2016 : Notizen von den Info-Veranstaltungen (2017 nach den Info-Veranstaltungen)
Dies sind die Notizen von 2015, die ich um Ergänzungen/Korrekturen erweitert habe.
Wie immer keine Gewähr: dies sind private Notizen, relevant ist das Gut Riem.
Es gibt jedes Jahr neue Inhalte der Infoveranstaltungen, auch wenn sich manches wiederholt:
-->2012 , -->2013 , -->2014 , - ->2015
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Inhalt :
- Struktuelles
- Ablauf des Jahres für Neulinge (kurz)
- Hinweise zu einzelnen Themen
- Feedback aus 2014/15
- Standortspezifisches
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Strukturelles
Vertragliche Grundlage sind die Bioland-Richtlinien :
kein Mineraldünger (Blaukorn, ..) keine Pestizide (Gifte, ..),
nur Bio-Saatgut und Bio-Jungpflanzen, nur Bio-Anzuchterde,
Nachfragen am Krautgarten-Telephon bei Pflanzenschutz/stärkung.
Verletzungen der Bioland-Richtlinien führen zur sofortigen
Kündigung der Parzelle, auf Dauer . Die Einhaltung der Richtlinien
wird insbesondere durch Kontrollgänge vom Gut Riem überprüft
und auch Hinweisen durch Parzellennachbarn nachgegangen.
Siehe -->Bioland-Richtlinien , -->Vertrag und Krautgarten-Telefon
Weitere Pflichten : Pflege der Parzelle: besonders wichtig
am Anfang, damit Saaten und junge Kulturpflanzen eine Chance
gegen die Wildpflanzen haben. Ungepflegte Parzellen werden
per Brief abgemahnt. Weitere Nicht-Pfege führt zur Kündigung
und Mulchung (alles wird abgeschnitten, um ein Aussamen bzw.
Ausbreiten der Beikräuter zu unterbinden (Quecken, Disteln, ..)).
Das Gut Riem bietet zu einem moderaten Preis einen Komfort,
den Gärtner in selbstorganisierten Krautgärten nicht haben
(Brunnen, Werkzeug, Umgraben, Düngen, Bio-Grundbepflanzung,
Jungpflanzenverkauf, Krautgarten-Telephon, ..), aber man muss
die eingegangene Arbeit auf sich nehmen, oder im Gut anrufen,
wenn Verhinderung vorliegt, damit die Parzelle ggf. an Leute
auf der Warteliste weitergegeben werden kann.
Die Parzellen sind 2m*15m oder 4m*15m, .. gross.
Es gibt 10-11 Beete à 1,5m * 2/4/.. m pro Parzelle,
10-11 je nach Standort (manche Standorte: kein Platz für 11).
Die Parzellen sind beidseitig abgetrennt durch Pfosten ,
die man mit einer Schnur als Grenze zum Nachbarn verbindet.
An einem Pfosten ( vorne ) ist eine Nummer angebracht:
rechts daneben ist die Parzelle mit dieser Nummer.
Hinter den Pfosten ohne Nummer ( hinten ) ist das Kompost-"Beet"
(das nicht mehr zur Parzelle gehört und nicht bepflanzt werden darf),
wo Pflanzenreste abgelegt werden können und vom
Gut Riem beim Mähen der Zwischenwege entfernt/zerkleinert werden.
Siehe schematisches Bild unten und Bild mit Schnüren unten.
Bepflanzung : ein Teil der Bio-Jungpflanzen ist angesät,
ein Teil steht bei der Parzellenübergabe zum eigenen Einpflanzen auf der Parzelle bereit,
1-2 Beete sind frei für die eigene Bepflanzung
Zusätzliche wärmeliebende und andere Bio-Jungpflanzen werden bei der
Übergabe der Parzellen und ca. Ende Juni zum Verkauf angeboten.
Bioland-konformer Dünger ist dann ebenfalls erhältlich.
Man muss die vorgegebenen Kulturen nicht behalten
(Jungpflanzen verschenken/tauschen, Saatreihe umhacken).
Die Parzellenübergabe wird einige Wochen vor dem Termin
(wetterabhängig) per Brief bekanntgegeben.
