By Valerie McClea…, 12 November, 2013
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Hallo alle,

Soll man/frau eingentlich am Freitag bei der Abgabe dabei sein?  Oder geht das alles ziemlich entspannt zu.  Ich habe vor am Vormittag rüber zu fahren um sicher zu sein, dass alles weg ist - alles außer ein paar Kräuter haben wir letzte Woche abgeerntet und sind sehr dankbar für die wunderbare Erfahrung und natürlich das superleckere Gemüse.

 

Ich werde die Gartenarbeit und die netten Gespräche vermissen!

 

Ich wünsche Euch alle eine schöne Advent-und Weihnachtszeit und einen guten Rutsch!  Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr hoffe ich - ich habe mich auf jeden Fall angemeldet.

 

Liebe Grüße, Valerie

By Valerie McClea…, 22 Oktober, 2013
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Weiß jemand wann die Parzellen zurück gegeben werden müssen?  Was muss man beachten und wie sauber müssen die Parzellen sein (Wurzeln ausgraben? Umgraben?)  Alle Gerätschaften, Werkzeuge, Zäune usw. weg räumen. ist es mir natürlich klar!

Bei der Gedanke, dass das Gärteln nun vorbei ist werde ich sehr traurig aber ich freue mich riesig auf nächstes Jahr und ein Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Gartennachbarn. Die riemer Gartengemeinschaft (geschweige den das leckere Gemüse!) war eine wunderbare Erfahrung!

 

Viele Grüße und schöne Herbstage!

Valerie

 

Valerie McClea…

vor 12 years 5 months

Frage beantwortet - gestern als ich nach Hause kam, lag der Brief wegen Aufgabe der Parzellen und der Anmeldung für 2014 im Postkasten (Gedankenübertragung). 

Jonas

vor 12 years 5 months

Hallo Valerie,

ich hatte auch schon mal beim Gut Riem nachgefragt, was "Ernterückstände können verbleiben" genau heisst: siehe PPPPPS in den Notizen zu den Infoveranstaltungen von 2012:  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/notizen-2012

Viele Grüße,
Jonas.

Valerie McClea…

vor 12 years 5 months

Hallo Jonas,

Leider konnte ich die PPPPPS in den Notizen zu den Infoveranstaltungen von 2012:  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/notizen-2012 nicht finden. 

Habe alles durchgelesen aber sicherlich was übersehen. 

Viele Grüße, Valerie

Jonas

vor 12 years 5 months

Hm, vielleicht hab ich mich bei den viele Ps verzählt? :-) Hier der Text:
(die vielen Ps kommen daher, dass das mal irgendwo in einer anderen Diskussion war und ich hab das alles in eine extra Diskussion umgelagert: jede Antwort im der ursprünglichen Diskussion wurde ein P): 

---

PPPPPS :

Ich habe bei der Krautgarten-Organisation/Gut Riem nachgefragt,
was genau " Ernterückstände können verbleiben " im letzten Brief heisst,
und ob man alle Pflanzen abschneiden/ausreissen soll:

Die Antwort vom Gut Riem (hier zur Info für alle):

"Einfach alles Organische stehen und liegen lassen. Wenn es die Witterung noch erlaubt, werden wir die Flächen abmulchen, sodass oberflächlich eine Mulchschicht über Winter verbleibt, die dann im Frühjahr, zusammen mit dem Mist, eingearbeitet wird. Wenn nicht gemulcht wird, stehen Stängel Insekten zur Überwinterung zur Verfügung. Das Ackern der Flächen im Herbst verstärkt Wind- und Bodenerosion, auch das Auswaschen des Reststickstoffs (wenn keine Pflanzen den Stickstoff an wärmeren Tagen noch umsetzten), somit ist jede Bedeckung der Flächen sinnvoller."

 

Valerie McClea…

vor 12 years 5 months

Vielen Dank Jonas! Das ist eine große Hilfe.

