By Jonas, 4 September, 2011
Forums

Bezugsquellen: Bio-Saatgut / Bio-Jungpflanzen / Bio-Saatgut / Zubehör / ...

Siehe auch :

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Zusammenfassung:  Hinweise von Gut Riem (SGM) und Diskussionsbeiträge unten
(Stand 21.4.2022;
eigene hinzufügen: auf Diskussion antworten, wird dann hier auch verlinkt ) :

Bio-Saatgut/Bio-Jungpflanzen : Saatgut und Jungpflanzen  müssen  für Bioland das EU-Biosiegel haben. Noch besser: Bioland-Siegel oder Demeter-Siegel, siehe unten.

Bio-Erde : Auch die Erde zum Anziehen von Jungpflanzen muss den BIOLAND-Richtlinien genügen.

Zubehör :

 

Weitere Listen mit Bezugsquellen:

Mehr: ... (siehe Diskussionsbeiträge unten)

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Siegel-Infos: siehe ganz unten bei den  -->allgemeinen weiterführenden Links .

BIOLAND-Label:  http://www.bioland.de

EU-Bio-Siegel (links das alte deutsche, rechts das neue EU-Siegel):  http://www.bio-siegel.de

Jonas

vor 14 years 6 months

Von einem Krautgärtnerpaar empfohlen: Bio-Gärtnerei in Olching (nicht so weit weg wie der Lieferant des Hofgutes Riem (Passau?)). Wenn man im angeschlossenen Bioladen rechtzeitig vorher anrufe, werden die Jungpflanzen in den Laden in Olching gebracht, und man kann sie dort abholen. Beim Suchen im Netz bin ich auf folgenden Link zu einer Bio-Gärtnerei (mit Gemüse-Bio-Kiste, http://www.oekokiste.de ) gestossen, wo auch noch andere Lieferanten-Gärtnereien (u.a. mit Jungpflanzen) genannt sind:

http://www.amperhof.com/partner.html

Jonas

vor 14 years 6 months

Falls man es nicht zu den beiden Jungpflanzen-Kaufterminen der Krautgärten schafft (bei der Parzellenvergabe und im Sommer):

Bei den Lieferanten der Tagwerk Ökokiste könnten auch Jungpflanzen -Lieferanten dabei sein:
http://www.oekokiste-tagwerk.de/erzeugerportraits.html

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Ich selber kaufe biologisches Saatgut auch oft im Bioladen (das ist dann meist Bingenheimer Saatgut):
http://www.bingenheimersaatgut.de  

Einiges habe ich mit eigenen Jungpflanzen aus Saatgut hinbekommen, aber im Mittel waren die gekauften und insbesondere die Erstbepflanzung der Parzelle (egal ob vorbepflanzt oder selber einzupflanzen) in meiner ersten Saison erfolgreicher. Mag aber auch am Pflanzzeitpunkt gelegen haben, oder an meiner mangelnden Erfahrung.

blecki.c

vor 14 years 1 month

Hallo!

Bio-Samen, -Pflanzen und Zubehör gibt es in der Blumenschule in Schongau.

Man kann sich die Bestellung liefern lassen, zur Abholung bereitstellen lassen oder natürlich dort direkt einkaufen.

Ich habe mir schon häufiger Pflanzen von der Blumenschule schicken lassen und damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ist nicht ganz nah, aber ein Besuch der Gärtnerei und des dazugehörigen Cafés lohnt sich!

www.blumenschule.de

Claudia

Siggi Fuchs

vor 13 years 12 months

Hallo zusammen,

Biosiegel habe ich keins aber ich arbeite danach. Ich würde euch gerne meine Tomaten anbieten. Von ca.150 Sorten habe ich heuer die 30 besten aus dem letzten Jahr angebaut und 20 neue. Mein Saatgut bekomme ich aus der ganzen Welt, von anderen Erhaltern oder sogenannte Heirloom Tomaten (Erbstücktomten) von Familien die diese Sorte schon von der Oma geerbt haben. Von den großen (Salat und Fleischtomaten) habe ich ca. 10-15 Stück pro Sorte, von den Wild und Cocktailtomaten gibts jede Menge, viele von den sind fürs Freiland geeignet und brauchen keinen Regenschutz oder Gewächshaus. Chilis hab ich nur wenige. Gurken, Zucchini und Kürbis kann ich auf Wunsch noch anziehen.