Parzellenübergabe 2016 voraussichtlich in den letzten beiden Aprilwochen.
Brief für genauen Termin kommt mindestens 2 Wochen vorher
(langfristigere Planung nicht möglich wegen Wetter).
Grosses Werkzeug, Giesskannen und Wasser werden bereitgestellt:
grosses Werkzeug = Spaten, Grabgabel, Hacken, Rechen;
kleine Schaufel, Handhacke, etc. muss man selber mitbringen.
Siehe auch Hinweise zum Ablauf (am ersten Tag können
die Giesskannen knapp sein, je nach Wetter).
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Ablauf des Krautgartenjahres für Neulinge
Vorbereitung durch das Gut Riem
Vor Ostern, sobald das Wetter es zulässt:
Grunddüngung mit Schafsmist durch das Gut Riem
Grunddüngung wird eingepflügt, nicht sehr tief (20 cm).
( 2015/2016 wurde ausnahmsweise schon im Herbst gepflügt:
Nachteil von mehr Erosion wurde für mehr Beikrautkontrolle
in Kauf genommen: sonst immer pflügen erst im Frühjahr;
diesmal kein Schafsmist, da Miststreuer zu schwer
für gepflügten Boden; stattdessen wird veganer
Dünger gestreut und nur ca. 10 cm tief eingearbeitet).
Es folgt die Beetbearbeitung, mehrfaches grubbern, ..
Nach der maschinellen Bearbeitung werden die Parzellen
mit Pfosten abgegrenzt.
Währenddessen wurden die Bio-Jungpflanzen des
Parzellen-Standards (Liste kommt per Post)
und weitere für den Bio-Jungpflanzenverkauf
vom Gut Riem organisiert (Demeter, Jungpflanzen Stefan).
Parzellenvergabe, erster Jungpflanzenverkauf :
Am Tag der Parzellenvergabe (ein Tag pro Standort),
werden vom Gut Riem tagsüber die Bio-Jungpflanzen
des Parzellenstandards auf die Parzellen verteilt
(auf die Beete gemäß Anbauplan/Pflanzplan , siehe Brief:
2016 wird der Mangold wieder bunt; im Aubauplan, steht,
was für welche Beete vorgesehen ist und welche Folge-Kulturen
nach Abernten sinnvoll sind; Im Pflanzplan sind die genauen
vorgesehenen Pflanz- und Reihenabstände enthalten;
der Termin ist leider nicht langfristig planbar (Wetter!),
der Brief dazu kommt mindestens 2 Wochen vorher).
Für die Parzellenübergabe muss man 3 Stunden einplanen.
Als erstes erfolgt nochmal eine kurze Begrüssung/Einführung,
dann werden die Parzellennummer gezogen .
Danach beginnt der zusätzliche Bio-Jungpflanzenverkauf .
2016 : diesmal mit Kassenbon/zentrale Kasse , wegen Buchführung.
Die Pflanzenmenge ist reichlich (Reste an Schulen, ..),
es kann aber vorkommen, dass einzelne Sorten ausgehen.
Die Jungpflanzen können sofort nach der Ziehung
der Nummer eingepflanzt werden oder einfach nur
eingeschlagen werden, d.h. in eine kleine Mulde
gestellt und mit Erde angehäufelt und ggf. gegossen
werden und evtl. (Kälte, Feldhase, ..) mit Vlies
oder Netz überdeckt werden und erst am Tag danach
oder noch später (ggf. nachgiessen) eingepflanzt werden.
Zum Einpflanzen benötigt man nur Kleinwerkzeug.
Am ersten Tag kann es (je nach Wetter) sinnvoll
sein eine eigene Gießkanne mitzubringen, später
reichen die Kannen im Werkzeugkasten meist aus.
(Hinweis: wenn sich einer beim Jungpflanzenverkauf
anstellt und ein anderer schon einpflanzt, geht es schneller).
Für Vliess zur Abdeckung wurde wieder auf die Gartenakademie hingewiesen,
siehe gesammelte Linkliste hier im Forum: -->Hilfsmittel
Siehe unten für weitere Notizen zum Thema Vlies
(Frostschutz, Hasenschutz) und Netze (weisse Fliege usw.).