Was heist aber .....  stehen Stängel Insekten zur Überwinterung zur Verfügung. ( Sorry...Ausländerin, weisst Du!)

:-) Valerie

 

Jonas

vor 12 years 5 months

2012 waren sie nicht ganz sicher, ob sie "mulchen", d.h. alles abschneiden. Dann wären die Pflanzen eben noch welk herumgestanden und hätten Insekten als Wohnung zur Verfügung gestanden (die ziehen sich oft in hohle Stängel zurück, soweit ich weiß, siehe Insektenhotels).

http://de.wikipedia.org/wiki/Insektenhotel (lauter Stängel :-) ...).

Bild entfernt.

By Caro, 28 August, 2013
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Hallo liebe Gärtner,

wir wollten es erst nicht glauben und habe eine Weile gerätselt, aber leider lassen sich unsere Symptome eindeutig auf unsere Ackerbesuche in Neuperlach zurückführen: Die Herbstmilben sind unterwegs und beißen ordentlich zu.

Wer mehr über die lästigen Spinnentierchen erfahren will, einfach mal nach Herbstmilbe oder Grasmilbe googeln (z.B. hier http://www.apotheken-umschau.de/Haut/Wie-Grasmilben-zu-einem-Hautausschlag-fuehren-174767.html ).

Die guten Tierchen (oder besser gesagt deren Laven) sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen (da 0,3 mm groß) und krabbeln wohl die Beine hoch und wandern dann auf dem Körper ein paar Stunden herum, bevor sie zubeißen und es zu juckenden Bissen kommt.Helfen sollen hohes Schuhwerk - am besten mit doppelseitigem Klebeband umwickelt, dass sie kleben bleiben und Anti-Müchen/-Zecken-Sprays an die Beine. Und nach dem Ackerbesuch gleich die Kleidung in den Wäschesack und ab unter die Dusche.

Wir müssen jetzt abwarten, bis die dummen Bisse nicht mehr jucken.

Viele Grüße

Carolina

Ulla

vor 12 years 7 months

Nützliche Info, Danke! Jetzt kann ich die rätselhaften Insektenbisse, die ich seit neuestem habe, einordnen.

Jonas

vor 12 years 7 months

Danke für den Hinweis: ich hab auch manchmal Stiche, die ich nicht zuordnen kann (in letzter Zeit häufiger). Ich werde mir mal eine noch stärkere Lupe kaufen (wobei die schwache Lupe schon sehr interessant ist, für Pflanzen und Tiere).

Wer es ganz genau mag: ich hab eine Dissertation zum Thema Herbstmilbe gesehen:  http://hss.ulb.uni-bonn.de/2003/0208/0208.pdf

Fritz Loderer

vor 12 years 7 months

Hallo, mich haben die Biester auch erwischt, vermutlich hingen sie im Fenchel! Die Stiche sind zwar lässtig aber ungefährlich!!

Jonas

vor 12 years 7 months

PPS: Ich hab immer noch keine Herbstmilbe auf frischer Tat ertappen können, obwohl ich nun Pflanzen, Kleider, Bettwäsche und mich öfter mit der Lupe untersuche. Zum Anfassen sehr kleiner Dinge praktisch ist eine Zeckenpinzette. Eine stärkere Lupe werde ich mir auch noch zulegen ... 


Caro

vor 12 years 7 months

Hallo Jonas,

mein Freund hat eins der Biester auf frischer Tat ertappt - sie krabbelte nach dem Ausschütteln der Hose auf seinem nackten Fuß herum. War winzig und orange/rötlich. Ich hoffe, du siehst sie auch demnächst. Wobei ich denke, dass bei 0.3 mm Larvengröße die Wahrscheinlich keit gering ist, beißen tun ja nur die Larven.

Silke Geh.

vor 12 years 6 months

Also mich haben die jetzt auch noch nicht erwischt. Aber dafür schon 2x irgend etwas anderes am Auge.

