By Jonas, 29 April, 2013
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Jonas

vor 9 years 4 months

The World Meteorological Organization has published a detailed analysis of the global climate 2011-2015 – the hottest five-year period on record  - and the increasingly visible human footprint on extreme weather and climate events with dangerous and costly impacts.

The record temperatures were accompanied by rising sea levels and declines in Arctic sea-ice extent, continental glaciers and northern hemisphere snow cover.

All these climate change indicators confirmed the long-term warming trend caused by greenhouse gases. Carbon dioxide reached the significant milestone of 400 parts per million in the atmosphere for the first time in 2015, according to the WMO report which was submitted to U.N. climate change conference.

http://public.wmo.int/en/media/press-release/global-climate-2011-2015-hot-and-wild

WMO Climate 2011-2015

Jonas

vor 9 years 4 months

"in den Beeten, die die Bauern von Tamshiyacu bepflanzt haben, wachsen bereits Maniok und Bananenstauden, Gemüse sprießt. Das „kleine Pflänzchen“ namens Biolandwirtschaft gedeiht prächtig. Das Projekt, das von Rettet den Regenwald angeschoben wurde, will zeigen: Biodynamische Landwirtschaft ist für die Einwohner des Urwalddorfes am Amazonas in Peru lohnender als Industrieplantagen mit ihren leeren Versprechungen von Jobs und Entwicklung. Und die Natur bewahrt der Ökofeldbau ebenso.

Gleichzeitig werden rund um Tamshiyacu immer mehr Waldflächen in Schutzgebiete umgewandelt. 205 Hektar wurden bereits mit Spendengeldern aufgekauft; sie werden vermessen, im Grundbuchamt eingetragen – und so dem Zugriff von Plantagenfirmen entzogen.

Auch an anderer Stelle sind Peruaner für die Regenwälder aktiv: Die indigenen Shipibo, deren Land am Amazonas geraubt wurde, verbünden sich mit weiteren Dörfern. Die Umweltorganisation Kené aus Lima setzt vor Gericht die Rechte von Indigenen, Kleinbauern und Dorfbewohnern auf ihr Land und eine intakte Natur durch.

Wir sind den Aktivisten in Peru und allen Spendern, die die Arbeit ermöglichen, sehr dankbar.

Manchmal erreichen Umweltschützer mit wenig Geld viel für die Natur: Mit 265.000 Unterschriften hat Rettet den Regenwald den Schutz des Pangolins gefordert. Jetzt wurde das Tannenzapfentier während der Weltartenschutzkonferenz tatsächlich auf die höchste Schutzstufe gestellt.

Wir arbeiten täglich dafür, dass noch mehr Regenwälder und bedrohte Arten geschützt werden."


Zum Regenwald-Report (Download als PDF):

https://www.regenwald.org/regenwaldreport

Titelbild Regenwaldreport mit geschupptem tropischen Pangolin-Tier

Jonas

vor 9 years 4 months

... Der KLIWA-Monitoringbericht 2016 ist ein Ergebnis der Kooperation "Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft (KLIWA)" der Länder Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz sowie des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Er bewertet und dokumentiert Veränderungen des Klimas und des Wasserhaushalts in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz seit 1931 bis zum Jahr 2015. Zusätzlich wurden erstmals außergewöhnliche und extreme Ereignisse des Zeitraums 2011-2015 und das Langzeitverhalten der mittleren Abflüsse in den Bericht aufgenommen. ...

http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/bericht-zu-auswirkungen-des-klimawandels-in-sueddeutschland-veroeffentlicht.html 

Link zum Bericht:
http://www.kliwa.de/download/KLIWA_Monitoringbericht_2016.pdf

http://www.kliwa.de

Klima 2016, Titelbild

Jonas

vor 9 years 3 months

" ... Das Artensterben könnte sich auch auf die Ernährung der Menschen auswirken, warnt die Organisation. Zum ersten Mal führt sie auch die 233 wilden Verwandten von Kulturpflanzen wie Mango, Gerste, Sonnenblumen und Hafer als gefährdet auf. Sie verschwinden vor allem mit gerodeter Wildnis, könnten aber als genetische Ressource für die Kulturpflanzen sehr wichtig werden, um Dürren, Krankheiten oder Versalzung zu widerstehen. ... "

http://www.taz.de/Neu-entdeckte-Tierarten/!5364168

Ankündigung der IUCN:
https://www.iucn.org/news/new-bird-species-and-giraffe-under-threat-%E2%80%93-iucn-red-list

Rote Liste der IUCN:
http://www.iucnredlist.org

Bild: Hafer (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hafer )
Hafer

Jonas

vor 9 years 3 months

Das schwindende Meer-Eis bringt das globale Wetter durcheinander:
das erwärmte Meer fördert ungewöhnlich warme Luftmassen,
die Kälte zieht sich auf die Landflächen zurück (Sibirien, Kanada, Nord-USA).

