums

Notizen aus den Krautgarten-Informationsveranstaltungen vom 2012
(für die Krautgärten der Stadtgüter München, SGM, Riem; gilt nicht für private Krautgärten):

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Notizen von 2013: -->Link  

Notizen von 2014: -->Link

Notizen von 2015:  -->Link

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Hier ein paar  Links und Notizen zu den Themen der Infoveranstaltung  (siehe  -->Veranstaltungen ). Natürlich kann in ein paar Stichpunkten nicht der ganze Vortrag und alle Fragen der KrautgärtnerInnen wiedergegeben werden, bitte ggf. selber ergänzen.

Die  Bioland-Richtlinien  im Einzelnen:  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/bioland-richtlinien

Allgemeine Bioland-Info (Organisch-biologische Wirtschaftsweise) http://de.wikipedia.org/wiki/Ökologische_Landwirtschaft#Organisch-b...  bzw. die  -->allgemeinen Links  hier im Forum dazu ( Hinweise - INFO -Link auf der Hauptseite).

Wer weitergehendes Interesse hat:  Bioland Jahrestagung 2012 -->Link  . 
Die erwähnten Bilder von  Herrmann Pennwieser  (der auf der Jahrestagung sprach) habe ich im Netz leider nicht gefunden (Steine und Regenwürmer vergrössert). Hier ersatzweise Wiki-Artikel:  http://de.wikipedia.org/wiki/Regenwürmer  und  http://de.wikipedia.org/wiki/Stein  Und hier noch ein ganz netter, teilweise animierter, ins Deutsche übersetzter Flash-Kurs der Universität von Tromsö darüber was Gestein ist, usw.  -->Link  .

Notizen :

Es wurde gebeten, die  Steine nicht vom Acker zu entfernen  (wenn sie stören, nur zur Seite räumen (manche "pflastern" ihre Wege damit :-) ...), wegen ihrer Funktion im Boden (Mineralien, Ort für Mikrolebewesen, Wärmespeicher, Bodenstruktur, ...): die Steine sind aus mikroskopischer Sicht nicht glatt, sondern voller Lamellen ... Und die grossen Steine kann man eh gut gebrauchen, um das Vlies zu beschweren (Vlies siehe unten).

Das Gut Riem sprach von  Bodenfruchtbarkeit durch Gründüngung  ohne kommerziellen, gekauften "Handels"-Bio-Dünger: man könne auch 1-jährigen Klee einsääen und  ab 10 cm abschneiden und als Mulch verwenden, oder Senf, usw. Düngung mit Handelsdünger ist meist nur bei Starkzehrern nötig (falls überhaupt): es wird bereits Kompost in den Acker eingearbeitet. Der  Kompost  kommt vom Obergrashof und Gut Karlsfeld (Grünschnitt und Mistkompost, regelmässig kontrolliert auf Schwermetalle, usw.). Konventionelle Küchenabfälle darf man nicht auf den Acker einarbeiten (bei Resten von Gemüse aus der Biokiste muss ich erst noch fragen ...). Hier auch noch der Link zum bei der Veranstaltung ausliegenden Informationblatt der LWG zur Düngung  (nicht bio-spezifisch: der jeweils konkrete Dünger (Produkt oder selbstgemacht) muss gemäß den  Bioland-Richtlinien  zugelassen und angewendet werden, im Zweifel immer am  Krautgartentelephon  fragen):  --> Link zum Infloblatt  . PS (19.6.2012:  -->Link  zu weiteren Hinweisen zur Düngung im Forum). PS (14.7.2012): siehe auch das  -->eingescannte Informationsblatt  unten zum  Saatgut für Gründüngung  vom zweiten Jungpflanzenverkauf.

Das  Kompostbeet  ist für die Erntereste (Quecken evtl. in den Hausmüll entsorgen): der Kompostberg, der sich an einigen Standorten bei den Brunnen oder der Werkzeugkiste "gebildet" hat ist unerwünscht. (Bemerkung: der Kompost auf dem Kompostbeet kann nach meiner - Jonas - Erfahrung auch die Schnecken vom weiterwandern auf die inneren Beete abhalten). Pflanzen solle man auf dem Kompostbeet nichts: dort fährt der Traktor durch und arbeitet die Reste in den Boden ein (Pflanzen verloren).