Meine ganze linke Gesichtshälfte war beide male komplett geschwollen. Muss gestehen, seit dem gehe nicht mehr gern auf´s Feld.

Warscheinlich merken sich das auch die Diebe.......

Jonas

vor 4 years 9 months

Noch ist nicht Herbst, aber ich hatte auch schon den Eindruck, dass die Bisse/Stiche in Riem nicht nur die Mücken waren (obwohl das Team vom Gut Riem die Wege schon gemäht hat, vielleicht sind sie auch im Gemüse: die Feldhasen gehen ja ein und aus auf den Parzellen) .. -->Link

 

By Valerie McClea…, 28 August, 2013
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Liebe Riemer KrautgärtnerInnen !

Heute war eine Freundin zwischen 13 - 15 Uhr am Feld und hat gesehen wie 2 Leute mit Taschen durch gegangen sind, bei allen Parzellen geschaut und von manchen was mitgenommen haben.  Einer war ein Mann um die 40 mit einem weissen Hund, der 2. war ein Junge der mit einem großen Korb "einkaufen" gegangen ist.  Er hat von mehreren Gärten was in seinen Korb gepackt und ist dann zu den Häusern hinter dem Feld gegangen. Meine Freundin war alleine am Feld und hat sich nicht getraut, ein zu greifen.  Hätte ich wahrscheinlich in dem Falle auch nicht!

Anscheinend ist es bekannt, dass der Garten am frühen Nachmittag leer ist.  Da ich berufstätig bin, schaffe ich aber es leider nicht vor 18 Uhr Abends dahin zu fahren.

Nur für Information.

Tanju Över

vor 12 years 7 months

Wir haben leider auch schon Verluste zu verbuchen, schon vor ca. 3 Wochen haben "hungrige Menschen" uns ein Bündel Karotten ausgebuddelt. Sonst haben wir noch keine Fremderntner gehabt. leider sind die Gärten ja zum größten Teil auch für andere so einladend. Vielleicht sollte man so große "Stop" - Schilder errichten, wie sie für Geisterfahrer in Österreich auf den Autobahnen sind.

Jonas

vor 12 years 7 months

Es wurde vorhin von einer Krautgärtnerin wieder ein Mann mit weissem Hund in Begleitung von Kindern gesehen (die Krautgärtnerin hatte diesen Beitrag hier noch nicht gelesen). Er stand längere Zeit am Weg und liess sich anscheinend durch die Präsenz der Krautgärtnerin vom Hineingehen in den Garten abhalten.

Normalerweise ist ein Schild des Gutes Riem mit Hinweisen zu den Krautgärten am Zaun. Ich weiß nicht, warum dieses Jahr kein Schild in Riem ist (an den anderen Standorten schon, soweit ich nach der Übergabe noch mal dort war) ... Wenn ich nächsten Montag mal dran denke, frage ich am Krautgarten-Telephon, ob wir doch noch ein Schild bekommen können, oder die Druckvorlage, um selber eines aufzustellen. Ansonsten kann ja auch jemand anderer fragen, doppelt genäht hält besser. Allerdings bezweifle ich, dass sich durch Schilder skrupellose Menschen vom Diebstahl abgehalten lassen. 

Ein wenig soziale Kontrolle schadet auf jeden Fall nicht, egal ob durch gegenseitige Information am Acker oder hier im Forum oder durch direktes Ansprechen. Da ich eh nachmittags manchmal da vorbei fahre, werde ich nun wenn möglich einen kurzen Abstecher machen, eine andere Krautgärtnerin wollte auch in der Mittagszeit mal rüberschauen. 

Hier auch noch die Telephonnummer der Polizeidienststelle, die für Riem zuständig ist
(niemand wählt gern die Notrufnummer, wenn Karotten gestohlen werden): Tel.: 089/45187-0  
Das auch mehr, falls es beim direkten Ansprechen zu keiner Einsicht oder gar zu aggressivem Verhalten kommen sollte.
http://www.polizei.bayern.de/muenchen/wir/organisation/dienststelle...

