By Jonas, 23 Juni, 2014
Forums

München Informationen 
(Agrargifte, Gentechnik, Wasser, Bebauung (SEM))

Jonas

vor 11 years 9 months

Unterschriftenaktion München: Grünflächen sind keine Baulandreseven
(Und Infos zu SEM München Nordost (Stadtentwicklungsmassnahme München Nordost)

Wer ins Amtsblatt sieht, sieht dass das gesamte Gebiet um das Gut Riem herum von Bebauung bedroht ist, und wer die Entwicklungspläne für den Münchner Osten (Ausstellung vom BUND beim Hoffest am Gut Riem) gesehen hat, der weiß, dass fast der gesamte Münchner Osten von Bebauung bedroht ist.

Hier eine koordinierte Unterschriftenaktion vieler Organisationen in München zum Thema

http://www.gruenflaechenaufruf-muenchen.de

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Hier noch weitere Informationen zum Gesamtplan München Nord-Ost:

http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtpl...  

Es gab in der Presse (SZ) Artikel, die von einer Erschliessung
über Riem (Verlängerung Schatzbogen) sprachen: aus diesem 
Grund sei das Stück zwischen Gleis und Reimer Strasse mit in 
die Einfassung genommen worden (Artikel inzwischen leider offline):

bei einem Scheitern der 4-gleisigen S8-Linie mit Tunnel werde daran gedacht,
den Schatzbogen zu verlängern und das Gebiet von Süden zu erschliessen.
Das würde bedeuten: 4 spurige Strasse mitten durch den Krautgarten Riem ...
Der BA (Bezirksausschuss) hat das abgelehnt, aber ob der etwas zu melden hat?

http://buergerinitiative-daglfing.de/de/aktuelles-mno.html

http://buergerinitiative-daglfing.de/de/presse-mno.html  (leider offline ...)

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Plan von der Webseite der Stadt München zu SEM Nordost:

http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtpl...

 

Jonas

vor 11 years 3 months

Neuigkeiten zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Münchner Nordosten" Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben sich für den Newsletter Mein Münchner Nordosten der Landeshauptstadt München angemeldet. Wir freuen uns, dass wir Sie künftig über den aktuellen Stand der Planungen und die Möglichkeiten der Beteiligung informieren können, die wir im Münchner Nordosten in einem so frühen Stadium begonnen haben wie nie zuvor.

Die frühe Beteiligung hat wichtige Gründe: Unsere Stadt ist großem Wachstumsdruck ausgesetzt. München hat fast 1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner (Stand November 2014) und wir rechnen in den kommenden 15 Jahren mit mehr als 150.000 weiteren Einwohnerinnen und Einwohnern. Hier erwarten uns große Herausforderungen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, den Grünraum zu erhalten und die verkehrliche und soziale Infrastruktur bedarfsgerecht anzubieten. Der Zuzug bietet aber auch Chancen für die Stadtentwicklung: Nachhaltige Stadtquartiere entstehen und die Verkehrssysteme werden modernisiert.

Im Münchner Nordosten untersucht die Landeshauptstadt München auf einem knapp 600 Hektar großen Gebiet, in welcher Form und in welchem Umfang eine städtebauliche Entwicklung stattfinden kann. Rund um Daglfing, Johanneskirchen und Riem wird im Rahmen einer sogenannten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme ein Gebiet untersucht, das im Westen von der Trasse der S8 (zwischen Daglfing und Johanneskirchen), im Nordosten von der Stadtgrenze sowie dem Lebermoosweg (ehemalige Gütergleis-Trasse) und im Süden von der Riemer Straße begrenzt wird.

Vier Planungsbüros, die sich in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt haben, erarbeiten in dem Zeitraum bis Anfang 2017 detaillierte Gutachten und Entwicklungsziele. Die verkehrliche,soziale, kulturelle und sportliche Infrastruktur sowie ökologische und klimatische Belange werden in ein integriertes Strukturkonzept zusammen geführt. Aufgrund der Bedeutung dieses Projekts für die Stadt wurde erstmals bereits in diesem frühen Stadium ein eigenes Team mit der Konzeption und Durchführung einer intensiven Bürgerbeteiligung und Kommunikationsstrategie beauftragt.

Inhaltsübersicht:

1. Rückblick: Veranstaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung

2. Fotoaktion: Schatzkarte des Münchner Nordostens

3. Ist-Analyse eines Stadtgebiets 

4. So geht es weiter: Varianten in der Diskussion

1. Rückblick: Erste Veranstaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung

Die Landeshauptstadt München will Bürgerinnen und Bürgern die Beteiligung an dem Prozess der Planung mit vielfältigen Formaten ermöglichen. Daher wurden im Juli 2014 zum Auftakt der Öffentlichkeitsarbeit neben einer klassischen Podiumsdiskussion in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule auch eine Busrundfahrt und eine Ideenwerkstatt angeboten. Die neuen Formate der Beteiligung kamen sehr gut an: Insgesamt waren an den drei Tagen rund 500 Menschen vor Ort dabei. Inhaltlich ging es uns vor allem um zwei zentrale Fragen:

- Welche besonderen Qualitäten bietet der Münchner Nordosten seinen Bürgerinnen und Bürgern heute?

- Wie wünschen sich Bürgerinnen und Bürger den Münchner Nordosten im Jahr 2040?

Hinsichtlich der derzeitigen Qualität des Münchner Nordostens waren sich die Beteiligten einig. Als besonders wertvoll wird die offene Landschaft mit den weitläufigen Grunflächen zwischen den Siedlungen empfunden ebenso die direkte Nachbarschaft mit landwirtschaftlichen Strukturen wie dem städtischen Gut Riem. Auch die Reitsportanlagen wurden als besondere Qualität des Gebiets benannt, genauso wie die Nähe des Stadtzentrums auch per Fahrrad.

Gut gelegen, schlecht versorgt

Auf den Workshops wurde auch gefragt, was man im Stadtteil verbessern kann. Als besonders negativ wird die mangelhafte Versorgung mit Geschäften und öffentlicher Infrastruktur östlich der Bahnlinie S8 empfunden. Hier vermissen viele Anwohnerinnen und Anwohner Schulen, Sportvereine und eine umfassende Versorgung mit Angeboten des Öffentlichen Nahverkehrs. 

Beim Blick in die Zukunft gab es unterschiedliche Erwartungen: 

Insbesondere hinsichtlich der künftigen Bebauung gingen die Meinungen auseinander. Letztendlich bevorzugte die Mehrheit eine kompakte und dichte Bebauung an zentralen Orten, um dadurch an anderer Stelle möglichst viele Grünflächen und Freiräume zu erhalten. Es wurde deutlich, dass sich einige Bürgerinnen und Bürger von einer hohen Dichte auch eine gute Infrastruktur versprechen. Die demnach notwendigen größeren und höheren Gebäude würde die Mehrzahl der Teilnehmenden rund um die S-Bahnhöfe positionieren. Angeregt wurde auch, eine Mustersiedlung für flächensparendes Bauen anzulegen ebenso wie ein Quartier für autofreies Wohnen mit flexiblen Grundrissen.

Es gab aber auch eine nennenswerte Zahl von Bürgerinnen und Bürgern, die Hochhäuser und Flachdächer ablehnt und sich stattdessen eine traditionelle Baukultur wünscht, die vorhandene Strukturen aufgreift eher kleinteilig auf größeren Flächen, mit maximal drei bis vier Geschossen. Die Gartenstadt Johanneskirchen und der Zamilapark wurden dabei immer wieder als gute Beispiele fur hohe Wohndichte, attraktive Freiflächen und verkehrsarme Straßen genannt.

Einig war man sich darüber, dass eine möglichst variantenreiche Bebauung durch Vielfalt bei der Grundstücksvergabe und die Realisierung eines hohen Anteils von gefördertem Wohnungsbau erreicht werden soll.

In einer umfassenden Broschüre haben wir die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.  Hier können Sie die Dokumentation als PDF herunterladen.  

Außerdem kann die Broschüre in gedruckter Fassung im Plantreff, in der Blumenstraße 31 oder im Ökologischen Bildungszentrum abgeholt werden.

Die Abfrage läuft weiter:

Wenn Sie zu den Fragen nach den heutigen Qualitäten und der künftigen Entwicklung noch etwas loswerden möchten, können Sie uns gerne jederzeit eine Mail oder einen Brief schreiben, wir leiten Ihre Hinweise zuverlässig an die Planerinnen und Planer weiter.