Das Gut Riem sagte auch, man solle die  Fläche nutzen (früh genug ernten und nachpflanzen)  oder wenn man sie nicht mehr nutzt, dann einsäen (1 jährige Gründüngung (abschneiden bevor sie Samen abwerfen), Blumen, ...). Karotten könne man z.B. schon nach drei Monaten anfangen zu ernten, d.h. ab Juli (natürlich je nach Witterung, usw.). Man solle die  Fläche auch die ganze Saison pflegen , das erleichtere dem nächsten Jahrgang die Arbeit (z.B. Quecken, Disteln, ...). 

Bitte die  Kartoffelkäfer absammeln  (haben keine natürlichen Feinde), damit sie nicht überhand nehmen (siehe  http://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffelkäfer  ). Die orangen Gelege auf der Blattunterseite könne man evtl. mit den Gelegen von Nützlingen verwechseln (Bemerkung Jonas: ich hab mal einen Kartoffelkäfer beim Legen gesehen: die Farbe erinnert an den Kartoffelkäfer selbst; ich selber fand die Beseitigung der Gelege sehr effizient: wenn die Larven bereits heraus sind, kostet es viel mehr Arbeit; hier eine Fundstelle im Netz dazu:  "Auch gegen die Eiablage lautet die Devise: Absammeln. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, denn die Gelege des Kartoffelkäfers unterscheiden sich nur in der Farbe von den Gelegen der Marienkäfer. Während der Kartoffelkäfer orange-rötliche Eiablagen hinterlässt, sind die Eiablagen der Marienkäfer eher gelblich. Die Eigelege an der Blattunterseite sollten einfach zerdrückt werden. Hierbei ist Gründlichkeit gefragt, denn ein Käferweibchen kann innerhalb von zwei Monaten 400 bis 2.000 Eier legen." Quelle:  http://www.kgv-ostecke.de/kartoffelkaefer.html  ;  Siehe auch  -->Sammlung zu Nützlingen/Schädlingen  hier im Forum).

Bei Karotten und Kartoffeln solle man die  Beete anhäufeln  (bei Karotten gegen die Karottenfliege, bei Kartoffeln, wenn sie aus der Anhäufung herauswachsen.

Gegen  frühzeitiges schiessen/schossen  (z.B. von Spinat und Radieschen und Rettich) nützt ein  Vlies , indem es Nachts die Temperatur nicht so stark abfallen lässt. Zur  allgemeinen Vlies-Nutzung  hat auch die Gartenakademie ein Dokument (online, siehe - ->Link  ), auf das das Gut Riem  ebenfalls hinwies. Das Gut Riem wies auch darauf hin, dass  Mulchfolie und Vlies sich nicht zersetzt  und am Ende der Saison entfernt werden muss und insbesondere nicht am Kompostbeet entsorgt werden kann (wer mag schon im nächsten Jahr Plastik in seiner Parzelle haben ...). Vlies ist ebenfalls das Mittel der Wahl gegen die weisse Fliege (Kohlpflanzen). Abwaschen ist auch möglich, siehe  -->Link, Punkt 9  .

Um eine  pflegliche(re) Behandlung der Werkzeuge  und Giesskannen wird gebeten: Werkzeuge sauber in die Kisten zurück. (Bemerkung Jonas: ich habe die Gieskannen oft auf eine Seite der Kiste geräumt, die Werkzeuge auf die andere: das spart Platz und zerdrückt die Giesskannen nicht). Defekte der Werkzeuge oder des Brunnens, usw. bitte an die Krautgarten-Organisation melden (oder selber reparieren: ich hab z.B. einfach einen festen Draht für den verschwundenen Bolzen des Brunnens eingesetzt).

Zum  Pflanzplan 2012 ( Korrektur siehe unten: eingescannter Pflanzplan 2012, endgültige Form ) : Mangold wird vermutlich weiß sein, bunten Mangold kann man als Jungpflanzen kaufen. Erbsen sind diesmal im Standard enthalten. Kartoffeln werden vermutlich Nicola und Laura sein, seltene Sorten werden beim Jungpflanzenverkauf angeboten. Statt Blumenkohl gibt es Lauch. Die Fruchtfolge wird diesmal verändert ein: Kartoffeln innen, usw. freies Beet/Kräuter aussen (d.h. umgekehrte Reihenfolge der Beetreihenfolge gegenüber 2011, siehe Schema unten). Die Karotten sind Lagermöhren und Waschmöhren (früher reif). Wer  mehr Kartoffeln  mag: das Gut Riem hat Kartoffeln zum Selberklauben im Herbst (wird hier in den Veranstaltungen angekündigt): da kann man so viele haben, dass sich das Einlagern lohnt.