Jonas

vor 12 years 6 months

Am Samstag abend schlich eine Person mit rotem Top und weissem Hut auf dem Acker herum, verschwand dann bei Beobachtung auf den Weg und lungerte noch aussen herum, bei weiterer Beobachtung ging sie noch weiter weg, und verschwand dann dann nach einer Weile in Richtung der Einfamilienhäuser/Gut Riem.

Meine Interpretation: es schadet wohl nicht, auffälligen Fremdlingen und auch anderen Unbekannten offensichtliche Beobachtung zu widmen (Wechsel auf die Seite der Parzelle, wo die Person gut zu sehen ist, offensichtliches Beobachten, nähern, ... angesprochen hab ich letztes Jahr auch schon Jugendliche, die Karotten aus einer Parzelle gezogen hatten.

Uwe

vor 12 years 6 months

Es könnte auch abschrecken, falls Ihr gerade ein Handy zur Hand habt, ein Foto vom Garten zu schießen - und zwar gar nicht unauffällig.

Kann ja zufällig so sein, dass ein hinter den Gurken am Wegesrand postierter Gemüsefan - mit oder ohne Hund - sich auch abgebildet fühlt.

Außerdem habe ich jetzt die Tel.-Nr. von der Ottobrunner Polizeidirektion, zuständig für Hohenbrunn - anders wird's wohl letztlich nicht gehen.

By Bock Mane, 10 August, 2013
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Grüß Gott zusammen,

nachdem die vorgesäten Radi und Radiserl, zwar ganz gut waren, aber nie eine akzetable Größe erreicht haben, die Radi auch noch schwarze Flecken hatten, habe ich nachgepflanzt. Bioradi und Radieserl im Pflanzband. Gewachsen sind sie nicht schlecht, aber die Radi haben wieder schwarze Flecken und die Radieserl sind nur rass, ecklich. Was habe ich falsch gemacht?

Ein schönen es Wochenende und danke für die Hilfe.

 Liebe Grüße Bock Mane

Jonas

vor 12 years 7 months

Servus Mane,

Katja hat mal was über Rettichschwärze geschrieben: scheint auch ein Problem für Profis zu sein ...  -->Link

Ich hab nachgesucht: es ist eine Pilz-Krankheit: 

Angeblich also nicht mehrmals hintereinander auf demselben Beet ... (das kann man innerhalb einer Saison kontrollieren, aber was letzte Saison war, weiß man nicht ...). Für die anderen in den Links genannten Mittel (z.B. Pflanzenstärkungsmittel wie z.B.  Bacillus subtilis)  muss man natürlich am -->Krautgartentelephon  nachfragen, ob das bei -->Bioland  erlaubt ist ...

Ich hatte dieses Jahr Glück mit der Rettichschwärze, vielleicht auch, weil ich versucht habe, möglichst früh zu ernten und nicht versucht habe, den Ertrag zu maximieren, weiß nicht. Das Gut Riem hat auf den -->Infoveranstaltungen  auch gemeint, man solle Radies/Rettiche nicht zu spät ernten. Ich denke, man kann am Freiland-Acker nicht die kommerziell verkauften Gewächshaus-Grössen erwarten, wo alles immer optimal ist ...

Hat jemand eigene Praxis-Tipps für Rettichschwärze? Würde mich auch interessieren.

Viele Grüße,
Jonas

Jonas

vor 12 years 7 months

Hier sind noch paar Hinweise, was man kulturtechnisch machen/beachten kann/soll (mit wie immer dem Hinweis, das man alles, was nicht Vlies, Schaufel und Wasser ist, am -->Krautgartentelephon  auf -->Bioland-Zulässigkeit  abfragen muss ...):
http://www.kv-gartenbau-coburg.de/presse/2012/apr2012_rettichschwae... .