Per Mail senden Sie Ihre Frage an:
nordosten@muenchen.de

Ihre Post adressieren Sie bitte an:
Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
HA II/12 - Entwicklungsmaßnahmen,
Blumenstraße 28b
80331 München

2. Aufruf zur Fotoaktion: Schatzkarte des Münchner Nordostens

Mitwirken können Sie auch bei einer großen Fotoaktion! Im Rahmen der Ist-Analyse des Teams von 4architekten werden wir eine Landkarte mit Bildern von Bürgerinnen und Bürgern zusammenstellen, die auf einen Blick die Lieblingsorte im Stadtgebiet aufzeigt. Sei es eine sonnige Parkbank, auf der man sich gerne niederlässt, ein traditionsreiches Gebäude oder der Blick über eine grüne Wiese, auf der Tiere ihren Rückzugsort genießen. Schicken Sie uns Fotos von Orten und Plätzen, die Sie gerne nutzen oder besuchen. Wir präsentieren Ihre Bilder auf der großen Karte mit den Schätzen im Nordosten, die u.a. den Planerinnen und Planern dabei helfen soll, den Nordosten noch besser kennenzulernen.

Schicken Sie uns Ihre Bilder bitte unter dem Betreff Schätze im Nordosten per Mail (max. 10 MB) an:

nordosten@muenchen.de

Oder legen Sie Ihre Bilder in die Post:
Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
HA II/12 - Entwicklungsmaßnahmen,
Blumenstraße 28b
80331 München

3. Ist-Analyse im Stadtgebiet

Bürgerbeteiligung sowie Interviews mit Expertinnen und Experten bis zum Nachbarschaftsstammtisch:

Die Foto-Aktion ist nur ein kleiner Teil der Ist-Analyse, mit der wir die Bedürfnisse der heutigen Bewohnerinnen und Bewohner, Nutzerinnen und Nutzer sowie Nachbarinnen und Nachbarn des Gebiets noch besser kennenlernen wollen. Die Analyse umfasst auch die Geschichte des Münchner Nordostens in Form eines visualisierten Zeitstrahls und der Aufarbeitung historischer Karten und Fotos. Noch bis Dezember werden Bürgerinnen und Bürger vor Ort situativ im Planungsgebiet zu den wichtigen Plätzen, Räumen, Wegeverbindungen und besonderen Situationen im Münchner Nordosten befragt zu Qualitäten und Schätzen ebenso wie zu Defiziten. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Arbeit unterstützen und sich ein paar Minuten Zeit nehmen.

Und es gibt noch eine weitere Stufe der Recherche: Um in eine tiefere Diskussion einsteigen zu können, werden gleichzeitig ausführliche Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Gruppen im Münchner Nordosten geführt. Die Ergebnisse der Analyse werden im Frühsommer 2015 vorgestellt und mit der Öffentlichkeit diskutiert, bevor die Befunde konkret in die Erstellung der Varianten für das integrierte Strukturkonzept einfließen.

In der ersten Jahreshälfte 2015 wird es außerdem eine spezielle Veranstaltung für Eigentümerinnen und Eigentümer geben. Hier wird auch der rechtliche Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) genau erläutert. Selbstverständlich können Sie vorab Fragen und Anregungen an uns schicken, damit wir diese Themen in der Veranstaltung aufgreifen.

4. So geht es weiter: Varianten in der Diskussion

Spannend wird auch die zweite Phase der Beteiligung von 2016 an, wenn Bürgerinnen und Bürger die Planungsvarianten im Rahmen von Workshops und Podiumsveranstaltungen diskutieren sollen. Dieses Kernstück der Öffentlichkeitsphase ist im aktuellen Zeitplan für die erste Hälfte des Jahres 2016 vorgesehen. Die Ergebnisse fließen wiederum in die Überarbeitung der Varianten ein, sodass am Ende ein integriertes Strukturkonzept entsteht.

Damit Sie nichts verpassen:

Der gesamte Prozess wird begleitet von Veröffentlichungen im Internet und auf Papier. Neben diesem Newsletter werden wir Sie auch in einem Journal über den Stand der Planungen informieren. Das erste Journal wird im Frühjahr 2015 erscheinen. Wer sich lieber im persönlichen Gespräch auf dem Laufenden halten lassen möchte, den dürfen wir bald an einem Stammtisch begrüßen, zu dem der Bezirksausschuss Bogenhausen (BA13) und das Münchner Nordost Forum am 11. Februar erstmals einladen werden. Dazu mehr im nächsten Newsletter.

Leiten Sie diese Nachricht bzw. die angehängte PDF-Version des Newsletters gerne in Ihrem interessierten Freundes- und Bekanntenkreis weiter und denken Sie dabei auch an Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben. Sollten Sie keine weiteren Nachrichten von uns erhalten wollen, teilen Sie uns das bitte mit; Ihre Daten werden hier dann umgehend gelöscht. 

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2015!

Das Team der Planungsgruppe Münchner Nordosten

-- Landeshauptstadt München Referat für Stadtplanung und Bauordnung HA II/12 - Planung und Steuerung Entwicklungsmaßnahmen Blumenstraße 28b, 80331 München Zimmer: 227 E-Mail: Nordosten (ät) muenchen.de . Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail ausdrucken. Pro Blatt sparen Sie durchschnittlich 15 gr Holz, 260ml Wasser, 0,05 kWH Strom und 5 gr CO². Hinweise zur elektronischen Kommunikation mit der Landeshauptstadt München: http://www.muenchen.de/ekomm

Jonas

vor 11 years 1 month

Campact-Unterschriftenaktion: keine Gülle ins Trinkwasser

Wir KrautgärtnerInnern dürfen keinen Mineraldünger verwenden, was schon einen guten Teil der Nitratbelastung des Wassers vermindert. Industrielle Massentierhaltung bringt an anderer Stelle allerdings noch Nitrat-Belastungen, die mit einer Düngemittelverordnung vermieden werden könnte.

https://www.campact.de/duengeverordnung/

5-Minuten-Info: (von CAMPACT kopiert) Düngeverordnung

Die EU schlägt Alarm: Deutschland ist beim Nitrat im Grundwasser zusammen mit Malta Schlusslicht. Die jüngsten Zahlen zeigen: Der vorgeschriebene Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter Wasser wurde an mehr als der Hälfte aller von der EU überwachten Messstellen überschritten. Damit verstößt Deutschland gegen die Wasser-Rahmenrichtlinie der EU und bringt  unser wertvollstes Nahrungsmittel in Gefahr. Agrarminister Christian Schmidt verhandelt mit den Bundesländern derzeit über Gegenmaßnahmen. Doch die Agrarindustrie läuft Sturm gegen strengere Regeln. Wir können unser Wasser retten - wenn wir Bürger/innen jetzt einschreiten und gegen Tierfabriken streiten.

Wo liegt das Problem, wenn zuviel Nitrat im Grundwasser ist?

In Deutschland wird 70 Prozent des Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen. Dabei lässt sich Nitrat nur unter großem Aufwand und hohen Kosten aus dem Grundwasser filtern. Noch behelfen sich die Wasserwerke damit, stark nitrathaltiges Wasser mit weniger belastetem Wasser zu vermischen und so den Schnitt zu senken. Andere bohren immer tiefere Brunnen. Doch beides ist langfristig keine Lösung.  Wenn die Politik nicht handelt, landet über kurz oder lang zu viel Nitrat im Trinkwasser.

Nitrat im Trinkwasser schädigt unsere Gesundheit.  Bei Säuglingen wird Nitrat im Magen in giftiges Nitrit umgewandelt, das den Sauerstoffgehalt im Blut senkt und zu einer lebensgefährlichen Blausucht führen kann. Aber auch Erwachsene sind betroffen. Im Magen verbinden sich Nitrite mit Aminen zu Nitrosaminen. Diese können schon in winzigen Mengen Krebs erzeugen.

Woher kommt das viele Nitrat im Grundwasser?

Landwirte bringen mineralischen Dünger und Wirtschaftsdünger (Gülle und Mist) auf ihre Felder aus, um die Ernte zu steigern. Doch seit einiger Zeit gilt die Devise Je mehr, desto besser nicht mehr. Denn wenn zu viel Stickstoff im Boden landet, wird er als Nitrat in tiefere Bodenschichten ausgewaschen und landet irgendwann im Grundwasser. Nitrat im Grundwasser ist daher eine Folge der Gülleschwemme auf den Feldern.

Doch warum bringen die Landwirte dann nicht weniger Stickstoff auf die Felder? Der Grund ist einfach:  Der Boom der industriellen Tierhaltung.  Tierfabriken und Megaställe sind auf dem Vormarsch. Pro Jahr fristen in Deutschland 750 Millionen Tiere ihr Dasein in der Massentierhaltung. Tendenz steigend. Die Agrarindustrie will beispielsweise die Stallplätze für Masthühner in den nächsten Jahren um 60 Prozent erweitern. Ähnlich sieht es in der Schweinehaltung aus. Megaställe mit mehreren zehntausend Tieren sind keine Seltenheit mehr. Deren Exkremente wollen entsorgt werden.  Die Agrarindustrie kippt die Gülle auf die Felder   und was die Pflanzen nicht aufnehmen können, geht größtenteils ins Grundwasser.

