Grüß Gott zusammen,
nachdem die vorgesäten Radi und Radiserl, zwar ganz gut waren, aber nie eine akzetable Größe erreicht haben, die Radi auch noch schwarze Flecken hatten, habe ich nachgepflanzt. Bioradi und Radieserl im Pflanzband. Gewachsen sind sie nicht schlecht, aber die Radi haben wieder schwarze Flecken und die Radieserl sind nur rass, ecklich. Was habe ich falsch gemacht?
Ein schönen es Wochenende und danke für die Hilfe.
Liebe Grüße Bock Mane
Servus Mane,
Katja hat mal was über Rettichschwärze geschrieben: scheint auch ein Problem für Profis zu sein ... -->Link
Ich hab nachgesucht: es ist eine Pilz-Krankheit:
Angeblich also nicht mehrmals hintereinander auf demselben Beet ... (das kann man innerhalb einer Saison kontrollieren, aber was letzte Saison war, weiß man nicht ...). Für die anderen in den Links genannten Mittel (z.B. Pflanzenstärkungsmittel wie z.B. Bacillus subtilis) muss man natürlich am -->Krautgartentelephon nachfragen, ob das bei -->Bioland erlaubt ist ...
Ich hatte dieses Jahr Glück mit der Rettichschwärze, vielleicht auch, weil ich versucht habe, möglichst früh zu ernten und nicht versucht habe, den Ertrag zu maximieren, weiß nicht. Das Gut Riem hat auf den -->Infoveranstaltungen auch gemeint, man solle Radies/Rettiche nicht zu spät ernten. Ich denke, man kann am Freiland-Acker nicht die kommerziell verkauften Gewächshaus-Grössen erwarten, wo alles immer optimal ist ...
Hat jemand eigene Praxis-Tipps für Rettichschwärze? Würde mich auch interessieren.
Viele Grüße,
Jonas
Hier sind noch paar Hinweise, was man kulturtechnisch machen/beachten kann/soll (mit wie immer dem Hinweis, das man alles, was nicht Vlies, Schaufel und Wasser ist, am -->Krautgartentelephon auf -->Bioland-Zulässigkeit abfragen muss ...):
http://www.kv-gartenbau-coburg.de/presse/2012/apr2012_rettichschwae... .
Im "Handbuch Bio-Gemüse" hab ich auch nichts weiter gefunden und im Buch über Pflanzenschutz (das mal bei einer Infoveranstaltung empfohlen wurde) war gar nichts über Rettichschwärze ...