Im "Handbuch Bio-Gemüse" hab ich auch nichts weiter gefunden und im Buch über Pflanzenschutz (das mal bei einer Infoveranstaltung empfohlen wurde) war gar nichts über Rettichschwärze ...

By Inaktiv, 3 August, 2013
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Wieviel und -oft gießt ihr tatsächlich? Und was wäre optimal? (v.a. bei der momentanen Trockenheit)

vlg chris

Jonas

vor 12 years 7 months

Ich frag mich das auch immer wieder.

Laut Gut Riem lieber weniger oft aber dafür intensiv  (siehe -->Infoveranstaltung ), damit das Wasser auch in den Boden eindringt und nicht gleich wieder verdunstet und damit die Pflanzen tiefer wurzeln. Ich beobachte daher auch die Parzelle des Teams vom Gut Riem: die giessen weniger als ich (wie oft genau, kann ich nicht sagen), haben aber auch weniger Jungpflanzen und sind erfahrener damit, was die Pflanzen so aushalten.
Manufactum hat auch eine Seite über das Giessen: http://www.manufactum.de/richtig-waessern-trockenheit-c-2601/

Menge : Die frisch eingesetzten oder angesäten Jungpflanzen giesse ich bei grosser Trockenheit/Hitze täglich, dann entwöhne ich nach Anwachsen auf alle 2, dann 3-4 Tage, je nach Temperatur, Feuchtigkeit.
Bei grosser Hitze/Trockenheit kann ich es manchmal nicht lassen, mit den Jungpflanzen auch andere Pflanzen gleich mit zu giessen, je nachdem, ob ich den Eindruck habe, die Blätter sind schon etwas schlapp oder fangen gar schon an zu welken Ich denke mir, weit aufgefächerte, grossblätttrige Pflanzen ohne tiefe Wurzelstöcke (z.B. Bohnen ...) verdunsten mehr und sind der Hitze durch grössere Blatt-Oberfläche mehr ausgesetzt. Am seltensten giesse ich die Zwiebeln .
So kam bei der extremen Hitze ein Rhythmus von alle 1-2 Tage für frische/etwas angewachsene Jung-Bohnen usw. zustande plus andere Pflanzen (wo dann hoffentlich/vermutlich der 3-4 Tages Rhythmus zustande kommt: Mangold, Sellerie, Fenchel, Kohlrabi, ) und spätestens alle Woche auch die Zwiebeln. Manche giessen die Zwiebeln nie/sehr selten: das traue ich mich (noch) nicht

Natürlich ist das auch eine Zeitfrage und wie oft man am Acker ist: wenn man soviel wie 10mm Niederschlag giessen wollte, bräuchte man 10 Liter pro Quadratmeter (1 Kanne), bei 60qm also 60 Kannen à 10 Liter. Wenn man die ungegossenen Wege berücksichtigt und nur gezielt und verdunstungsarm (evtl. ohne Brause) unten an die Pflanze giesst, reichen natürlich weniger für 10mm für die Nutzpflanzen, z.B. 30 oder noch weniger, wenn man manches noch seltener giesst.
Liter pro Quadratmeter finde ich sehr abstrakt: 10mm Niederschlag sind 10 Liter pro Quadratmeter = 1000cl. Auf ein 10cm x 10cm Stück kämen dann 1000cl / 100 = 10cl = 5 x 2cl-Stamperl voll Wasser.
Ich grabe auch immer mal wieder in den Boden, um nachzusehen, wie viel Feuchtigkeit denn noch drin ist: ganz oben, nach wenigen cm (Flachwurzler, Jungpflanzen), nach 10cm, evtl. sogar 15cm.