Die Energieerzeugung durch Biomasse verstärkt das Problem. Die Gärreste aus den Biogasanlagen müssen nach geltendem Düngerecht nicht vollständig angegeben werden. Die Folge: Die Überschüsse an Gülle werden teils als Biogas-Gärreste getarnt auf den Äckern verklappt. Die Anzahl der Anlagen hat sich in den vergangenen 10 Jahren vervierfacht. Auch dies trägt zu der Nitratschwemme im Boden bei.

Die Bundesregierung ist gerade dabei, die Düngeverordnung zu ändern. Wird das das Problem lösen?

Bislang scheut die Bundesregierung den Konflikt mit der Agrarindustrie. Erst als die EU-Kommission wiederholt mahnte und mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof drohte, kam Bewegung in die Sache. Lange versuchte die Regierung, mit der Kommission einen Weg auszuhandeln, wie die Dünge-Regeln möglichst wenig verschärft werden könnten, ohne eine Klage zu riskieren. Jetzt hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt einen Vorschlag für eine neue Düngeverordnung vorgelegt.

Und dieser Entwurf löst das Problem nicht:

  • Die vollständige Erfassung aller Nährstoffe, die in einen Betrieb hinein- und wieder herausfließen (Hoftorbilanz), ist nicht umfassend festgeschrieben. Damit wird die Verordnung zu einem schwarzen Loch für die Gülle: Zu viele  Schlupflöcher ermöglichen es, den Abfall einfach kleinzurechnen.
  • Die Obergrenze für den Stickstoff-Austrag müsste klar bei 170 Kilogramm pro Hektar und Jahr festgelegt werden. Doch die Verordnung sieht viele Schlupflöcher bei der Berechnung vor. Insgesamt dürfen Betriebe um  50 Kilogramm  überdüngen, ohne dass dies als Verstoß gewertet würde.
  • Überhaupt fehlt es an ausreichend Kontrollen. Verstöße werden kaum sanktioniert. So gibt es wenig Anreiz, sich an die Grenzwerte zu halten und die  Behörden können nicht tätig werden.

Christian Schmidts Entwurf für eine neue Düngeverordnung ist schlicht unzureichend.  Der Sachverständigenrat für Umweltfragen fordert schärfere Regeln für die Düngung.

Was sollte die Bundesregierung tun?

Bei der letzten Reform der Düngeverordnung im Jahr 2006 wurden die Regeln für das Ausbringen von Gülle massiv abgeschwächt. Profitiert haben die großen Agrarkonzerne. Unter anderem wurde die so genannte Hoftorbilanz abgeschafft. Außerdem werden Verstöße seitdem nicht mehr bestraft. Beides müsste zunächst rückgängig gemacht werden.

Bei der  Hoftorbilanz  geht es darum, dass alle Nährstoffzugänge und Abgänge eines Betriebes erfasst werden. So kann ein/e Landwirt/in selbst viel einfacher kontrollieren, wie es um die Stickstoffbilanz bestellt ist. Seit ihrer Abschaffung gilt die Feld-Stall-Bilanz. Dabei bleibt aber einiges außen vor, etwa der Stickstoff, der über die Luft entweicht. Daher muss in einem ersten Schritt die Hoftorbilanz wieder eingeführt werden.

Dann muss sichergestellt werden, dass die a bsolute Obergrenze von 170 Kilogramm Stickstoffdüngung , die pro Hektar und Jahr erlaubt sind, auch wirklich alle in der Hoftorbilanz erfassten Stickstoffquellen reguliert. Dazu gehören dann Gülle, Jauche, Mist, Biogassubstrat, Kompost, Lufteinträge und mineralischer Dünger. Außerdem muss die Aufbringung von Dünger im Winter für mindestens 4 Monate verboten sein. Zu dieser Zeit nimmt der Boden den Stickstoff viel schlechter auf.

Schließlich helfen all diese Regeln aber nicht, wenn ihre Einhaltung nicht kontrolliert werden. Verstöße müssen daher überprüft und als  Ordnungswidrigkeiten  geahndet werden.

Über die Düngeverordnung hinaus braucht es weitere Maßnahmen: Es dürfen keine neuen Tiefabriken genehmigt werden und die Anzahl der Tiere, die ein Betrieb halten darf, muss an die  Fläche seines Grün- und Ackerlandes gekoppelt sein.

Warum wehrt sich die Agrarindustrie gegen ein schärferes Düngerecht?

Die Agrarindustrie klagt bereits jetzt über steigende Kosten. Sie behauptet: Wenn die zulässige Stickstoff-Menge pro Hektar begrenzt wird, müsste mehr Gülle in andere Regionen exportiert werden - was nebenbei den Verkehr weiter verstärkt. Oder die Bodenpreise steigen, weil jede Tierfabrik mehr Fläche braucht, um ihren Müll abzuladen. Damit zeigt das Thema  Überdüngung : Die industrielle Tierproduktion, die billiges Fleisch auf Kosten von Tier und Umwelt produziert, ist nicht nachhaltig. Das Problem lässt sich nur lösen, wenn wir das Wachstum der Megaställe bremsen und umkehren.

Dafür bietet die derzeit verhandelte Düngeverordnung einen guten  Hebel . Während die Politik die Agrarindustrie sonst einfach gewähren lässt, steht sie hier unter Druck, tatsächlich etwas zu ändern. Unsere Chance, um den Tierfabriken den Hahn abzudrehen.

Wie können wir die Politik zu strengeren Düngeregeln bewegen?

Die Gelegenheit ist günstig. Weil Deutschland die Überarbeitung des Düngerechts zu lange vor sich hergeschoben hat, hat die EU ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Wenn die Regierung nicht bald einen Entwurf für eine neue Düngeverordnung vorlegt, der die Kommission zufriedenstellt, drohen erhebliche Strafen. In einem ähnlichen Fall musste Frankreich schon einmal 120.000 Euro Bußgeld pro Tag zahlen.

Von unten wiederum drängeln die Länder. Gerade die Bundesländer mit grüner Regierungsbeteiligung wünschen sich schärfere Regeln. Mit einem  Bundesratsbeschluss  haben sie die Regierung bereits im vergangenen Jahr zum Handeln aufgefordert. Und sie haben Verhandlungsmacht: Am Ende müssen sie der Düngeverordnung zustimmen.

Wenn es jetzt gelingt, ausreichend öffentlichen Druck auf die Regierung aufzubauen, steigt die  Verhandlungsmacht der Länder  weiter so dass die Regierung schließlich Ernst machen muss und der Agrarindustrie den Güllehahn abdreht.

Weitere Informationen

 

 

Jonas

vor 11 years 1 month


Liebe Münchnerin, lieber Münchner,

wir freuen uns, Ihnen/euch allen mitteilen zu können, dass der Netzwerk Klimaherbst e.V. (i.G.) am Montag, den 23.02.15 gegründet wurde.

Als Vorstände wurden (v.l.n.r.) Winfried Eckardt, Alexander Rossner, Markus Mitterer, Daniel Überall, Sylvia Hladky, Heiner Müller-Ermann und Dietlind Klemm von den 31 Gründungsmitgliedern (nat. u. jur. Pers.) gewählt.


 Neben der Wahl des Vorstands wurde über das Thema 2015 entschieden. Die Mitglieder wählten einstimmig  Klimawandel, -politik und -schutz  (auch im Hinblick auf die entscheidende UN-Klimakonferenz in Paris, Ende des Jahres) zum roten Faden unseres Programms. 

Natürlich wird der Münchner Klimaherbst wie eh und je einen aussagekräftigen, griffigen  Titel/Slogan  bekommen, über welchen auf dem nächsten Planungstreffen abgestimmt werden wird. Vorschläge sind uns jederzeit herzlich willkommen unter info@klima-herbst.de .

Zudem sind wir alle gespannt, was bereits an ersten Veranstaltungsvorschlägen und 
-ideen existiert und laden deshalb alle

am  Dienstag, den 17. März 2015
von  15:30 bis 18:00 Uhr
in den  münchner zukunftssalon , Waltherstr. 29 RGB, U3/U6 Goetheplatz
ein.

Um Anmeldung bis Montag, 16.03.15 unter  info@klima-herbst.de wird gebeten.

Ebenfalls auf der Tagesordnung dieses Planungstreffens wird die Bildung des Programmbeirats  stehen. Interessierte können sich schon gerne vorab unter  info@klima-herbst.de  melden.

Für (Rück-)Fragen stehen wir gerne zur Verfügung und freuen uns auf die gemeinsame Vorbereitung.

 

 

Herzlich grüßt,

Mona Fuchs 
im Namen des Vorstands und des Klimaherbst Organisationsteams

 

Jonas

vor 11 years

2.4.2015: Neuigkeiten zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Münchner Nordosten" 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben sich für den Newsletter Mein Münchner Nordosten der Landeshauptstadt München angemeldet. Wir freuen uns, dass wir Sie heute wieder über den aktuellen Stand der Planungen und die Möglichkeiten der Beteiligung informieren dürfen.