Und im Mittel ist es wärmer, leider mehrfach selbstverstärkend: 
-> mehr CO2/CH4/NOx -> mehr Wärme bleibt in der Atmosphäre -> weniger Meer-Eis / Land-Eis -> 
-> weniger Sonneneinstrahlung wird ins Weltall zurückreflektiert -> 
-> weniger Eis (und wärmeres Wasser kann weniger CO2 aufnehmen und CH4 aus tauendem Eis wird freigesetzt) ->
-> ..

Artikel zur Graphik (englisch): http://www.bbc.com/news/science-environment-38417198 
Artikel: die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass dies durch den Klimawandel verursacht ist:
https://skepticalscience.com/record-breaking-arctic-warmth-extremely-unlikely-wo-cc.html

Artikel zur Schmelze der Gletscher in den Alpen:
http://www.pronatura-aletsch.ch/klimaerwaermung
Graphik: Nordpol/Meer sehr warm, Kälte zieht sich auf die Landflächen zurück

Bild: University of Maine/ ClimateReanalyzer.org
Temperatures on Christmas Eve at the North Pole could reach close to freezing on Christmas Eve 2016                 

Jonas

vor 9 years 3 months

Ganzer Artikel: http://www.taz.de/Aus-Le-Monde-diplomatique/!5369648

( Hintergrund: die Krautgärten wirtschaften gemäß der -->BIOLAND-Richtlinien.
Bei BIOLAND ist Gentechnik jeder Art verboten und BIOLAND hat sich gegen neue Arten der gentechnischen Verseuchung wie CRISPR/Cas9 ausgesprochen: http://www.bioland.de/presse/presse-detail/article/bioland-leben-ist-nicht-programmierbar-gentechnikverfahren-crisprcas-ist-absolutes-no-go-fuer-biolandwirtschaft.html )

"...

Wie wirkt sich dieser Interessenkonflikt auf Entscheidungen aus? Inzwischen ist es bereits in die USA vorgedrungen, wie industriefreundlich das Expertengremium des BfR entscheidet. So wurde die neue Methode der Genschere (CRISPR/Cas9) nicht als Gentechnik klassifiziert. Pflanzen mit manipulierten CRISPR/Cas9-Genen können daher einfach zugelassen werden, besonders dann, wenn sie auch durch konventionelle Züchtung hätten entstehen können. Dabei sind Gefahren und Auswirkungen dieser neuen Gentechnikverfahren wegen mangelnder Grundlagenforschung kaum bekannt. Auch schneidet die Genschere nicht so genau, wie von der Industrie behauptet werde, sagen Kritiker: Die Fehlerquote liege bei 25 Prozent.

Dem Wunsch der Industrie entsprechend

Die meisten Rechtsgutachten widersprechen der Einschätzung des BfR, dieses „Genome Editing“ sei rechtlich nicht als gentechnisches Verfahren mit entsprechenden Nachweis- und Kennzeichnungspflichten zu verstehen. Frankreich will das vom Europäischen Gerichtshof klären lassen, während Schweden und Argentinien die laxe Haltung der Deutschen übernommen haben; das Bundeskabinett folgt der Einschätzung des BfR-Expertengremiums. Eine 2016 im Bundestag eingebrachte Novelle des Gentechnikgesetzes entspricht weitgehend dem Wunsch der Industrie, die neuen Technologien unkompliziert zuzulassen.

In letzter Minute wurde eine weitreichende Passage geändert: Nun kann die Bundesregierung von Fall zu Fall selbst entscheiden, ob sie solche per „Genome Editing“ programmierten CRISPR-Pflanzen entweder nach dem „Vorsorgeprinzip“ mit Zulassungsverfahren und Risikobewertung oder nach dem „Innovationsprinzip“ ohne viele weitere Formalitäten freigibt. Das Innovationsprinzip bewertet die Auswirkungen auf ein gutes Innovationsklima in Deutschland, eine Forderung insbesondere des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).

Auch bei Zulassungsverfahren für den chemischen Pflanzenschutz gelten die deutschen Behörden als industriefreundlich. Die Papiere dazu werden von der Pflanzenschutzindustrie selbst in Auftrag gegeben und in der Regel auch bezahlt. Die sogenannten „Grauen Studien“ werden nicht veröffentlicht und können von unabhängig Forschenden oft nicht überprüft werden. Grund der Geheimhaltung: Die Studien enthielten Geschäftsgeheimnisse.

Die Hersteller der Pestizide – also die Antragsteller – dürfen bei der Zulassung eines neuen Pestizids selber entscheiden, in welchem EU-Land die Prüfung stattfinden soll. Deswegen fiel wohl auch die Entscheidung auf Deutschland, als es um die wichtigste EU-Wiederzulassung der letzten Jahre ging: die von Glyphosat. Wenn die Industrie ein Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU startet, bestimmt sie selbst die Vorauswahl der wissenschaftlichen Studien dafür. Diese Aufgabe übernahm die „Glyphosate Task Force“ (GTF), ein Zusammenschluss der Glyphosathersteller unter der Federführung des Saatgutkonzerns Monsanto.