Es bleibt schwierig, auch im dritten Jahr: vor allem wegen der (allgemeinen) Aufforderung des Gutes Riem, mit Wasser sparsam umzugehen : wenn man 30 Kannen aus dem Pumpbrunnen holt, sinkt der Grundwasserspiegel, erholt sich aber bei Regen wieder. Wenn es wie in Hohenbrunn Wasserfässer sind, oder Leitungswasser wie in Gronsdorf und Perlach(?) aus den Schrebergärten, dann wären 30 Kannen = 300 Liter, d.h. viel (was geht in so ein Fass?) und man wird beim Giessen engere Prioritäten setzen, ebenso auch bei den Pumpbrunnen, wenn es schon lang trocken war.
Es geht nicht nur darum, was für die Pflanzen optimal ist, sondern auch um die anderen Auswirkungen ...

Ich versuche teilweise, den Boden schattiger zu halten durch Mischkultur sowie durch Mulchen (Fenchel-Kraut, Karottenkraut, kleinschneiden und auf exponierte Stellen verteilen). Kohlblätter verteile ich nicht, die verpilzen mir zu sehr. Hacken vermindert auch die Verdunstung, so das Gut Riem (insbesondere auch, wenn man ohne Brause giesst: da wird der Boden leicht flächig und reisst bei Trockenheit tiefer auf).

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Interessant finde ich auch, nachzusehen, was eigentlich "normal" im Sinne der Niederschlags-Statistik ist, z.B.:
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/5573/umfrage/monatlic...
http://www.wetterkontor.de/de/deutschland_monatswerte.asp?y=2013&am...

Vielleicht mache ich mal Spreadsheet und eine Graphik bzw. die Summe der Niederschläge und schreibe nicht immer nur die Tages-Mssungen im Ackerbericht hin (gilt natürlich nur für Riem, die Niederschlagsmengen der Standorte variieren teilweise erheblich), momentan bin ich aber zu faul dazu.

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Ich giesse sicher noch zu viel, aber ich hoffe, im Laufe der Jahre immer mutiger zu werden und immer weniger zu giessen (ich hab im ersten Jahr viele Jungpflanzen durch zu wenig giessen  verloren, von daher bin ich vielleicht übervorsichtig ... und in diesem Jahr bin ich wieder vorsichtiger als letztes Jahr, weil die hinteren Parzellen teilweise ungünstig sind: 1 Reihe Karotten sind überhaupt nicht angegangen, 1 Reihe Kartoffeln mickrig geblieben (10 cm gross, dann verwelkt, die sind inzwischen raus), kaum Pastinaken angegangen, da will ich nicht noch mehr durch Austrocknen verlieren).

Wasser sparen ist auch global ein Thema, es leben viele Menschen von "fossilem" Wasser, das aus Schichten gepumpt wird, die sich nicht wieder auffüllen: siehe  -->Peak Water  .

manuela ballmann

vor 12 years 7 months

ich gieße max. alle vier tage, wenn es nicht regnet (hohenbrunn). als es ganz heiß war haben wir die jungpflanzen auch alle zwei tage gegossen. aber es würd auch weniger reichen. die schulparzelle hab ich mal eine woche nicht gegossen (es hatte 30 grad und mehr und nicht geregnet) und alle pflanzen haben es gut überstanden.

wir harken - genauso wichtig wie gießen, mulchen und beschatten mit mischkultur.

Uwe

vor 12 years 6 months

Hallo Krautgartengemeinde!

Jegliche Hitzeperiode ist zwar vorbei, aber mal kurz zusammengefaßt meine Gießgewohnheiten-, Mulch- und Hackgewohnheiten über die ganze Saison bis jetzt ( auf 60 m² / Hohenbrunn --- Hacken ersetzt Gießarbeit und Mulchen ersetzt Hacken und Gießen weitgehend, daher hier auch mal kurz beschrieben wie ich mir unterm Strich Arbeit und "Trockenstress" spare, wobei ich da nicht der einzige bin):

 

Gießen:

NIE gegossen: Kartoffeln und Zwiebeln ( Ertrag ca 18 bzw. 15 KG, da ist gar nix vertrocknet)

1x gegossen Rote Beete, Erbsen, Pastinaken, Möhren (Erbsen war wahrscheinlich im wahrsten Wortsinne "überflüssig")

ca. 4x gegossen alles Andere außer:

- im Sommer(!) nachgepflanzte Jungpflanzen ( für ungefähr 3 Wochen 1x pro Woche 2 Kannen pro Beet)

- Neuaussaaten Gemüse/Gründüngung: alle 3-5 Tage bis zum Auflaufen, aber nur, wenn es zwischendurch nicht geregnet hat; danach wie Jungpflanzen (aber nur bei großer Hitze und längerer Regenpause - die packen das schon;-)).