Inhaltsübersicht:
1. Rückblick auf den ersten Bürgerstammtisch von BA 13 und NordOst Forum
2. Die nächsten Stammtisch-Termine
3. Fotoaktion: Schatzkarte des Münchner Nordostens

1. Bezirksausschuss und Nord-Ost-Forum laden zum Bürgerstammtisch
Bürgerinnen und Bürger so früh wie möglich in den Entwicklungsprozess einzubeziehen, ist ein Bestreben der Landeshauptstadt München bei der Planung im Münchner Nordosten. Dazu gehört auch die Unterstützung politischer Gremien und örtlicher Initiativen bei der Bürgerinformation. Am 11. Februar hatten der Bezirksausschuss Bogenhausen (BA 13) und das NordOstForum zu einem ungewöhnlichen Veranstaltungsformat geladen. Rund 150 Gäste waren in das Lokal Pyrsos gekommen, um sich auf dem ersten Bürgerstammtisch über den Stand der Planungen zu informieren und eigene Wünsche einzubringen. Wie der Abend zeigte, gibt es bei den Themen S-Bahn-Tunnel und Ausbau des ÖPNV insgesamt den größten Redebedarf. Als Konsequenz daraus einigte man sich zum Abschluss der Veranstaltung darauf, bei künftigen Stammtischen thematische Schwerpunkte zu setzen und passende Experten einzuladen.

Obwohl der Bürgerstammtisch keine städtische Veranstaltungsreihe ist, möchten wir der ersten Veranstaltung in unserem Newsletter ausführlich Platz einräumen. So wollen wir unsere Möglichkeiten nutzen, externe Multiplikatoren aus den betroffenen Stadtteilen bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.

In Zukunft finden Sie die Berichte der Veranstaltungen auf der Website des ÖBZ: www.oebz.de

Wir nehmen Sie mit auf eine Reise, aber Sie müssen wissen, an welchem Punkt der Reise wir uns erst befinden, mit dieser Metapher empfing Winfried Eckardt von der Münchner Volkshochschule (MVHS) die Besucher des Abends. Als Mitglied des NordOstForums moderierte er gemeinsam mit der BA-Vorsitzenden Angelika Pilz-Strasser (Grüne) den ersten Abend einer Veranstaltungsreihe, mit der man Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig die Möglichkeit geben möchte, nach eigener Interessenslage auf der langen Reise mal ein- und auszusteigen.

Zum Auftakt hatte man sich einen Gast aus der Stadtverwaltung eingeladen: Michael Hardi, Baudirektor im Planungsreferat, erläuterte die Hintergründe der Maßnahme und den Stand der Planungen aus erster Hand. Er freute sich über die Bereitschaft der Anwesenden, zu einem so frühen Zeitpunkt mitwirken zu wollen. In Deutschland hat es bisher wohl kaum ein Stadtentwicklungsprojekt gegeben, in dem die Bürgerinnen und Bürger so früh eingebunden wurden. Wir leisten deutschlandweit Pionierarbeit, betonte Hardi.

Enkeltauglich in die Zukunft
Wenn es um den großen Wachstumsdruck in München und die Entwicklung im Münchner Nordosten in den kommenden 20 Jahren geht, ist Enkeltauglichkeit ein Begriff, der zeigt, worum es geht, sagte Michael Hardi. Die Öffentlichkeitsbeteiligung genieße daher einen besonderen Stellenwert. Das Planungsreferat bereite in Zusammenarbeit mit dem eigens beauftragten Beteiligungsteam derzeit mehrere Beteiligungsformate vor. So sei im Sommer eine Veranstaltung geplant, um erste Ergebnisse der Planung zu diskutieren.

Mit Blick auf die diversen Möglichkeiten, sich in den Prozess einzubringen, warnte Michael Hardi vor falschen Erwartungen. Letztendlich trage am Ende der Stadtrat die Entscheidung. Die Verwaltung sei dabei in einer moderierenden Rolle. So viel wie möglich über die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Umfeld des Planungsgebietes zu erfahren, sei für ihn daher besonders wichtig. Die Stadt müsse sorgfältig zwischen den Interessen abwägen. Dabei müsse mitunter auch ein Spagat gelingen, wenn es zum Beispiel darum gehe, den großen Siedlungsdruck mit den Ansprüchen der Grünplanung in Einklang zu bringen. Wir sind angewiesen, flächensparend zu bauen. Das bedeutet, Innenentwicklung geht vor Außenentwicklung, erklärte Hardi. Weil der Druck so groß sei, reiche die Innenentwicklung nicht mehr aus. So sei der Nordosten in den Blick gekommen.

Der Stammtisch war bereits die zweite große Bürgeraktion im Rahmen der Stadtentwicklungsmaßnahme. Im Sommer 2014 hatte das Referat für Stadtplanung und Bauordnung in Kooperation mit der MVHS zu einer Busrundfahrt durchs Planungsgebiet geladen und im Anschluss Workshops und eine Podiumsdiskussion veranstaltet. Eine Broschüre des Planungsreferates dokumentiert die Ergebnisse ausführlich und kann hier heruntergeladen werden. Um Missverständnisse auszuräumen, stellte Hardi eine sprachliche Ungenauigkeit in der Broschüre klar. Es sei irrtümlicherweise zu lesen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger mehrheitlich für eine kompakte und dichte Bebauung im Planungsgebiet ausgesprochen hätten. Dies sei missverständlich, da es keine Abstimmung gegeben habe.

Planung über Fachgrenzen hinweg
Vier Planungsbüros hatten sich in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. Büros für das Thema Verkehr, Landschaft, Siedlung und Immissionen entwickeln seit Sommer 2014 verschiedene Konzepte für das mehr als 600 Hektar große Gelände. Auch hier geht München neue Wege: Wir wollten nicht, dass wir am Ende drei Planungsentwürfe von drei Büros haben, erklärte Hardi. Stattdessen habe die Stadt für das integrierte Konzept Planerinnen und Planer verschiedener Disziplinen eingeladen, gemeinsam mindestens drei verschiedene Varianten zu entwickeln. Die Stadt möchte mit diesem Vorgehen Synergieeffekte nutzen.

Einig bei den großen Themen
Erhalt der offenen Landschaft, S-Bahn-Tunnel und eine gemischte Bevölkerungsstruktur waren die drei Kernforderungen des Abends. Hier zeigte sich, dass sich die Erwartungen von Stadtverwaltung und Bürgerschaft durchaus decken: Die Sorgen einiger Anwesenden, das gesamte Areal könne zugebaut werden, konnte Hardi aus der Welt räumen. Bereits jetzt stehe fest, dass es in dem Gebiet auch in Zukunft viel Grün mit der charakteristischen offenen Landschaft geben werde. Die Funktion als Teil des Münchner Grüngürtels sei wichtig und müsse erhalten bleiben, so Hardi. Auch die Sorge vor einer Nordost-Tangente durch die Hintertür sei unbegründet. Das Planungsreferat möchte Durchgangsverkehr in dem Gebiet auf alle Fälle vermeiden.

Was den Menschen offenbar viel Kopfzerbrechen bereitet, ist die Lärmbelästigung durch die viel befahrene Bahntrasse der S8, die von Herrsching über den Marienplatz zum Münchner Flughafen führt. Viele Bürgerinnen und Bürger klagten über den nächtlichen Lärm der Güterzüge, der nach ihrer Ansicht gar keine Wohnbebauung zulasse. Hier konnte Hardi eine Aussage machen, die viele Bürgerinnen und Bürger erfreute. Der Stadtrat hat sich klar zu einer tiefergelegten Bahntrasse, und zwar vierspurig, bekannt, so Hardi. Durch die Tieferlegung der viergleisigen Trasse bzw. die Verlegung in einen Tunnel sollen auch die Verkehrsbehinderungen deutlich vermindert werden. Allerdings räumte Hardi ein, dass man bei der Lösung der Aufgabe auf die Deutsche Bahn angewiesen sei. Das Gleiche gelte für die Modernisierung der Bahnhöfe, die weder kinderwagen- noch behindertengerecht seien.

Der Blick über den Tellerrand lag vielen Anwohnerinnen und Anwohnern am Herzen: Auch wenn der Wunschnach einer Eingemeindung Aschheims politisch nicht durchsetzbar und auch nicht gewollt ist, wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger einen besseren Austausch mit den Nachbarn im Norden und Osten. Hier betonte Angelika Pilz-Strasser, dass es bereits gute Kontakte gebe. Klärungsbedarf hatten viele der Anwesenden bei dem seit Jahrzehnten angekündigten Nordostpark und der geplanten Unterschutzstellung des Landschaftsschutzgebiets Moosgrund.

Wie es bei einem Stammtisch üblich ist, gab es nicht nur Fragen, sondern auch wichtigen informellen Austausch auf Augenhöhe. So wies ein Anwohner auf den hohen Grundwasserpegel in der Region hin, was seiner Meinung nach bei dem Bau von Tiefgaragen zu Problemen führen könne. Auch der Hinweis eines Anwohners, die umweltfreundliche Energieversorgung frühzeitig in den Blick zu nehmen, wurde von Hardi mit auf den Weg genommen. Hier wurde die Befürchtung laut, Unterföhring könne bei der Geothermie vollendete Tatsachen schaffen.