Die Studien gehen auseinander

Betreut wird die GTF von der Kommunikationsagentur Genius. Sie wiederum arbeitet als Gutachter für Bundeseinrichtungen, etwa für das Büro für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) beim Bundestag oder für das Umweltbundesamt. Aber sie ist auch als PR-Agentur für die Gen- und Biotechnologie-Industrie tätig. So leitet ein Seniorberater von Genius eine Arbeitsgruppe von BIO Deutschland, dem Lobbyverband der deutschen Gen- und Biotechindustrie. Diese Arbeitsgruppe versammelt die mehr als 40 Pressestellen der beteiligten Unternehmen, um gemeinsam „das Bild der Biotechnologie in der Öffentlichkeit zu verbessern“, wie es auf ihrer Website heißt.

Bei der Glyphosat-Risikobewertung des BfR wurden alle unabhängigen Untersuchungen, die von öffentlichen Institutionen und ohne Industriegelder durchgeführt wurden, von der Evaluierung ausgeschlossen; keine einzige wurde als Studie betrachtet. Wie sehr wiederum die Bewertungen von Studien voneinander abweichen können, wurde deutlich, als die Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen“ einstufte. Die Öffentlichkeit und die Fachwelt hinterfragten die Einschätzung der Risikobewertung in Deutschland. Denn im Gegensatz zum BfR nutzt die WHO öffentlich geförderte Studien, und sie besteht auf dem Zugang zu den Rohdaten der Studien, um die Ergebnisse zu überprüfen.

Für mehr Transparenz bei der Zulassung von Glyphosat hat der Europäische Gerichtshof im November 2016 gesorgt. Er urteilte, gespritzte Agrarchemie sei als Emission zu betrachten. Damit unterliege auch deren Zulassung strengeren Transparenzvorschriften als zuvor. Der Zugang zu bisher verschlossenen „Grauen Studien“ wird nun auch für unabhängige Stellen möglich.

Dieser Beitrag steht unter der freien Lizenz CC-BY-SA-4.0

"

Jonas

vor 9 years 2 months

https://germanwatch.org/de/konzernatlas2017
(Kooperation von Germanwatch, Le Monde Diplomatique, Oxfam)

Vorwort

"Felder, Tiere und Wiesen – die Bilder auf den Verpackungen der Lebensmittel lassen uns an bäuerliche Landwirtschaft, traditionelles Handwerk und an eine intakte Natur denken. Dass diese Bilder häufig mit der heutigen Landwirtschaft und mit der industriellen Lebensmittelherstellung rein gar nichts zu tun haben, wissen viele Menschen, und dennoch: Unsere Lebensmittel sind emotional mit diesen Bildern geradezu untrennbar verbunden – und nicht mit der Realität und Praxis weltweit agierender Konzerne.

Die Ernährungsindustrie hält das traditionelle Bild der Landwirtschaft aufrecht, weil es den Kundinnen und Kunden ein gutes Gefühl gibt und sie beruhigt. Viele wissen nicht, dass weite Teile des Ernährungssektors zwischen wenigen Konzernen aufgeteilt sind. Und der Trend zur Machtkonzentration geht weiter. In den Ländern des Südens wächst die Mittelschicht und damit ändern sich auch die Konsum- und Ernährungsgewohnheiten. Es scheint gesichert, dass die Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln weltweit steigt. Ein möglichst großes Stück von diesem Kuchen abzubekommen – das ist nicht mehr nur erklärtes Ziel der Agrar-, Chemie-, und Lebensmittelkonzerne, das ist auch das Ziel der Banken, Versicherungen und der IT-Branche.

Übernahmen wie von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt. Und es zeigt sich, dass die größten Player am schnellsten wachsen und ihre Interessen und Normen durchsetzen.

Die gesellschaftlich relevante Frage „Wann ist groß eigentlich zu groß?“ ist nicht leicht zu beantworten. Die Umsetzung ökologischer und sozialer Werte wie Menschenrechte, Arbeitsrechte, Klima- oder Umweltschutz hängt nicht unbedingt an der Größe eines Unternehmens. Aber in vielen Bereichen des Agrar- und Lebensmittelsektors haben einzelne Akteure durch ihre Marktmacht auch viel Gestaltungsmacht und politischen Einfluss. Die Konfliktlinie verläuft dabei meist entlang der ungleichen Machtverhältnisse: zwischen Agrar-, Lebensmittel- und Handelskonzernen auf der einen Seite und Bauern und Bäuerinnen, Arbeiterinnen und Arbeitern auf der anderen Seite. Die Schere zwischen ihren Anteilen an den Verkaufserlösen klafft immer weiter auseinander und die globale Ungleichheit nimmt zu.

... (mehr: https://germanwatch.org/de/konzernatlas2017 )

Konzernatlas Coverbild