Gronsdorf ist 2018 wieder der grösste Krautgarten-Standort der SGM. Dort gibt es es drei lange Reihen von Parzellen .. Diesmal war auch in Gronsdorf das Wetter schön (und der Boden trocken), im Gegensatz zu letztem Jahr, wo es kalt und nass war.
Diesmal war die Parzellenvergabe bei der Strasse und neben den Bienenkörben. Wegen der Bienenkörbe richtete das Team vom Gut Riem die Warteschlange des Jungpflanzenverkaufes auch so aus, dass man nicht vor den Körben stand.
Die Bienen bekommen am Krautgarten die ganze Saison über viele Blütensorten der Gemüse und viele KrautgärtnerInnen haben auch Blumen und umgekehrt bestäuben die Bienen auch die Nutzpflanzen .. Kürzlich wurden einige Pestizide/Neonikotinoide, die die Bienen schädigen, für den Freilandeinsatz verboten: siehe -->Bericht des Umweltinstitut München.
Als ich ankam, hatte das Team vom Gut Riem die Jungpflanzen bereits fertig aufgebaut und war noch dabei einige Zwischenschnüre zwischen den Parzellen zur Orientierung zu spannen (damit das Auszählen der Pfosten leichter fällt) und Pflanzkisten für die sehr grossen Parzellen vorzubereiten. Das Spannen der Schnüre sieht beim Team und den KrautgärtnerInnen (wenn sie noch keinen Weg gemacht haben) oft aus wie eine seltsame Sportart, weil man über die Beete springen muss ..



In der Pflanzkiste kann man die verschieden dicken "Halme" von Schnittlauch, Lauchzwiebel und Lauch gut erkennen. Vielleicht ist das Photo im Zusammenhang mit dem Kistenplan ja auch hilfreich, wenn man die Kiste auf dem Acker ausgeräumt und durcheinandergewürfelt hat :-) ..
Kistenplan, Kistenbild und Anbauplan sind bei den -->Notizen zu den Informationsveranstaltungen 2018 als Kommentar angehängt, falls das jemand vom Acker aus am Handy anschauen will oder den Zettel verlegt hat ..

Währenddessen trafen die KrautgärtnerInnen bei den Tischen für die Übergabe und den Jungpflanzenverkauf ein.

Die Ruhe vor dem Sturm: das wohl letzte mal diese Saison, dass man den Acker leer sieht, nur mit den Werkzeugkisten und den Brunnen und Pfosten, die das Team vom Gut Riem schon lange vorher vorbereitet hatte (Gronsdorf hat den Wasseranschluss bei der Schrebergarten-Anlage nebenan, weshalb man hier besonders sparsam mit Wasser sein sollte).

Als die neue Betreuerin der Krautgärten die KrautgärtnerInnen zusammenrief, setzte sich eine kleine Völkerwanderung in Gang und sammelte sich an einem Punkt, wo es nochmal Informationen und Hinweise gab (wie schon an den Tagen vorher: die grauen Pflanzkisten müssen noch am eigenen Übergabetag leer zurückgegeben werden, denn das Team vom Gut Riem benötigt sie schon am nächsten Tag in aller Frühe wieder für die nächste Parzellenvergabe; diesmal gibt es nur Nicola-Kartoffeln (vergaß ich beim Bericht zu Riem zu erwähnen), weil die andere Sorte nicht lieferbar war).
Ein Krautgärtner wies darauf hin, dass die Giesskannen leicht kaputtgehen können, wenn man die Werkzeuge kreuz und quer in die Kisten legt: am Besten geordnet, mit den Spitzen nach unten und die Kannen oben drüber oder daneben, und die Kiste nicht zu voll (gut auf die Kisten verteilen ..).



Danach stellten sich schon KrautgärterInnen beim Jungpflanzenverkauf an (wer zu zweit oder mehr da ist, hat es besser .. bei A wie Aubergine .. doch warum steht alphabetisch gleich daneben der Rotkohl? Ah .. Blaukraut). Während die anderen auf den Aufruf Ihres Namens warteten (30er und 60er Parzellen gemischt) und dann ihr Los für die Parzellennummer zogen .. während das Team vom Gut Riem die Tütchen mit den Steckzwiebeln und Pflanzkiste(n) (eine pro 30qm) holte, die dann auch mit übergeben wurden.


Rasch bevölkerte sich der Acker mit KrautgärtnerInnen, die ihre Parzellen in Besitz nehmen, mehr und immer mehr (Gronsdorf ist grooos) und immer mehr ..



Bye Bye Gronsdorf: einige KrautgärterInnen waren um 20:00 schon gegangen ..


Siehe auch:
-->Alle Parzellenvergaben 2018 (andere Standorte) sowie die Jahre davor
-->Bezugsquellen für Bio-Saatgut, Bio-Jungpflanzen, usw.
-->Unsere BIOLAND-Regeln