Kürbisgewächse - nach 1 Woche ohne Regen kräftig ( 5-10 L/m² = pro Pflanze, erst seit Anfang Juli, als die regenarme Zeit im Gange war), aber möglichst wenig über die Blätter.

Fazit - ich glaube, es wird insgesamt viel zu viel gegossen, selbst dann noch, "wenn der Himmel voller Geigen hängt"!

 

 

Mulch: ich lasse jeglichen Abfall direkt auf dem Acker liegen (außer Kartoffelkraut oder Blätter von Kürbisartigen, die offensichtlich mit Mehltau zu tun haben), aber 2-3 Beete weiter, als die Stelle, wo er entstanden ist, falls was "Krankes" dabei sein sollte (also lege ich welke Kohlblätter z.B. nicht direkt neben die Kohlpflanzen). Dabei sehe ich zu, dass nach und nach freie, unbeschattete Stellen bedeckt werden. Rasenschnitt  von einem definitiv nicht gedüngten oder sonst wie mit chemischer Keule  mißhandeltem Garten - sozusagen echt BIO!!! - war auch dabei.

Hacken: mit der Ziehhacke, um Unkraut abzuschneiden - mit dem 3-zinkigen Grubber, um den Boden etwas tiefer zur lockern. Beides scheint mir nur nötig, solange die freien Stellen nicht gemulcht wurden. Mit dem Grubber wird vor allem auch die verkrustete, verhärtete und teilweise rissige nackte Erde nach Regenfällen ( oder übertriebenem Gießen;-)) gebrochen. Durch die Mulchdecke wachsendes Beikraut läßt sich meist ganz leicht mit Wurzeln rausziehen (und gleich als Mulch verwenden). Mulch gibt's übrigens auch am Rand der Parzellen. In Hohenbrunn gibt's dafür extra den schnellwachsenden Beinwell in größeren Mengen:-).

Ich habe festgestellt, dass der Boden unabhängig vom Wetter unter wenigen cm Mulch auch nach Wochen noch genauso feinkrümelig, locker und sogar meist noch feucht war wie kurz nach dem Hacken des nackten Bodens!

Bodendeckung (durch Mulch, Gründünger, Gemüse...) erspart also unter anderem auch Arbeit (hacken, gießen, z.T. düngen und jäten).

Insgesamt bin ich SEHR zufrieden mit den Erträgen (von den Radieschen mal abgesehen - müssen wohl auch gegen die Erdflöhe frühzeitig nach Übergabe abgedeckt werden!?).

Nur die Hohenbrunner Wühlmausconnection hat bei uns einiges platt gemacht. Aber dafür kann das zu trockene, zu feuchte, zu windige oder zu windstille, also grundsätzlich ungünstige Wetter ja nix;-).

Im kommenden Jahr werde ich tendenziell noch weiniger gießen - wer rennt schon gerne 10 x 40 Meter mit 20 KG Wasser über'n Acker?

By Elisabeth Falgner, 24 Juli, 2013
Forums

Guten Tag liebe Krautgartler Hohenbrunn,

von befreundeten Krautgärtnerinnen in Hohenbrunn habe ich gehört, dass wohl ein oder zwei Besitzer von Parzellen krank sind und/oder ihre Parzelle nicht versorgen können.

Ich biete seit 2 Jahren bereits Urlaubsvertretung, Gieß-, Ernte- und Schädlingsbefalleinsammel-Hilfe für den Krautgarten Hohenbrunn. Gerne kann ich auch unterstützen, wenn jemand krank ist oder es allein nicht schafft.