Die Frage, wie der künftige Bevölkerungsmix aussehen soll, beantwortete Hardi mit dem Hinweis auf die Münchner Praxis mit einer gesunden Mischung, die die ganze Bandbreite der Gesellschaft abdecke. Ein Statement, auf das es viel Applaus gab. Die Landeshauptstadt München bietet mit dem München Modell Haushalten mit mittlerem Einkommen und Familien mit Kindern die Möglichkeit, Wohnungen zu tragbaren Preisen zu finden.

Am Ende des Abends waren sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig: Das ungewöhnliche Veranstaltungsformat in entspannter Wirtshaus-Atmosphäre hat sich trotz anfänglicher akustischer Probleme bewährt. Für die nächsten Abende wollen die Veranstalter thematische Schwerpunkte setzen. Damit soll auch dem Wunsch einer Bürgerin entsprochen werden, die sich eine offene Diskussion darüber wünscht, wie man auf neue Trends bei Wohnformen und Mobilitätsverhalten reagieren kann, um eine wirklich zukunftsgerechte Wohnform zu realisieren. Man müsse weg von dem Schubladendenken Heimatschutz versus Modernismus. Eine Planung ohne Scheuklappen forderte auch ein anderer Teilnehmer. Er wies darauf hin, dass die prognostizierten Zuwachszahlen für München nicht mit den ursprünglich für das Gebiet vorgesehenen 10.000 neuen Anwohnern zusammenpasse. Hier forderten die Anwesenden Mut und Ehrlichkeit der Stadt, damit die Planungen für die Infrastruktur nicht zu mager ausgelegt werden. Der Vorteil für den Stadtteil: Weiter oben angesetzte Einwohnerzahlen erhöhen die Chancen auf die U-Bahn-Anbindung.

Angelika Pilz-Strasser freut sich auf den Prozess des ideenreichen Gedankenaustauschs: Unsere Vision ist, ein neues Stadtviertel zu bauen, das intelligente und kreative Antworten auf die verkehrlichen und städtebaulichen Notwendigkeiten unserer Zeit findet. Und die BA-Vorsitzende hat durchaus Großes vor: Lassen Sie es uns so anspruchsvoll gestalten, dass es den ersten Preis für den innovativsten Städtebau in Europa erhält!

2. Die nächsten Stammtisch-Termine:
Der Bezirksausschuss Bogenhausen lädt in Kooperation mit dem NordOstForum und dem Ökologischen Bildungszentrum / MUZ alle zwei Monate zu Bürgerstammtischen mit wechselnden Themenschwerpunkten.

Die nächsten Termine:

Mi., 8. April 2015, 19 Uhr, Pyrsos, Englschalkinger Straße 206
-->Weitere Informationen auf der Website des ÖBZ

Mi., 10. Juni 2015, 19 Uhr, Pyrsos, Englschalkinger Straße 206


3. Machen Sie mit bei der Schatzkarte des Münchner Nordostens!
Sei es eine sonnige Parkbank, ein traditionsreiches Gebäude oder der Blick auf eine besondere Landschaft im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme im Münchner Nordosten lädt das Referat für Stadtplanung und Bauordnung die Öffentlichkeit dazu ein, besonders beliebte Motive vor Ort zu fotografieren. Die Einsendungen werden in die Untersuchungen einfließen.

So einfach gehts:
1. Machen Sie ein Foto.
2. Schreiben Sie ein bis fünf Sätze, warum Ihnen dieses Motiv besonders gefällt.
3. Sagen Sie, wo genau das Bild aufgenommen wurde.
4. Schicken Sie alles per E-Mail oder Post an:

Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
HA II/12 Entwicklungsmaßnahmen
Blumenstraße 28b, 80331 München
E-Mail: nordosten@muenchen.de
(maximal 10 MB je E-Mail)
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Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
HA II/12 - Planung und Steuerung Entwicklungsmaßnahmen
Blumenstraße 28b, 80331 München
Zimmer: 227

E-Mail: nordosten@muenchen.de

Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail ausdrucken. Pro Blatt sparen Sie durchschnittlich 15 gr Holz, 260ml Wasser, 0,05 kWH Strom und 5 gr CO².

Hinweise zur elektronischen Kommunikation mit der Landeshauptstadt München: http://www.muenchen.de/ekomm

Jonas

vor 10 years 8 months

SEM München Nordost, Bericht zum Sommerworkshop 2015 :

(Einladungstext s.u.)


Ablauf

  • Es wurde im Plenum das ausgewertete Feedback der Bürger aus dem Sommer 2014 und danach (Befragungen, Bild-Einsendungen, usw.) vorgetragen, sowie der Stand der Erstellung der Entwicklungsrichtlinien, die die Entwicklung der 3 Planungsvarianten leiten (mit Fragen durch Bürger).
  • Nachmittags gab es Thementische zu den Themen Landschaft, Mobilität, Siedlung, usw. Der Input der Thementische wurde dann im Plenum von den Moderatoren der Tische vorgestellt, dann folgten wieder Fragen von Bürgern.

  • Anschliessend gab es 4 Exkursionen (wo nicht mehr sehr viele BürgerInnen teilnahmen), eine davon mit dem Rad zum Gut Riem (über die Felder: das Gut Riem wird/kann einen Grossteil seiner Flächen verlieren) und mit einer Führung am Gut Riem danach.

Zeitliche Planung : Im  -->Journal der Stadt München zu SEM Nordost wurde auch die zeitliche Planung dargestellt:

  • 2016 gibt es drei Varianten (die gemeinsam von den beauftragten drei Planungsagenturen erstellt werden, nicht in Konkurrenz, was der Sache meiner Meinung nach sehr dient), deren Veröffentlichung vorher vom Stadtrat abgesegnet werden muss.
  • 2017 : Dann wird aus diesen Varianten ein integriertes Strukturkonzept erstellt, das 2017 vom Stadtrat beschlossen werden soll. Danach beginnen dann die Bauleitplanungen für Teilabschnitte.

Ich habe versucht, die Krautgärten (die den Planern natürlich bekannt sind) nochmals bei den zuständigen von der Stadt ins Bewusstsein zu rufen und auf ihre Wichtigkeit hinzuweisen.

Bewertung :

  • Was man nicht zu Gesicht bekam war der Arbeitsstand zu den 3 Varianten (die natürlich auch schon im Werden sind) oder über die Bestandsaufnahme hinausgehebnd die technischen und nicht technischen Sachzwänge, die existieren und in das Entstehen der Varianten einfliessen: das ist schade, weil das konkreteres Feedback ermöglicht hätte und nicht nur abstrakte Wünsche, Fragen und Befürchtungen. Letzlich ist durch die Vorgabe, dass der Stadtrat die Vorlagen zuerst zu Gesicht bekommt eine weitergehende Beteiligung mit konkreten Ideen verhindert.
  • Es wird immer der Zeitrahmen 20-30 Jahre genannt, aber das ist meiner Meinung nach Irreführung: München "braucht" Wohnraum wegen des Zuzugs durch immer neue Arbeitsplätze, und wenn das integrierte Strukturkonzept 2017 da ist, dann wird es danach nur wenige Jahre dauern, bis es mit den ersten Bauabschnitten los geht (auch vor der Entwicklung der grossen Infrastruktur-Massnahmen).

  • Gut Riem/Krautgärten : Die Infrastrukturmassnahmen und die Bebauung sind für das Gut Riem wie es aktuell besteht, gefährlich, weil sie es beispielsweise das Gut Riem von seinen Flächen noch weiter abschneiden könnten (Verlängerung des Schatzbogens, Anschluss von Nordost über die Autobahn durch eine neue Zuführung). Auch kann man sich fragen, welche Rolle das Gut Riem am Ende der Bebauung noch haben kann (neben Krautgärten, Bildung, Schulbauernhof, ..), wenn es vermutlich den Grossteil seiner Flächen verlieren wird. Für die städtischen Krautgärten (Bioland) ist das Gut Riem (oder ein Gut Riem) unverzichtbar.

Weitere/aktuelle Infos :

http://www.muenchen.de/nordosten

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Einladungstext:


(Anmeldeschluss verlängert bis 15.7.2015; Journal im Anhang)

Stadtentwicklung im Münchner Nordosten

Wie geht es weiter im Münchner Nordosten? Wie ist der Stand der Planungen? Welche Schätze und Defizite sehen die Bürgerinnen und Bürger?

Bringen Sie Ihre Ideen ein für die städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Münchner Nordosten! Am Samstag, 18. Juli, lädt die Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Sommer-Workshop 2015 zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Münchner Nordosten ein. Anwohnerinnen und Anwohner, Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Parteien, Verbänden, Initiativen und Einrichtungen können ihre Ansichten einbringen, sich über Konzepte austauschen, über Konzepte austauschen und Ideen entwickeln, wie der Dialog mit den angrenzenden Stadtvierteln und Gemeinden verbessert werden kann.