Das  Selberpflanzen der Jungpflanzen  hat nicht nur mit den Kosten zu tun, sondern auch mit dem Wässern (und den Unbilllen des Frostes ...): die Jungpflanzen brauchen Wasser. Über Lösungen wird nachgedacht, aber bis auch weiteres ist es so, dass man einen Teil der Pflanzen selbst einpflanzen muss.

Die  Zaunpflege  liess in 2011 zu wünschen übrig: bitte den Zaun mit Eigenpflege auch wirklich selber pflegen (nicht zuwachsen lassen, usw.).

Die  Übergabe der Parzellen  wird voraussichtlich letzte/vorletzte Woche April sein. Eine Benachrichtigung kann aber erst erfolgen, wenn die Wetterlage klar ist und die Bestellung der Äcker beschlossen ist. Ende Juli wird es wieder einen  zweiten Jungpflanzenverkauf  geben, wie in 2011 (Liste der Pflanzen von 2011, siehe  -->Link ). Säumige Zahler, die auf die inzwischen ausgegangene Mahnung nicht reagieren, werden keine Parzelle erhalten.

Ein Lob wurde für die  sparsame Verwendung von Wasser  in 2011 ausgesprochen: bitte weiterhin so sparsam sein! Weniger oft aber dann richtig giessen fördert auch das Wurzelwachstum.

Der angegebene  Aufwand (2-3h pro Woche für 30qm) ist ein Mittelwert : anfangs muss man mehr Zeit rechnen, da der Beikraut-Druck höher ist (die Nutzpflanzen sind noch nicht gross) und anfangs (im Zweiblattstadium) sind die Beikräuter auch leichter zu entfernen (man kann diese auch (ausser Pflanzen wie Quecken, die auch aus kleinsten Wurzelstücken wieder austreiben) am Beet als Gründüngung liegen lassen. Für die meisten Beikräuter reicht hacken, nur für Tiefwurzler wie Disteln und Quecken muss man die ganze Wurzel ausgraben. 

Zu den  Kriebelmücken  gab es keinen Hinweis auf eine Möglichkeit, das gärtnerisch einzudämmen, nur den Hinweis auf passive Schutzmassnahmen. Aus dem Publikum (in Neuperlach) kam der Hinweis auf Zedan, ein biologisches Insektenschutzmittel, das in Naturkostläden/Biosupermärkten erhältlich ist, siehe auch die Diskussion ( -->Link ) hier im Forum. 

Saatgut, Jungpflanzen und Dünger müssen das Biosiegel  haben (Siegel-Info siehe ganz unten bei den  -->allgemeinen weiterführenden Links ) oder gemäß den Bioland-Richtlinien in der  Bioland Betriebsmittelliste 2012  enthalten sein: diese Liste ist leider nicht online: ob ein konkretes Produkt da drin ist, kann man am Krautgarten-Telephon nachfragen:  -->Link   .

Nachtrag, einige Stichpunkte aus dem Schreiben der Krautgarten-Organisation (vom 30.5.2012) :

  • Vertragsgrundlage sind die  -->Bioland-Richtlinien  d.h.
    • Jungpflanzen und Saatgut  müssen  das Bio-Siegel haben ( -->Bezugsquellen )
    • Kunstdünger ist verboten, anderer Dünger muss das Bio-Siegel haben und unterliegt den Mengenbegrenzungen der Bioland-Richtlinien
    • Konventionelle Gartenchemie ist verboten. Pflanzenschutzmittel (auch biologische) bedürfen vor Anwendung einer Indikation durch die Krautgarten-Organisation ( -->Krautgartentelephon )
  • Es wird aufgefordert, die Parzellen nicht verunkrauten zu lassen (Erinnerung an 2-3h Arbeit bei 30qm)
  • Kompost bitte auf das Kompostbeet (nicht Teil der Parzelle!), direkt hinter die Pfosten


Bezugsquellen für Bio-Saatgut und -Jungpflanzen  wurden hier schon gesammelt:  -->Bezugsquellen

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Meine eigenen Hinzufügungen:

Zur Bebauung von möglichen Ackerflächen kann man sich bei der Stadt erkundigen und mitteilen (oder politischen Druck machen) dass diese nicht verschwinden sollen oder sogar erweitert werden können. Bei einem Gespräch nach einer Infoveranstaltung in Riem gab es von einer Krautgärtnerin auch noch den Hinweis auf eine Bürgerinitiative, die sich gegen die Verdichtung und unmässige Bebauung wendet (ich habe leider keinen Link).