Kontinuierlich: Kontroll- und Pflegegänge des Gutes Riem
Das Gut Riem kontrolliert die Einhaltung der vertraglichen Pflichten und
spricht Mahnungen, Kündigungen wegen regelwidrigen Verhaltens aus.
Hinweise der Nachbarn und Indizien führen zu Konsequenzen:
das ist auch gut so: keiner will Gift neben seiner Parzelle,
oder im nächsten Jahr Gift im Boden oder viel Beikraut.
Weiter werden die mit Klee eingesäten Wege und Ränder gemäht
und das Kompostebeet gemulcht (alles zerkleinert) oder entleert.
Die Pflege der Zäune in Trudering und Berg am Laim ist Aufgabe
der KrautgärtnerInnen: bitte nicht nur die eigenen 2m Rand pflegen,
sondern auch mal bei den langen Randstücken mit anpacken.
Pflege heisst: Zaun nicht einwachsen lassen, Gras in einem Streifen
von 10-20 um den Zaun herum abschneiden.
Wird der Zaun nicht gepflegt, so wird er wieder abgebaut.
Zweiter Jungpflanzenverkauf (Ende Juni) :
nachdem die Erstkulturen teilweise abgeerntet sind
(oder schon vorher durch Eigenanzucht/Aussaat oder beides)
kann die Fläche noch weiter bis zum Ende der Saison
genutzt werden. Alle Termine sind offen für alle
KrautgärtnerInnen des Gutes Riem (und nur für diese). Der zweite
Jungpflanzenverkauf wird per Anschreiben bekanntgegeben.
Dort werden auch/insbesondere Herbst/Wintergemüse angeboten:
Felddsalat, Rosenkohl, Herbstwirsing, Herbstlauch, ..
Für die Zweitkulturen für besseren Ertrag evtl. nachdüngen.
Dünger beim Jungpflanzenverkauf des Gutes Riem erhältlich.
Rückgabe der Parzelle
Die Parzelle muss komplett von nicht schnell
verrottbarem Material gesäubert werden:
auch verrottbare Folien zählen dazu (verrotten nicht schnell genug).
Plastik, Metall, Stangen (auch Holz) usw. muss abgeräumt werden.
Schnüre ebenfalls sorgfältig entfernen, diese können den Maschinen
gefährlich werden (wickeln sich in Lager ein) und hohe
Reparaturkosten verursachen, die an allen KrautgärtnerInnen
in Form von Preiserhöhungen hängenbleiben.
Unvollständiges Abräumen der Parzelle führt zur Kündigung,
d.h. man bekommt im nächsten Jahre keine Parzelle mehr.
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Hinweise
Rückmeldung für nächstes Jahr:
es kommt per Brief ein Rückmeldeformular:
damit können bestehende KrautgärtnerInnen bevorzugt
eine Rückmeldung vornehmen (bitte nicht aus Sorge
vorher extra anmelden, das kann zu Missverständnissen
und Doppelbuchungen von Parzellen führen (Stornokosten)).
Düngung :
- Düngung der Jungpflanzen erst nach einigen Wochen (ausser Zweitpflanzung Kohl, ..)
- Bitte immer am Krautgartentelephon nachfragen
- Bioland-kompatibler Dünger ist beim ersten und zweiten Jungpflanzenverkauf erhältlich.
Einpflanzen :
Erdpressrtopf (kleiner Erdwürfel, in dem die Jungpflanzen wachsen) aufweichen,
sonst kann sich das Wurzelwerk schlecht nach aussen in die umliegende Erde ausbreiten.
Vlies :
Wird beim Jungpflanzenverkauf nicht angeboten, ist aber bei Dehner, ... erhältlich
(nach der Saison entfernen, nicht am Feld in der UV-Strahlung zerbröseln lassen:
lieber mit nachhause nehmen, vorsichtig kalt auswaschen und nächste Saison
wieder verwenden). Vlies muss locker genug sein, aber gut am Boden befestigt
(zB. mit grossen Steinen, gegen Sturm) oder gar mit Erde durchgängig am
Boden gehalten, damit keine Kohlfliegen oder Zwiebelfliegen eindringen).