Unter anderem erhalten Sie:
  • Informationen zum aktueller Sachstand
  • Einblick in die Analyseergebnisse zur heutigen Raumwahrnehmung und zu den Wünschen und Anliegen für die Zukunft aus Sicht verschiedener Zielgruppen im Münchner Nordosten
  • Möglichkeiten, sich mit Impulsen an der Entwicklung der Leitsätze für die Entwicklung der Leitsätze für den Münchner Nordosten einzubringen
Im Anschluss laden wir Sie ein, den Münchner Nordosten auf Spaziergängen und in Stadtteilführungen zu erkunden.

Samstag, 18. Juli 2015 Workshop 10 16 Uhr
Exkursionen 16:30 19 Uhr

Aula der Anni-Braun-Schule, Musenbergstraße 32, 81929 München-Johanneskirchen Anmeldung
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Anmeldung bis Mittwoch, 15. Juli unter: info@studio-stadt-region.de

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-->Weitere Informationen zu SEM hier im Forum

-->SEM Nordost Stammtisch  (nächster: 16.Sep. 2015)

Details zur Fahrrad-Exkursion/Führung siehe unten im Kommentar.

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Anhang: Journal "Neues im Nordosten" der Landeshauptstadt München

Journal.pdf

Jonas

vor 10 years 6 months

Newsletter zur geplanten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme im Münchner Nordosten vom 6. Oktober 2015

Info: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtpl...

Newsletter: https://www.buergerserviceportal.de/bayern/muenchen/bsp_muenchen_ne...

Präsentation Sommerworkshop: http://www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/Stadtverwaltung/Referat-fue...

Inhalt :

1. Rückblick Sommer-Workshop
1.1 Bestandsaufnahme
1.2 Entwürfe der Leitsätze
1.3 Ergebnisse der Ist-Analyse
1.4 Thementische
2. Fragebogen für Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer
3. Tipps & Termine

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Urlaubszeit und der Sommer sind zu Ende. Ein guter Moment, um Ihnen ein Update zum Münchner Nordosten zu schicken und kurz die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Wochen kompakt zusammenzufassen.


1. RÜCKBLICK SOMMERWORKSHOP VOM 18. Juli 2015
Den Sommerworkshop haben viele von Ihnen vermutlich noch in Erinnerung. Am 18. Juli 2015 standen Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, Planerinnen und Planer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung in der Aula der Anni-Braun-Schule interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.
In ihrer Begrüßungsrede machte die Stadtbaurätin deutlich, dass die Verwaltung vor großen Herausforderungen steht: Aus den jetzt 1,5 Millionen Münchnerinnen und Münchnern werden bis 2030 wohl bereits 1,7 Millionen. Die Stadtbaurätin betonte, dass es zeitgemäßer Konzepte und neuer planerischer Wege bedarf: Es geht um gute Erschließung, es geht um Mobilität, es geht um soziale Infrastruktur für Familien und alle anderen in Zeiten des demografischen Wandels insbesondere auch für ältere Menschen. Ein integriertes Strukturkonzept für die Entwicklung von Siedlung, Landschaft, Verkehr und Infrastrukturen soll die Grundlagen schaffen, um die verschiedenen Ansprüche bestmöglich zu erfüllen. Wie der Planungsprozess aussieht erklärte Michael Hardi, Baudirektor.
In der Aula der Anni-Braun-Schule stellte die Sprecherin der Planungs-Teams, Landschaftsplanerin Andrea Gebhard, unter anderem erstmals die Entwürfe der Leitsätze für die neuen Quartiere vor. Erläutert wurden auch die Ergebnisse der Bestandsaufnahmen des Stadtgebiets, mit denen die Planerinnen und Planer 2014 begonnen haben. Die Erkenntnisse aus der so genannten Ist-Analyse zu den Qualitäten und Defiziten des Planungsgebiets stellte Frau Dr. Agnes Förster vor. Abschließend wurden verschiedene Exkursionen in die Hüllgraben-Landschaft, auf das Gelände des Rennvereins, zum Gut Riem und nach Johanneskirchen angeboten, um die Stadtteile auch in der Praxis besser kennenzulernen. Zuvor waren Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Ideen und Anliegen an verschiedenen Thementischen mit Stift, Papier und Fotocollagen einzubringen und mit den Expertinnen und Experten zu diskutieren. Parallel haben Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule München Daglfing zu einer multimedialen Ausstellung über ihre Visionen zum Münchner Nordosten eingeladen. In dem Schülerprojekt ist auch ein Rap-Video entstanden, das viel Beifall fand und in dem zwei Schüler aus ihrer Sicht in expliziten Worten zur Stadtentwicklung im Münchner Nordosten Stellung nahmen.

1.1 BESTANDSAUFNAHME
Mehrere Monate hindurch haben die Gutachterinnen und Gutachter das Planungsgebiet hinsichtlich verschiedenster Kriterien untersucht, Daten analysiert und Ergebnisse in einer detaillierten Bestandsaufnahme zusammengefasst. Die dabei entstandenen Karten und Grafiken wurden von Andrea Gebhard auf dem Sommer-Workshop vorgestellt und fanden in einer kleinen Plakat-Ausstellung das Interesse vieler Anwohnerinnen und Anwohner.

1.2 ENTWÜRFE DER LEITSÄTZE
Die Planungsteams haben aktuell neun Leitsätze definiert, die sich u.a. aus den Gegebenheiten und Herausforderungen der besonderen Situation im Münchner Nordosten ableiten. Die erstmalige Präsentation der Leitsätze war ein zentraler Aspekt des Sommerworkshops.
Folgende Leitsätze wurden erarbeitet:
Adresse(n) Nordost: Lokale Identitäten wertschätzen, ausprägen und zur Visitenkarte des Stadtteils machen.
Nordost Collage: Kreativer Umgang mit den unterschiedlichen Siedlungsbausteinen und Weiterentwicklung zu attraktiven Quartieren.
Lokal ist nachhaltig: produktive Räume sichern und lokale Kreisläufe fördern.
Zivilgesellschaft: offene Stadtgesellschaft unterschiedliche Lebensstile und ziviles Engagement ermöglichen und fördern.
Ökosysteme & Landschaft entwickeln (Artenvielfalt stärken und Ressourcen schützen.)
Möglichkeitsraum Nordost (Vielfalt ermöglichen, Spielräume lassen, Kreativität fördern, Raum für die Entfaltung unterschiedlicher Lebensräume)
Planungskultur: offen und flexibel, um auf neue Herausforderungen reagieren zu können und resiliente Stadtstrukturen zu schaffen.
Vis-à-vis: Bezüge zu Nachbarstadtteilen und -gemeinden verbessern. Die Landschaft verbindet im regionalen Maßstab.
(Nah)mobil: Mobilität vernetzt denken - alle Mobilitätsformen und ÖPNV-Systeme fördern. Nahmobilität als Basis attraktiver Quartiere.
Hier finden Sie neben der Gesamtpräsentation auch Poster zur Bestandsaufnahme und einen Überblick über die Leitsätze.

1.3 ERGEBNISSE DER IST-ANALYSE
Auf der Grundlage von Interviews und Straßenumfragen mit verschiedenen Akteuren aus dem Gebiet sowie durch die Ergebnisse der Workshops hat Dr. Agnes Förster, die die Stadt für das Projekt bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt, die Qualitäten und Mängel des Nordostens analysiert. Ihre Analyse wurde auf dem Sommerworkshop der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt. Die mit Wortfeldern aufbereiteten Interview-Ergebnisse veranschaulichen, wie die Menschen ihren Stadtbereich charakterisieren.
Link zur Präsentation der Ist-Analyse

1.4 THEMENTISCHE

Die Leitsätze für den Münchner Nordosten wurden zu übergeordneten Themen zusammengefasst und an sogenannten Thementischen mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Neu hierbei war auch die Methode der "Bildertürme". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten unter einer Vielzahl an verschiedenen Fotos von Gebäuden, Situationen, Plätzen und Stimmungen auswählen und durch Bekleben von kleinen Kartonwürfeln ihre ganz pesönliche Vision als Übersetzung der Leitsätze zum Ausdruck bringen. Es bot sich die Möglichkeit, die Würfel zusätzlich mit bunten Stiften zu beschriften um so auch ganz konkrete Wünsche und Sorgen zu äußern. Die einzelnen Würfel wurden dann als gestapelte Bildertürme auf Luftbildern verortet. Über die Bildergalerie können Sie sich einen Eindruck verschaffen.
Einen kurzen inhaltlichen Überblick über die Ergebnisse des Workshops durch die Arbeiten an den Thementischen möchten wir Ihnen hier geben.