Damit die Neulinge sich das mit den Schnüren besser vorstellen können, hier noch mal ein Bild aus  meiner ersten Saison


Und wer es lieber schematisch mag, aber Vorsicht: das ist der  Pflanzplan von 2011 , der Pflanzplan von 2012 wird anders sein!!!: die Pflanzenzahlen beziehen sich auf eine 30qm Parzelle:


Wenn jemand weitere Notizen hat, bitte gerne ergänzen ... 

Jonas

vor 13 years 1 month

PS :

Hier der eingescannte Anbauplan 2012, falls den noch jemand verlegt haben sollte, mit Nachpflanzvorschlägen und Kulturhinweisen. Die Termine für den zweiten Jungpflanzenverkauf kommen per Post vom Gut Riem.


PPS :

Hier das eingescannte Infoblatt zum Saatgut für Gründüngung:


PPPS :

Frage zur Gründüngung (siehe Infoblatt zu unserem Saatgut für Gründüngung oben): aus den Informationsveranstsaltungen kann ich mich erinnern, dass das Saatgut einjährig ist und man abschneiden soll, bevor es sich selbst wieder aussät.

Fragen, die ich mir stelle (und ein Parzellennachbar sich auch):

  1. Aber was dann damit tun? Einarbeiten? Liegen lassen (mulchen)? Wikipedia spricht von einarbeiten.  Was ist das das Beste? Siehe  http://de.wikipedia.org/wiki/Gründüngung , oder  http://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/zwischenfruechte . Auf http://www.dünger-info.de/gruenduengung.php  steht: " Neigt sich die Blühzeit dem Ende zu, das heißt, die Blüten beginnen zu welken, aber die Pflanze selbst ist noch grün, wird gemäht. Das Gemähte. bleibt liegen, bis der Verrottungsprozess angefangen hat. Erst dann wird die Pflanzenmasse in den Boden eingearbeitet. "
  2. Und gibt es einen Zeitpunkt (z.B. für unsere Gründüngungsmischung) ab dem man weiß: da wird es nicht mehr reif und sät nicht mehr aus und man kann es stehenlassen?

Falls jemand Ähnliches beim  -->Krautgarten-Telephon  fragt, kann er/sie ja die Antwort hier anfügen.

PPPPS :

Rückgabe der Parzellen, Termin  (die Frage kam öfter am Acker auf):
in den  Krautgarten-Vertragsbedingungen für 2012  ist nachzulesen:

"gibt die Parzelle am  14.11.2012  gesäubert (pflanzliche Abfälle können auf der Parzelle  verbleiben) zurück"

Quelle:  -->Vertragsbedingungen 2012 (115 KB, PDF)  

Nachdem es in Hohenbrunn bezüglich der Bedeutung von "gibt zurück" letztes Jahr (201 1 ) Probleme gab (manche wollten am genannten Tag noch die Pastinaken abernten, andere dachten wohl, dass ab dem genannten Termin die Parzelle schon zurückgegeben ist und haben auf fremden Parzellen nicht abgeerntete vermeintliche Freiwild-Pastinaken geerntet), empfiehlt es sich wohl, vorsichtshalber am Wochenende vorher oder spätestens Di 13.11.  vorher alles abgeerntet  zu haben, siehe  -->Ackerbericht von 201 1  von Hohenbrunn . 2011 war es so, dass sehr bald nach der Rückgabe die Trennpfosten zwischen den Parzellen weg waren und dann alle Pflanzen abgeschnitten und mit auf die Kompostierung gegangen waren (siehe  -->Riem )

Es sei an dieser Stelle auch noch mal drauf hingewiesen, dass auch  Vlies und Netze aus Kunststoff sind und abgeräumt werden müssen : es macht keinerlei Spass (dem Krautgarten-Team nicht und auch freiwilligen Krautgarten-Helfern nicht) das zerbröselte (aber nicht abgebaute) Vlies mühsam aus der Erde herauszupulen: siehe  -->Reinigungsaktion Riem , wir wollen doch keinen " -->Plastic Planet ". Auch die Beschriftungsschildchen und die Tomaten-Klipse usw.: alles Künstliche muss weg und und auch mitgebrachte Stöcke, usw. Gesäubert eben.

