Forums
Hallo!Die letzten 2x auf meinem Feld haben irgendwelcheSchlauberger versucht meine Karotten zu klauen.Die waren aber nicht bereit aus der Erde zu kommen.Das Kraut ist abgerissen oder der oberste Teil der Karotten.Ich hab die abgebrochenen jetzt mal raus, aber eigentlichwollte ich jetzt nicht alle raus machen. Ist ja noch zu früh.Habt Ihr auch Verluste zu Melde ?
- Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
Hallo!
Meine Karottendiebe kommen von unten - Wühlmäuse??? bzw. auch von oben. Tippe da aber eher auf Kaninchen/ Hasen oder andere Vierbeiner, da noch Reste vom Grün an den Karotten dran sind.
Hm....stimmt das könnte auch sein. Bei mir ist das Kraut total weg und die Karottenköpfe sind auch eben
wie abgerissen. Oder eben abgebissen. Ich habe auch ein Mauseloch bei der Rotenbeete. Aber die sind nicht
angeknabbert.
Wühmäuse habe ich jetzt schon öfters gesehen, Sobald man in die Nähe kommt, verschwinden sie ganz schnell. Beim Mangold, Sellerie u. Fenchelbeet ist z. B. ein größeres Loch in der Erde, 2 Mangoldstrünke u. 1 Sellerie sind angeknabbert, da fallen die Stiele auch um. Kleinere graue Feldmäuse sind auch da. Die sind nicht so ängstlich u. bleiben stehen, bis ich aus dem Weg gehe. Da habe ich auch mehrere kleinere Löcher i. Boden. Meine Karotten waren auch teilweise oben abnagt, einige auch unten matschig u. weich. Ich habe jetzt fast alle rausgegraben. Lieber habe ich noch ein paar meist kleine aber dafür gute, als gar nichts mehr. Am schlimmsten ist es bei den Roten Beten. Da steht das Kraut oben komplett da, aber von den großen ist unter der Erde dann die Knolle halbseitig ausgehöhlt. Von den kleinen fehlt teilweise die lange Wurzelspitze. Sehr fleißig werden auch die Sonnenblumenkerne abgeerntet und die Samen vom blauen Lein sind komplett weg. Die waren noch nicht ganz reif, da habe ich sie stehen lassen. Als ich 3 Tage später kam, waren alle weg. Die jungen kleinen Blätter bei den Kohlrabis sind auch sehr beliebt.
Viel kann man, glaube ich, nicht dagegen machen. Wenn man ein Loch zuschüttet, kommen sie woanders wieder raus. Das Einzige sind wahrscheinlich Lebendfallen. Bei denen müsste man dann als Köder Karotten!!, Äpfel oder Sellerie!! reintun und dann in den Wald tragen und wieder auslassen. Das mache ich aber nicht, getreu dem Motto "Leben und leben lassen"
Das mit den Wühlmäusen kann ich nur bestätigen. Vorne in Riem haben wir jede Menge Löcher. Auf meiner Nachbarparzelle habe ich gesehen, dass sie offenbar oben sogar die Karotten ausbuddeln. Und gestern ist mir ein recht großes Wühlmausexemplar begenet. Die Karotten sind aus meiner Sicht schon lange erntbar und ich gehe davon aus, dass sie ohnehin nicht größer werden, als sie schon sind. Nur in der Erde halten sie sich halt länger als zu Hause im überheizten Keller. Ich mache die Löcher trotzdem immer wieder zu und versuche die Parzelle gepflegt zu halten, damit die Mäuse nicht so viele Möglichkeiten haben, es sich gemütlich zu machen. Vielleicht hilft es auch, vergammeltes Gemüse konsequent abzuernten. Dazu ruft Frau Kleinöder ja am Saisonende auch immer auf, damit die Mäuse nicht kommen. Leider sieht man auf so einigen Parzellen vieles vor sich hinfaulen, das niemand erntet und auf den Kompost wirft. Ansonsten müssen wir wahrscheinlich mit den Mäusen teilen...Wie gut, dass wir im Gemüseüberfluss leben, besonders heuer ;-)
Das stimmt alles. Nur vergammeltes Gemüse mögen weder die Wühlmäuse, noch die kleinen Feldmäuse. Die suchen sich nur die besten Stücke aus. Ich werde auf jeden Fall zügig abernten. hauptsächlich die Wurzelgemüse.
Hier noch ein Bild zum Mäusefrass ...(teilweise lassen sie das Kraut stehen, teilweise nicht ...)