Thementisch Identität:
Der Landschaftsraum mit seinem ursprünglichen Charme gilt als das eindeutige Identitätsmerkmal. Einhellige Meinung herrschte daher in den Workshops darüber, dass die offene Landschaft und der Hüllgraben unbedingt erhalten bleiben sollen. Auch der Pferdesport gilt als wichtiger Identitätsträger des Gebiets, den viele erhalten möchten. Das Gleiche gilt für die Landwirtschaft, die nach Meinung vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer zumindest in kleinem Maße bewahrt werden solle beispielsweise mit Kräutergärten, Kürbis- oder Beerenfeldern.
Oft hörte man den Vorschlag, dass eine umfassende Bebauung der Identität stiftenden Landschaft vermieden werden soll, z.B. indem kompakte Quartiere geschaffen und flächensparend geplant wird. Auf der anderen Seite gab es aber auch das Bedürfnis nach einer niedrigen und aufgelockerten Bebauung. Vielen Diskutierenden war es wichtig, auf kleinräumige Identität im Quartier zu setzen, anstatt mit großen Bauwerke ein Image nach außen zu produzieren. Es bestand eine große Nachfrage nach Plätzen, an denen sich Menschen begegnen können. Man wolle sich kennenlernen, sich austauschen, eine lebendige Nachbarschaft leben. Dazu brauche es Räume, die für jede und jeden barrierefrei zugänglich sind.
Thementisch Mobilität:
An diesem Thementisch wurde wohl am intensivsten diskutiert. Den Bahntunnel sieht man einhellig als wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung. Viele Kommentare zielten auf den generellen Ausbau der verkehrlichen Infrastruktur und die Anbindung des Münchner Nordostens in alle Richtungen. Gefordert wurden auch innovative Konzepte wie autofreie Quartiere, Shared Space-Plätze, Expressbusse, die Förderung von Carsharing und E-Mobilität sowie ein modernes Garagenmanagement. Fahrradverkehr soll über den Ausbau von Radschnellwegen und bessere Mitnahmemöglichkeit im öffentlichen Nahverkehr gefördert werden. Für den ÖPNV werden Erhöhung des Takts, Anschlüsse in alle Richtungen und Barrierefreiheit gefordert.
Thementisch Planungskultur:
Die Bürgerinnen und Bürger betonten, dass man sich ein starkes Mitspracherecht wünsche. Zugleich äußerten aber einige der Teilnehmenden die Befürchtung einer zu starken Gewichtung von Einzelinteressen. Die offene Planungskultur soll, so die Meinung in den Workshops, von einer systematischen Befragung und Beteiligung begleitet werden, um Zufälligkeiten zu vermeiden. Dazu gehört neben der breiten Information über Publikationen und Internet auch die aktive Einbeziehung von benachteiligten und unterrepräsentierten Gruppen.
Thementisch Landschaft:
Besonderer Wert wurde auf die Integration von Wasserläufen gelegt. Der renaturierte Bereich des Hüllgrabens soll nach Meinung der Workshop-Teilnehmenden als erlebbares Gewässer ausgebaut werden und könnte als landschaftliches Vorbild für die zukünftige Entwicklung dienen. Es wurde gefordert, Naturschutzflächen zu schaffen und den Mut zu haben, die Natur stellenweise sich selbst zu überlassen. Weitere konkrete Ideen waren u.a. ein Badesee am Hüllgraben, ein überregionaler Biergarten, ein Erlebnispädagogisches Zentrum, ein CO2-neutraler Stadtteil und eine grüne Parkbrücke vom Zamilapark nach Daglfing.
Thementisch Siedlung:
Wie sieht eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt aus? Nach Meinung vieler Bürgerinnen und Bürger sollte es Zentren mit belebten Plätzen, kleinen Läden und vielfältiger Architektur geben. Wohnen, Arbeiten und Einkaufen sollen in räumlicher Nähe organisiert werden. Quartiere wie Neuhausen und Haidhausen wurden als positive Vorbilder benannt. Siedlungsschwerpunkte wurden entlang der S-Bahnlinie gesehen. Viel Unterstützung gab es für die Idee von Siedlungsinseln, die differenziert entwickelt werden könnten: sehr urban und dicht, neben dörflich und ruhig. Historische Wegverläufe sollen ablesbar bleiben.
Besonders gefreut haben wir uns über die große Zufriedenheit der Besucherinnen und Besucher. In 88 Prozent der 50 abgegebenen Feedbackbögen bezeichneten Sie sich durch das Veranstaltungsformat und die vermittelten Inhalte als sehr gut (51%) oder gut (37%) über den Sachstand informiert.

2. FRAGEBOGEN: HABEN SIE EIN GRUNDSTÜCK IM PLANUNGSGEBIET?
Seit Juni 2015 haben wir ca. 530 Eigentümerinnen und Eigentümer angeschrieben, die eines oder mehrere Grundstücke im Planungsumgriff besitzen. Neben allgemeinen Informationen über die beabsichtigten Maßnahmen sollten mit einem, dem Schreiben beigefügten, Fragebogen unter anderem Informationen über die Mitwirkungsbereitschaft eingeholt werden.
Sollten Sie als Grundstückseigentümerin bzw. -eigentümer den Fragebogen noch nicht ausgefüllt haben, würden wir uns freuen, wenn Sie sich jetzt kurz Zeit dafür nehmen würden. Wer seinen Fragebogen nicht mehr findet, kann selbstverständlich ein weiteres Exemplar anfordern oder den Fragebogen direkt auf der Webseite herunterladen. Dort finden Sie auch viele weitere Informationen.
Falls Sie keinen Fragebogen erhalten haben, melden Sie sich bitte kurz bei uns, damit wir Ihre Adresse überprüfen können.
Ihr Ansprechpartner: Herr Josef Stock, Tel: (089) 233 22789, Email: nordosten@muenchen.de

3. TIPPS & TERMINE
8. Oktober 2015, 19 Uhr: Bürgerversammlung Stadtbezirk 15, Trudering-Riem Kulturzentrum Trudering, Wasserburger Landstraße 32
Oktober 2015: Erscheinungstermin des 2. Journals Neues im Nordosten
22. Oktober 2015, 19 Uhr: Bürgerversammlung Stadtbezirk 13, Bogenhausen Turnhalle der Helen-Keller-Realschule, Fürkhofstraße 28
11. November 2015, 19 Uhr: Stadtentwicklungs-Stammtisch des Nordost-Forums Gaststätte Pyros, Englschalkinger Straße 206

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Ihr Team Münchner Nordosten
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Impressum:
Landeshauptstadt München
Marienplatz, 80331 München
E-Mail: rathaus@muenchen.de
Telefon: (089) 233-00
Fax: (089) 233-26458
Oberbürgermeister Dieter Reiter
E-Mail: buero.ob@muenchen.de
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE 129 524 000
Verantwortlich für den Inhalt: Referentin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Blumenstraße 28b, 80331 München
E-Mail: plan@muenchen.de
Urheberrecht, Haftungsausschuss, Haftungshinweis

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Links :

Info: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtpl...

Newsletter: https://www.buergerserviceportal.de/bayern/muenchen/bsp_muenchen_ne...

Präsentation Sommerworkshop: http://www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/Stadtverwaltung/Referat-fue...

Jonas

vor 9 years 8 months

Baureferat, Newsletterlogo

Liebe Leserinnen und Leser,

gerne möchten wir Sie mit diesem Newsletter über den aktuellen Stand der Planungen im Münchner Nordosten informieren. Nachdem der Stadtrat sich am 15.6.2016 erneut zur Tunnellösung bekannt hat, kann die Entwicklung des Stadtgebiets voranschreiten. Mit dieser Infopost möchten wir Sie über den aktuellen Beschluss, den nun folgenden Prozess und künftige Termine informieren.

Stadtrat stimmt für Tunnellösung zwischen Johanneskirchen und Daglfing

Entwicklung des Münchner Nordostens geht voran: Am Donnerstag, den 16. Juni hat die Vollversammlung des Stadtrats den Beschluss des Planungsausschusses bestätigt, der eine Untertunnelung der S8 vorsieht.

Für den angestrebten viergleisigen Ausbau der Flughafenanbindung ist demnach weiterhin die Verlegung in eine unterirdische Trasse vorgesehen. Die Landeshauptstadt München erklärt sich dazu bereit, die Mehrkosten für die Realisierung der Tunnellösung zu übernehmen. Der Bund hatte lediglich eine Lösung mit den minimal vorgeschriebenen Lärmschutzmaßnahmen angestrebt,

Die Entscheidung bietet eine große Chance für die zukünftige Stadtentwicklung im Münchner Nordosten. Eine Zusammenfassung finden Sie auf dem städtischen Portal muenchen.de („Tunnel für viergleisigen S-Bahn-Ausbau geplant“, 2.6.2016) Die gesamte Beschlussvorlage im Wortlaut finden Sie im Rats-Informations-System der LH München.