Was ich sonst noch so mache könnt ihr hier sehen www.waldgaertner.de

Wenn ihr Fragen habt könnt ihr mich gerne, am besten per mail, kontaktieren info@waldgaertner.de

Siggi Fuchs

vor 13 years 11 months

Nimm farblose Pappe, fräse Löcher rein und am Ende der Saison sind nur noch ein paar Fetzen über. Kostet nichts ist kompostierbar und aus meiner Sicht besser als Bändchengeweben oder Folie. Wenn du auf Folie bestehst kann ich dir was runterschneiden.

Liebe Grüße

Der Siggi

Jonas

vor 13 years 11 months

Die Beete sind 15 m / 10 Beete = 1,5 m/Beet breit (nicht ganz, wegen den Wegen). wenn man das Vliess wellig legt, muss es etwas breiter sein (vermutlich daher die 2,5m Angabe?). Mein Vlies hat nur 1,5 m, was anderes gab es nicht (im Pflanzenladen in der Stadt). Zur Not muss ich halt zwei Bahnen nehmen. Also leider keine Bezugsquelle, aber trotzdem eine Antwort ...

Ich glaube es war mehr das durchsichtige, leichte Vliess zum Legen über die Pflanzen gemeint, als ein Ersatz für die schwarze Folie unter die Pflanzen (hab ich bei Gurken gesehen) ...

Muss man auch erst beim  -->Krautgarten-Telephon  fragen, ob man Pappe am Acker verrotten lassen darf, wg. -->Biolandrichtlinien  . Ich vermute mal, dass Nein (mögliche Gifte in der Pappe?)

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(Inhaltlich gab es zum Vliess auch Informationen beim Thema  -->Hilfsmittel  )

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PS: Sehe erst jetzt, dass es dieses Jahr 11 Beete sind, nicht 10: dann reichen die 1,5m Breite, die man überall bekommt für den Anfang vielleicht auch?

blecki.c

vor 13 years 11 months

Hallo,

eine große Auswahl an Vlies und Schädlingsnetzen gibt es unter www.garten-wn.de .

Sonnenblume

vor 13 years 10 months

Rund um den Standort Hohenbrunn kann man mittlerweile  an vielen Stellen "Biosaatgut und Pflanzen kaufen:

bei Denns im Gewerbegebiet  Brunnthal gibt es Saatgut (demeter) auch z.B. für Buschbohnen, die man jetzt noch gut setzen kann. Die bestellen natürlich irgendwann nicht mehr nach - deswegen habe ich mich rechtzeitig auch mit Saatgut für den Herbst eingedeckt.

Bei Obi habe ich zu Anfang des Jahres noch eine gute Auswahl an Saatgut mit dem Biosiegel gefunden - jetzt ist fast alles weg. Ein paar Pflanzen gab es auch. Mir persönlich hat aber  die Qualität bei weitem nicht ausgereicht um zuzugreifen!

Bei Denner in Sauerlach gibt es normalerweise eine gute Auswahl an Saatgut und auch ab und an Bio-Pflanzen.

Bei Pflanzen Kölle habe ich eine schöne Zuccini-Pflanze gekauft. Die war auch gar nicht teuer. Hier gab es letzte Woche eine gute Auswahl an Biopflanzen aber kein Saatgut (ich brauchte Bohnen).

Der Bioladen (Stummbeck ? ) in Siegertsbrunn verkauft ab und an Jungpflanzen. Man sieht - auch wenn man nicht weit fahren mag - es gibt eingtlich keinen guten Grund auf Bio beim Saatgut und den Pflanzen zu verzichten.