In Berg am Laim gibt es auch Reinigungsaktionen, teils gemeinschaftlich, auch um Silvester-Müll abzuräumen, siehe  -->Treffen im März 2012 im weissen Bräuhaus in Berg am Laim  und  -->Bericht  dazu.

PPPPPS :

Ich habe bei der Krautgarten-Organisation/Gut Riem nachgefragt,
was genau " Ernterückstände können verbleiben " im letzten Brief heisst,
und ob man alle Pflanzen abschneiden/ausreissen soll:

Die Antwort vom Gut Riem (hier zur Info für alle):

"Einfach alles Organische stehen und liegen lassen. Wenn es die Witterung noch erlaubt, werden wir die Flächen abmulchen, sodass oberflächlich eine Mulchschicht über Winter verbleibt, die dann im Frühjahr, zusammen mit dem Mist, eingearbeitet wird. Wenn nicht gemulcht wird, stehen Stängel Insekten zur Überwinterung zur Verfügung. Das Ackern der Flächen im Herbst verstärkt Wind- und Bodenerosion, auch das Auswaschen des Reststickstoffs (wenn keine Pflanzen den Stickstoff an wärmeren Tagen noch umsetzten), somit ist jede Bedeckung der Flächen sinnvoller."

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Ich selber füge noch den (persönlichen) Aufruf an, noch mal alles nach nicht Verrottbarem (insbesondere: Plastik-Reste) zu durchsuchen und das vom Acker zu entfernen: ich habe dieses Frühjahr den Müll weggeräumt, da wurde doch einiges übersehen, siehe Bericht  -->Link  . Das könnte man im Frühjahr 2013 auch (wie die Berg-am-Laimer) als Gemeinschaftsaktion machen, kann ja zusammen ganz lustig sein, und danach noch irgendwo einkehren.

PPPPPPS :

Auf Mail-Nachfrage zu einer  möglichen gemeinsamen Acker-Reinigungsaktion  (wer Zeit und Lust hat, siehe oben, bzw.   -->Link ) ein paar  Vorabgedanken  dazu:

Die Berg-am-Laimer haben das selber organisiert, mit ihrem Mail-Verteiler, nach Silvester, wegen den Raketen/Böllern aus dem Wohngebiet dort. In Riem (sehr grosser Krautgarten) hab ich letztes Jahr im Frühjahr an vier Tagen je ca. 1/2-1Stunde (? kann mich nicht genau erinnern) in der Mittagspause was gemacht. Vermutlich sollte jeder  Standort das selber organisieren , z.B. über die  -->Gruppen  hier im Forum, falls kein Mail-Verteiler existiert An Standorten ohne Silvester-Müll könnte man es auch schon im Herbst machen?

Weitere Gesichtspunkte : man muss vermutlich beim Termin auch mit dem  Wetter  gucken (bei Schneebedeckung  macht es keinen Sinn und bei starkem Regen macht es keinen Spass) und vorher erst noch beim Gut fragen, wann sie umgraben wollen. Auch kommt es drauf an, ob das Team vom Gut die Pflanzen wegen Wetter dieses Jahr nicht mehr abschneiden sondern stehen lässt (man sieht dann weniger): da würde ich auch noch nachfragen, ab die das ggf. noch im Frühjahr machen oder gleich einpflügen. Über den Abtransport des Müllsacks muss man sich auch Gedanken machen, wenn keiner ein Auto hat (ich habe keines).

Bemerkung: wenn niemand von den Krautgärtnern das macht, macht das Team vom Gut Riem das Säubern selber: ich selber finde es nett, wenn ich selber beim Säubern helfe, aber es gibt sicher genug KrautgärtnerInnen, die schon so mit Arbeit und Kindern, ... mehr als genug zu tun haben. Man muss auch  nicht den ganzen Acker  machen: wenn man es zeitlich nicht schafft, muss man halt dem Team vom Gut Riem mitteilen, bis wohin man gekommen ist.

Ich frag mal beim Krautgarten-Telephon oder per Mail nach, wie das vor sich geht und stelle die Antwort dann hier ein. Wenn jemand noch Ideen dazu hat ...