Varianten der Entwicklung – so geht es weiter:

Die Planerinnen und Planer haben die Varianten für das integrierte Strukturkonzept zur Entwicklung von Landschaft, Siedlung und Verkehr im Münchner Nordosten weit gehend fertiggestellt. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für einen Beschluss des Stadtrats, um den öffentlichen Dialog zu den Varianten zu starten. Im Vorfeld des Beschlusses werden zunächst die Bezirksausschüsse 13 Bogenhausen und 15 Trudering-Riem angehört. Anschließend befasst sich der Planungsausschuss mit der Beschlussvorlage. Der Beschluss der Vollversammlung des Stadtrats wird im Winter 2016/2017 erwartet.

In der Öffentlichkeitsphase zu den Varianten des Strukturkonzepts wird es im Anschluss in einem Zeitraum von zwei bis drei Monaten Angebote für die verschiedenen Zielgruppen in und um den Münchner Nordosten geben. Das Ziel ist, Rückmeldungen zu den Planungsvarianten und Ideen zur Überarbeitung der Varianten einzuholen. Parallel zu den Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger werden die Eigentümerinnen und Eigentümer angesprochen. Stadtrat, Bezirksausschüsse und Nachbargemeinden werden in einem politischen Dialog die Varianten erörtern. Auch die verschiedenen Fachstellen der Verwaltung werden sich intensiv mit den Planungsvarianten befassen.

Mit den gesammelten Rückmeldungen aus der Öffentlichkeitsphase werden die Varianten überarbeitet und zu einem integrierten Strukturkonzept weiterentwickelt. Am Ende dieses mehrstufigen Vorgehens wird der Stadtrat das integrierte Strukturkonzept beschließen und Schritte für die weitere Umsetzung beauftragen.

Stammtisch lädt zu Infoabend über S-Bahn-Ring

Das Nordost-Forum begleitet die geplante städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) im Münchner Nordosten mit einem regelmäßigen Stammtisch, zu dem auch Vertrerinnen und Vertreter aus der Stadtverwaltung eingeladen sind. Der nächste Stammtisch findet am 13. Juli 2016 um 18 Uhr in der Gaststätte "Pyrsos", Englschalkinger Str. 206, 81927 München statt (!Achtung: Terminänderung auch der Anfangszeit!).

Diesmal geht es mit dem Nordring für den Osten um ein Thema aus dem Öffentlichen Nahverkehr. Für das Entwicklungsgebiet würden sich durch einen Bau eines S-Bahn-Rings ganz neue Möglichkeiten ergeben.

Zum Initiatorenkreis des Nord-Ost-Forums gehören die Träger des Ökologischen Bildungszentrums (Münchner Umweltzentrum e.V. und Münchner Volkshochschule), der Verein für Stadtteilkultur NordOstKultur e.V., der Stadtbereich Ost der MVHS und Mitglieder des Bezirksausschuss 13 Bogenhausen.

Ein Archiv mit den Protokollen der bisherigen Stammtische finden Sie hier.

Wir freuen uns, dass Sie sich Zeit genommen haben und hoffen, dass Sie sich gut informiert fühlen. Wenn Sie Anregungen und/oder Fragen haben, schreiben Sie uns einfach eine Mail an nordosten@muenchen.de.

 

Ihr Planungsteam
für den Münchner Nordosten

www.muenchen.de/nordosten

Copyright © 2016 Landeshauptstadt München
Alle Rechte vorbehalten.

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Unsere Adresse: 
Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung, PlanTreff
Blumenstraße 31, 80331 München
muenchen.de/plan // onlineredaktion.plan@muenchen.de // @PlanTreffMuc

Hier geht es zum Impressum.

Jonas

vor 9 years 6 months

SEM Nordost Newsletter Logo

Inhalt: 

1. Stadtrat entscheidet über Start der Öffentlichkeitsphase
2. Pressearchiv auf Homepage online
3. Stammtisch des Nord-Ost-Forums


 

Liebe Leserinnen und Leser,

wir hoffen, Sie hatten einen schönen Münchner Sommer und auch ein paar erholsame Tage. Da Sie uns Ihre Email-Adresse hinterlassen haben, möchten wir Sie heute über den aktuellen Stand im Münchner Nordosten informieren. In den kommenden Wochen wird die Beschlussfassung für die Öffentlichkeitsbeteiligung durch die Anhörung der Bezirksausschüsse vorbereitet.


1. Stadtrat entscheidet über Start der Öffentlichkeitsphase

Wie Sie vielleicht bereits aus der Presse erfahren haben, liegen inzwischen drei unterschiedliche Ansätze für die städtebauliche Entwicklung des Münchner Nordostens vor. Die Planerinnen und Planer haben die Hintergründe und jeweiligen Schwerpunkte der Varianten in einem umfassenden Beschlussentwurf dargestellt, der nun seinen Weg durch die politischen Gremien und die öffentliche Diskussion nehmen kann. 

Nun geht es darum, die öffentliche Beteiligung zu organisieren: Denn erst nach einer ausführlichen öffentlichen Debatte auf den verschiedenen kommunalen Ebenen und entsprechenden Beteiligungsformaten für die unterschiedlichen Gruppen wie Politik, Eigentümerinnen und Eigentümer, Bürgerschaft, Jugend sowie Nachbargemeinden sollen die Planerinnen und Planer die Aufgabe erhalten, die Ergebnisse der Beteiligung in einem integrierten Strukturkonzept zusammenzuführen. Dies kann dann über die Vertiefung einer der drei Varianten möglich sein, aber genauso gut auch über eine Kombination unterschiedlicher Varianten. In jedem Fall soll in dieser „Phase 2“ der Entwicklung ergebnisoffen über die Varianten diskutiert werden.

Anfang 2017 holt Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk im Stadtrat die Zustimmung für das weitere Konzept der Öffentlichkeitsphase ein. Derzeit werden die Bezirksausschüsse Bogenhausen und Trudering-Riem informiert.


Termin der öffentlichen Sitzungen der Bezirksausschüsse

BA 15 Trudering-Riem
Donnerstag 22. September 2016, 19.30 Uhr,
Kulturzentrum Trudering, Wasserburger Landstraße 32, 81825 München

BA 13 Bogenhausen
Dienstag, 11. Oktober 2016, 19.30 Uhr,
Saal des Gehörlosenzentrums, Lohengrinstraße 11, 81925 München

 

2. Pressearchiv auf Homepage online

In der heutigen Informationsflut ist es oft schwer, den Überblick zu bewahren. Mit dem städtischen Internetauftritt möchten wir es Ihnen leichter machen, die wichtigsten Neuigkeiten, Fakten und Hintergründe schnell zu finden. Neben einer ausführlichen Darstellung der „häufigsten Fragen & Antworten“ finden Sie dort auch Dokumente über die Entstehungsgeschichte der geplanten städtebaulichen Entwicklung im Nordosten, Karten und Pläne des Planungsgebietes sowie die Berichte über die bisherige Öffentlichkeitsbeteiligung. Neu ist unter anderem eine schematische Darstellung der geplanten Öffentlichkeitsphase, die Sie hierals Grafik herunterladen können. Ab sofort finden Sie auf der Projektwebsite eine Zusammenstellung ausgewählter Links zu lokalen Medien. Wir verlinken in der Regel online verfügbare Inhalte, die über die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Münchner Nordosten berichten oder Relevanz für die weiteren Planungen haben könnten. Wenn Ihnen ein Beitrag fehlt, freuen wir uns, wenn Sie uns den Link an unsere Mailadresse senden, damit wir eine Aufnahme in das Archiv prüfen können.


3. Stammtisch des Nord-Ost-Forums

Gesprächsbedarf? Das Münchner Nord-Ost-Forum und der Bezirksausschuss 13 Bogenhausen laden im Rahmen des so genannten „Stammtisches“ regelmäßig zum Informations- und Gedankenaustausch. Am Mittwoch, 19. Oktober, wird sich die offene Runde dem geplanten Landschaftsschutzgebiet Moosgrund widmen und über den aktuellen Stand der Planungen im Münchner Nordosten informieren. Vertreterinnen und Vertreter des Referats für Stadtplanung und Bauordnung werden vor Ort sein, um Fragen aus der Bürgerschaft direkt zu beantworten.

Termin: 
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 18.00 Uhr 
Gaststätte "Pyrsos", Englschalkinger Str. 206, 81927 München

Ein Archiv mit den Protokollen der bisherigen Stammtische finden Sie hier. 



Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen. Wenn Sie uns erreichen möchten, schreiben Sie uns einfach eine Mail an nordosten@muenchen.de.


Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Planungsteam
für den Münchner Nordosten

 

Jonas

vor 9 years 6 months

Presse-Archiv:

https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtplanung-und-Bauordnung/Projekte/Muenchner_Nordosten/Pressespiegel.html 

 


z.B. in der SZ:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/bogenhausen-der-verkehr-ist-das-groesste-problem-1.3107794

"... Alle Entwürfe sehen eine Straße im Osten vor, die das Quartier in Nord-Süd-Richtung erschließt und im Norden bei Unterföhring an die Kreisstraße M 3 und im Süden an den Schatzbogen angebunden wird. ..."

Das kann lebensbedrohlich für den Krautgarten-Standort Riem werden? (Und Daglfing wird vermutlich zugebaut?)