Auch eine Parzelle mit 30qm komplett selbst zu übernehmen oder sich mit jemandem 60 qm zu teilen, würde mich sehr freuen.

Ich wohne in Putzbrunn-Waldkolonie und komme mit dem Rad.


Ich freue mich auf Nachricht übers Forum oder telefonisch: 089/189 44 0 44


Sonnige Grüße

Elisabeth Maria (Falgner)

By Neoonline21, 20 Juli, 2013
Forums

Liebe Forum Gemeinde,

bin ein neues Mitgliued hier im Forum, habe mich fürs Jahr 2014 für einen Krautgarten beworben und wollte mich vorab zum Thema ein bisschen schlau machen. Grüsse an Alle Florian

By Inaktiv, 30 Mai, 2013
Forums
Hilfe! Unsere vorgezogenen Zucchini-, Gurke-, Paprika- und Auberginen-Pflanzen haben das kalte Wetter und den vielen Regen nicht überlebt!Hat zufällig noch jemand Bio-Jungpflanzen abzugeben/zu verkaufen oder weiß, wo ich noch Jungpflanzen bestellen kann? Beim biogartenversand.de sind schon alle ausverkauft :(Danke!Über Pflänzchen oder Tipps freut sich,Florinja (Krautgarten Trudering)

manuela ballmann

vor 12 years 10 months

bei kölle gibts noch bio-jungpflanzen hab ich gesehen.

Kraut-Wiggerl

vor 12 years 10 months

hallo

leider keine direkte antwort, aber für gurken und zucchini ists auf jeden fall noch nicht zu spät für direktsaat

Andre M

vor 12 years 10 months

Hallo!

Muss nicht an Temperatur und Regen liegen. Wenn Du Sie in der Wohnung vorziehst können Sie auch "Sonnenbrand" bekommen und daran zu Grunde gehen! Das kannst Du auch bei Zimmerpflanzen sehen die erst im Sommer bei viiiiiel Sonne zum lüften auf Balkon oder Terrasse wandern. Mein Kürbis ist teilweise der Sonne der ersten Tage erlegen.

Andre

By Chris Bleicher, 13 Mai, 2013
Forums

Chris Bleicher

vor 12 years 10 months

Danke, Jonas :-)

 

Jonas

vor 12 years 10 months

PPS: 

Es haben schon über 229000 Menschen die Petition1 von Arche Noah/Global 2000 unterschrieben .
Unterschrieben hat auch der  -->österreichische Umweltminister Berlakovich :
Petition1 :   http://helfen.global2000.at/de/node/19  

Und es gibt noch andere Petitionen im Netz, z.B. die von SOS/Campact (Save Our Seeds):
Petition2 http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutve...  
Dort haben bereits über  220000 Menschen die Petition2 unterschrieben.

---

Es nützt uns KrautgärtnerInnen wenig, wenn wir selber Saatgut tauschen dürfen, aber unsere professionellen Quellen für alte Sorten (deren Pflege aufwändig ist, siehe -->Vermehrung alter Bohnensorten ) durch EU-Verordnungen  beeinträchtigt oder gar zerstört werden. Die konventionelle/gentechnische Saatgut-Grossindustrie freut's, siehe Graphik unten. 

Detaillierte Info/Analyse des Entwurfes der EU-Verordnung
http://saatgutpolitik.arche-noah.at  (Arche Noah ist eine unserer Kautgarten-Bezugsquellen)

---

https://www.msu.edu/~howardp/seedindustry.html


Chris Bleicher

vor 12 years 10 months

Danke für die Links, lieber Jonas!

Stoppt die geplante EU-Saatgutverordnung: Sie ist ein Verbrechen an den Menschen und nächsten Generationen! Unterschreibt die Petitionen und leitet sie weiter!

Liebe Grüsse

Chris Bleicher