Meine Idee wäre ja, auf den kleinen Gemüseladen an der Haupstraße in Hohenbrunn einzuwirken, dass dieser einige gängige Sorten Jungplanzen (Zuccini, Salat) verkauft - was haltet ihr davon -  kennt jemand den Inhaber?

Chris Bleicher

vor 13 years 9 months

Entsetzt las ich im neuesten Rundbrief, dass einige KrautgärtnerInnen mit "Blaukorn" und "Osmocote Langzeitdünger" den Boden düngten!! Solche Personen sollten m.E. ihre Parzellen SOFORT aufgeben müssen, denn sie verseuchen den Boden nicht nur im laufenden Jahr, sondern auch für die KrautgärtnerInnen, die diese Parzelle die Folgejahre zur Bewirtschaftung bekommen. Ausserdem würde ich vorschlagen, dass K-Gärtner, die bereits 2 x eine Parzelle bewirtschafteten, auf Wunsch ihre vorjährige Parzelle im Folgejahr bekommen können, sofern sie dies gerne möchten und vorrangig bei der Parzellenvergabe (im Vergleich zu Neulingen) behandelt werden. Wie denkt Ihr darüber?

Eine solche Chemie-Düngung ist nicht nur dumm, sondern auch ein Betrug an sich selbst.

Jonas

vor 13 years 9 months

Zum Glück sind die meisten Krautgärtner ja bezüglich biologischem Dünger ja informiert und motiviert und wissen über biologische  -->Bezugsquellen  Bescheid, oder regen sogar weitergehende Konzepte wie den Verkauf von Saatgut für  -->Gründüngung  am  -->Krautgartentelephon  an (siehe Rundbrief).

Die Chemie-Düngung ist ein Vertragsbruch , den die Krautgarten-Organisation vermutlich so ahndet, wie im Vertrag und in den Anschreiben und bei den Infoveranstaltungen angekündigt: Überprüfung/Anhörung und ggf. fristlose Kündigung des Vertrages. Ich selber wäre ohne "bio(land)" nicht dabei, denn ich will klare Regeln für gesunden und nachhaltigen Gemüseanbau ( -->Bioland-Richtlinien  ), kein Wischi-Waschi und jeder macht wie er denkt.

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Bei den -->Informationsveranstaltungen  war auf Nachfrage die Rede davon, dass die Verlosung der Parzellennummern zum Konzept gehört. Ich selber finde das aus verschiedenen Gründen auch nicht schlecht (bei allen Fragezeichen, die ich auch sehe):

  • es stellt Chancengleichheit her (Boden, Brunnennähe, Schatten, Feuchtigkeit, Randlage, usw.)
  • es mischt die Krautgärtner immer wieder neu und fördert dadurch soziale Kontakte
  • es fördert den Verantwortungsgedanken langfristig

(Wenn ich mich in die Krautgarten-Organisation hineinversetze, trägt es dazu bei, kein Anspruchsdenken aufkommen zu lassen: die Flächen sind teilweise sowieso nicht für die Ewigkeit, sondern stehen leider unter hohem Bebauungsdruck, siehe das Video von 2012 auf der Seite der Krautgärten:  -->Link  .)

Die Bevorzugung von vorjährigen KrautgärtnerInnen vor Neulingen existiert(e) meiner Kenntnis nach bereits: man konnte sich (bevorzugt) vormerken lassen (ich finde das Schreiben gerade nicht, das letzte von 2011 fehlt ...), d.h. wer bereits einen Krautgarten am Standort hatte, konnte bevorzugt wieder einen bekommen (das bezog sich allerdings nicht auf die Parzellennummer, siehe oben). Das habe damit zu tun, dass man gewachsenes Gärtnerwissen/gemeinschaft fördern wolle (diese Antwort meine ich auf einer Informationsveranstaltung gehört zu haben?).