Das Gut Riem wies auch auf die Infobroschüre der LWG zu Vliese/Folie hin:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/binary/B6XTCVV2YRXY6NCMZVS7HU6H6HINO3SH/full/1.pdf
Je nach Standort (geringer Verbiss durch Hasen und Wild)
geht es auch ganz ohne Vliess und (wenn man die Kohlfliege
manuell beseitigt (viel Arbeit!) oder versiert in Mischkultur ist) ohne Netz über den Kohl.
Die Lauchfliege bekommt man (auch) weg, indem man den Lauch abschneidet:
er wächst dann wieder nach, ohne die Würmer, siehe die vielen
Hinweise zu Gemüsen im Forum: -->Gemüse Linksammlung .
Giessen :
- Jungpflanzen anfangs gut giessen (feucht), dann weniger.
- Später lieber nur alle 3-4 Tage (oder noch weniger, je nach Feuchtigkeit)
und durch Hacken der Oberfläche Tiefenwurzelwachstum anregen
(kein Oberflächenwachstum der Wurzeln). Die Leiterin des Gutes Riem
hat 2014 nur 3-4 mal gegossen. (2015 war Ausnahmejahr (Hitzerekorde),
wo man ausnahmsweise auch mal öfter giessen musste).
- Giessen am Pflanzenstiel/Wurzel, der Rest verdunstet nur
- Auflockern/Hacken des Bodens (feste Oberfläche mit Löchern
und tiefen Kanälen fördert Verdunstung aus der Tiefe)
Brunnen :
- Bitte die Brunnen vorsichtig (mit Gefühl) behandeln,
sie gehen sonst kaputt und alle haben kein Wasser mehr.
Mit ruhigen Zügen Auf und Ab Pumpen (siehe Bild unten),
kein Ruckartiges schnelles Pumpen (beschädigt Dichtungen),
keine Seitwärtsbewegung des Schwengels, keine Kinder
am Brunnen herumturnen lassen. Siehe Bild unten.
- Wenn der Brunnen ausgetrocknet ist, oben Wasser
eingiessen und vorsichtig wieder pumpen bis er wieder
Wasser zieht (zur Vorsicht immer 1 Liter Wasser dabei haben).
Kompost :
- auf das Kompostbeet, NICHT am Brunnen sammeln:
dort bildet sich sonst ein Schneckenherd, weil der Kompost
im grossen Haufen nicht austrocknet und nicht abgefahren wird:
Kompost auf dem Kompostbeet wird beim Mähen des Streifens hinter
der Parzelle mitgenommen oder zerkleinert.
Steine :
Wie Kompost nicht beim Brunnen, Werkzeugkiste oder
gar auf öffentlichen Flächen sammeln (Ärger mit Stadtverwaltung).
Grosse Steine braucht man ohnehin für Vlies-Befestigung
und kleine Steine kann man einfach in die Wege zwischen
den Beeten werfen, wenn sie stören (Steine haben grosse
Oberfläche durch Mikro-Zerklüftung und speichern Wärme
für die Nacht, liefern Mineralien an den Boden).
Kartoffelkäfer
Bitte Absammeln, damit die Plage sich nicht ausbreitet.
-->Bilder zu Kartoffelkäfer, Gelege (orange Eier), Maden
Pflanzenschutz :
passiv ist erlaubt ((weisse) Vliese, Netz).
Auch bei biologischem Pflanzenschutz Nachfrage (Indikation) beim Gut Riem nötig
Selbst bei Pflanzengesundheit Nachfrage beim Gut Riem nötig (Indikation).
Vliese ist ein leichtes, wasserdurchlässiges weisses (leider Plastik-) Gewebe,
das zum Kälteschutz (Eisheilige), zur Verfrühung (Wärme unter dem Vlies,
weniger Verdunstung) und Pflanzenschutz (Insekten, Hasen, Krähen)
eingesetzt werden kann. Wenn es zu warm wird, sollte es durch Netze
(weniger fein, mehr Luftzirkulation) ersetzt werden. Das Vlies sollte gut
am Boden befestigt werden (Wind bei Sturm, Insekten, die Löcher nutzen:
bei Kohl kann man die Netze sogar mit Erde behäufeln, damit die Kohlfliege
nicht eindringen kann, allerdings kann man dann nicht so leicht jäten).
