Meine diesjährige Parzelle ist mit Topinambur gesegnet. Vor dem Einsetzen der Jungpflanzen habe ich in 5 Stunden die drei hinteren Beete grabgabeltief umgegraben und dabei jede Erdportion sorgfältig mit den Händen von den Knollen befreit. Die kleinen landeten im Kompostbeet, die großen im Sackerl, sodass ich gute 2 Kilo Topinamburknollen für ein leckeres Curry mit nach Hause nehmen konnte. Die Knollen im Kompostbeet habe ich für die spätere Ernte gelassen. Drei Wochen später spross es schon wieder aus den Beeten, jedoch liegen diese Knollen so tief, dass ich mit der Grabgabel nicht rankomme. Meine Recherchen haben ergeben, dass das konsequente Ausreißen der sichtbaren Triebe genügen soll, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ist das wirklich so? Verkümmern auf diese Weise die Knollen? Kann es sein, dass sich die Knollen vom Kompostbeet her wieder ausbreiten? Kennt ihr andere biologisch verträgliche Methoden, um die Topinambur auszurotten? Fragen über Fragen ...
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schweine ;-) die lieben topinambur. sonst weiß ich nix außer immer wieder entfernen. wenn die knollen im kompost anwachsen verbreiten sie sich sicher wieder. wenn sie austrocknen nicht. ausgraben ist sicher effizienter als grün entfernen, aber dann ist das beet ja quasi besetzt, oder?
Die Knollen auf dem Kompostbeet sind vertrocknet, da habe ich schon drauf geachtet. Aber die Beete sind inzwischen bepflanzt (Kraut, Kohlrabi, Salat ...), die kann ich im Moment nicht umgraben. Ich bin neugierig, wie die Pflanzen über den Topinamburknollen gedeihen.
Ich seh schon, das ist eine langwierige Angelegenheit ... Danke fürs Feedback!
Ich mach auch immer die Spitzen weg, so tief ich eben komme, ohne die Kulturpflanzen zu verletzen: bei mir musste ich am Anfang auch zwei Beete komplett umgraben, da war sehr viel drin: noch vor dem Auspflanzen der Jungpflanzen ernten :-) (Ausser eine Stelle, wo ich den Parzellenrand zugewachsen haben will, da mach ich sie erst weg, wenn die Sonnenblumen gross genug sind).
Das mache ich auch mit den Quecken/Pfefferminze: wenn man viel Zeit hat und oft am Acker ist und sie nicht ans Licht lässt (immer neue Kraft aus Wurzeln/Knollen ziehen, statt aus der Sonne), dann ging zumindest den Quecken irgendwann auch der Saft aus ... ich hoffe, dass es beim Topinambur auch so ist (hatte die ersten drei Jahre keinen auf meiner Parzelle).