Diskussion zum Thema ernten ...
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Themen in den Diskussionsbeiträgen unten und sonstwo im Forum/Blogs (Stand 6.8.2016):
- -->Fenchel abschneiden, nicht ausreissen
- -->Kartoffeln -->Kartoffeln2 -->Kartoffeln3
- -->Kohl
- -->Lauch (abschneiden, wächst nach)
- -->Mandold auspflücken
- -->Pastinaken -->Pastinaken2
- -->Rote Beete
- -->Salat auspflücken , -->Salat auspflücken 2 , -->Salat abschneiden
- -->Sellerie
- -->Spinat
- -->Zwiebeln
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- -->Allgemein (wann anfangen, wie früh; giessen, jäten)
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Siehe auch:
Hallo Florinja,
eine befreundete Landwirtin hat mir gesagt, das sei die "Rettichschwärze" (meine Eiszapfen haben das auch). Sie hat gesagt, das ist normal, auch ihr ist es nie gelungen, weiße Rettiche zu produzieren, obwohl sie sich wirklich mit dem Gärtnern sehr gut ausgkennt. Man kann sie aber trotzdem essen, wenn man die schwarzen Stellen wegschneidet. Bei mir gibt es aber dann fast nichts mehr zu essen...;-) Ach ja, ich bin in Riem.
Salat ernten wir hier in Riem teilweise als Pflücksalat. Immer außen rum, dann soll angeblich die ganze Saison über etwas da sein.
LG
KATJA
Ich hab mir das Auspflücken von Salat (und anderem) letzte Saison auf einer Nachbarparzelle abgeguckt und auch von weiteren gehört, dass sie das machen. Ob es gärtnerisch das Gelbe vom Ei ist (maximale Ausbeute?), weiß ich nicht: mir taugt's.
Was ich nicht weiß, ist, ob die Auspflückerei (von Nicht-Pflücksalaten) die Kopfbildung behindert und ich zu früh damit anfange. Mir ist es egal, denn ich muss den Salat nicht verkaufen und bin so oft am Acker, dass ich ihn auch nicht/nur wenig lagern muss und werde auch noch ein wenig mit dem Startzeitpunkt des Auspflückens experimentieren.
Zum Auspflücken hab ich auf die Schnelle nur auf der Website des österreichischen http://www.lebensministerium.at eine Broschüre für Urban Gardening gesehen, wo davon die Rede war, zuerst die Aussenblätter, dann den ganzen Kopf zu ernten.
Irgendwann schiessen auch die Pflücksalate, dann kann man den Kopf ernten (und die Wurzeln stehen lassen, teilweise machen die dann noch mal Köpfe (bei mir letzte Saison nicht so, aber bei einem Nachbarn), oder man kann weiter auspflücken: dann nicht mehr so ergiebig und die Blätter nicht mehr so zart: Trieb abschneiden hilft nur kurz: er macht einen neuen oder sogar mehrere ... und bis zur Nachpflanzung war noch was Auspflückbares da. Nachgepflanzten Kopfsalat hatte ich bis in den Herbst und nachgepflanzten Endiviensalat hatte ich bis zum Schluss (mag aber auch am Wetter gelegen haben).
Viele Grüße,
Jonas
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PS: Ich hab das Auspflücken selbst mit Wirsing gemacht: wenn die äusseren Blätter anfingen, unschön zu werden, hab ich sie abgenommen und verkocht (wäre ja schade drum, die sind so grün) und gewartet, bis es wieder soweit war. Und mit Mangold sowieso, mit Grünkohl, selbst mit den Frühlingszwiebeln (da schneide ich jetzt schon ab und an ein besonders dickes Stengelchen raus, nicht ganz unten abgeschnitten, dann wachsen die nach): die Frühlingszwiebeln hab ich nie nachgepflanzt und hatte bis zum letzten Tag welche ... )
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PPS: Dass das, was wir heutzutage als Salat bezeichnen, eine Konvention zu sein scheint (wann erntet man was und was isst man wie), die sich durch Geschichte, Resistenzzüchtung, usw. herausgebildet hat, kann man in dieser interessanten Broschüre des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sehen: -->Die Vielfalt alter Salatsorten, eine Dokumentation , z.B. ab Seite 122, Stängelsalate ...