Urlaub :
Bitte vorsorgen und Parzelle von anderen (im Austausch) mitpflegen lassen
(Kartoffelkäfer absammeln, Beikraut nicht auswuchern lassen, Giessen bei Bedarf).
Überlastung :
Wenn man die Bewirtschaftung der Parzelle nicht mehr schafft,
bitte rechtzeitig beim Gut Riem zurückgeben, damit das Beikraut
nicht aussamt oder die Parzelle ggf. noch an Interessenten
weitergegeben werden kann (oder selber weitergeben, wobei
der Vertrag und die Verantwortung nicht übergehen).
Ausnutzung der Parzelle :
Beim zweiten Bio-Jungpflanzenverkauf Zweitbepflanzung möglich
Oder durch eigene Aussaat im Spätsommer oder sogar Herbst.
Hinweise zum Nachpflanzen auf dem Pflanzplan (siehe Brief).
Nicht zu spät ernten (Radieschen und Kohlrabi nicht holzig werden
lassen, lieber Ernte verteilen und Platz machen für neue Kulturen).
Abräumen der Parzelle :
Alle Plastikreste, Stangen, Mulchvlies (auch wenn angeblich verrottbar
nicht schnell genug für den Krautgarten) entfernen, dito Vlies, Netze
(Plastik zerbröselt zwar im UV-Licht, aber nur in kleine Teile,
die die Umwelt vergiften).
Konflikte :
Gut Riem kann bei Konflikten helfen (Kontakte, ..)
aber diese nicht regeln: das müssen die Beteiligten (Nachbarn)
selbst regeln (Gespräche, zur Not städtische Mediationsstelle -->Steg ).
Wege/Schatten :
Bitte mit den Nachbarn absprechen.
Gemeinsamer Weg an Parzellengrenze mit Nachbarn absprechen,
sonst in der Mitte der eigenen Parzelle anlegen.
Hohe Pflanzen an der Parzellengrenze im Einvernehmen mit Nachbarn
(z.B. Bohnenstangen eher am Ostrand platzieren und hohe Blumen (Cosmea)
dem Nachbarn zum Abschneiden anbieten).
Möglichen Tomatenschutz so stabil bauen, dass er nicht auf die Pflanzen
von Nachabrn geweht wird und diese zerstört und wegen Schatten
mit den Nachbarn absprechen.
Selbstgesammeltes Saatgut :
Saatgut muss nachverfolgbar biologisch zertifiziert sein, keine Ausnahme.
Unterstützung der Bio-Betriebe für die Vermehrung alten Saatgutes sinnvoll
(Arche Noah, Dreschflegel, Bingenheimer, siehe -->Bio-Bezugsquellen ).
Gebeiztes (also hochgradig vergiftetes, für Vögel tödlich) Saatgut ist heute
nicht mehr wie früher am bunten "Coating" erkennbar: die Giftschichten
sind unsichtbar.
Literatur :
- z.B. "Das grosse Biogarten-Buch" (Arche Noah)
- Das kleine Handbuch der Gemüsekunde (kleines grünes Heft in der Auslage
bei den Informationsveranstaltungen): momentan nicht mehr bei der Uni Kassel online,
aber z.B. hier: Kleines Handbuch der Gemüsekunde (Online-Version, PDF)
Siehe auch --> Garten-Links/Bücher .
Hinweis aus dem Publikum :
Bio-Jungpflanzen beim Bio-Markt/Naturland-Stand am Maria-Hilfs-Platz (Samstag)
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Feedback aus 2015
Liegt als Ausdruck vor, der bei der Infoveranstaltung abgeholt werden kann.
Feedback aus 2014
- im allgemeinen sehr positiv. Das Team vom Gut Riem freut sich über positive Rückmeldungen und konstruktive Kritik auf dem Rückmeldeformular, das im Oktober per Brief kommt.
Einzelne Kritik wurde besprochen
- Ziehung der Parzellenlose bleibt in Hand vom Gut Riem
- Beschleunigung Verkauf nur begrenzt möglich
- Jungpflanzenverkauf ist bereits reichhaltig, kann wegen Restrisiko nicht erweitert werden
- Falls Nachbarbauern die Abdrift (von Pestiziden) nicht verhindern,
bitte Hinweis an Gut Riem (es gibt strenge Vorschriften, Bauern
müssen uns Verbraucher durchaus fürchten und daher achten).
- Zaun ist nicht die Regel
- Forderung nach schnellerer Kündigung bei Regelübertretung wird als Hinweis aufgenommen.
- Zusätzliche Steckzwiebeln beim Jungpflanzenverkauf geplant
- Bamberger Hörnchen gibt es nicht mehr (Namensschutz: nur um Bamberg herum).
- Die Anschreiben bleiben per Brief (nicht: E-Mail), da manche kein Internet haben/nutzen
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Standortspezfisches :
Toiletten sind i.A. nicht vorhanden, ausser neuerdings bei einzelnen Standorten
(Dixi in Neuperlach, evtl. auch Berg am Laim). Sonst weiterhin nicht vorgesehen,
bitte Nachfragen, falls es Probleme damit gibt, damit das angegangen werden kann.
Hohenbrunn:
2016 : Arbeitsgruppe füllt Tankwagen mit Feuerwehrschläuchen
Riem:
2016 : Wird "gespiegelt", d.h. wir sind auf der ehemaligen Pferdewiese,
die Brunnen der 30er wurden umgesetzt.
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Sonstiges :
Die Flyer der Krautgärten gitbt es nun in vielen Sprachen.
2016: 1360 Krautgarten-Parzellen (Riem + privat), Projekt kommt aus Wien.
Bei Handicap kann beim Riem eine spezielle Parzellenlage beantragt werden (Nachweis).
Im April 2016 beginnt der Bau des Schulbauernhofes am Gut Riem (Bio-Tierhaltung)
Link zu Literatur vom -->Winter-Gemüse-Vortrag
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Siehe auch :
-->Vortrag über organische Düngung, PDF, ...
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Damit die Neulinge sich das mit den Parzellen/Schnüren besser vorstellen können:
Und wer es lieber schematisch mag, aber Vorsicht: das ist der Beispiel-Pflanzplan von 2011 , der Pflanzplan von 2012, 2013, 2014, 2015 war anders und der von 2016 wird wieder anders sein!!!: die Pflanzenzahlen beziehen sich auf eine 30qm Parzelle (2m x 15m) :
Zum Schemaplan: Ich selber hatte im ersten Jahr 30qm, später 60qm (4m x 15m). Ich mache mir immer in der Mitte der Parzelle einen Mittelweg (mittlere blaue Linie). Die schwarzen Linien entsprechen den Wegen zwischen den Beeten (= Traktorspuren). An das Ende meiner Wege (äussere blaue Linien = Parzellengrenze, dort wo die schwarze Linie = Weg zwischen den Beeten schneidet) pflanze ich meist Blumen. Biologisch zertifiziertes Bio-Blumensaatgut bekommt man in den meisten Bioläden oder bei einem Bio-Saatgut-Versender, siehe unsere Liste zu -->Bezugsquellen für Bio-Saagut .
Bild Kolbenpumpe, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenpumpe
Bild: Kleiner Feldhase (geschützt!) Der grosse frisst in Riem allerdings gerne Jungpflanzen ab,
weshalb fast das ganze Feld meist nach kurzem mit Vliess bedeckt ist (wenn es zu warm wird,
muss man das durch Netz ersetzen, bis die Pflanzen (die man nicht dauerhaft unter Netz lassen will)
gross genug sind, Hasenverbiss auszuhalten)
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Wenn jemand weitere Notizen hat, bitte gerne ergänzen/korrigieren ...
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Und wer es jetzt noch nicht hat, das Krautgarten-Gefühl: Photos von 2012,
-->jede Woche Blick auf die gleiche Parzelle
PS: Hier noch der Anbauplan 2016, falls den jemand verlegt haben sollte ..