By Jonas, 29 April, 2013
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Jonas

vor 10 years 8 months

UNESCO: World Water Development Report 2015

http://www.unesco.org/new/en/natural-sciences/environment/water/wwa...

http://www.unesco.de/infothek/publikationen/publikationsverzeichnis...

Konsequenzen eines nicht-nachhaltigen Wachstums
Dort, wo Pfade der Entwicklung nicht-nachhaltig sind und wo der öffentliche Sektor versagt, sind die Qualität und die Verfügbarkeit von Wasserressourcen und insbesondere die Möglichkeit beeinträchtigt, aus ihnen sozialen und wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Die Nachfrage nach Süßwasser steigt stetig. Falls Nachfrage und (endliches) Dargebot nicht wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden, wird die Welt unter zunehmend gravierendem Wassermangel leiden.
Der Wasserbedarf wird weltweit insbesondere durch Bevölkerungswachstum, durch Urbanisierung und durch eine Politik der Nahrungsmittel- und Energiesicherheit beeinflusst, gleichzeitig durch volkswirtschaftliche Prozesse, wie die Globalisierung des Handels, durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und durch steigenden Konsum. Bis zum Jahr 2050 wird die globale Nachfrage nach Wasser voraussichtlich um 55 Prozent steigen, insbesondere aufgrund steigender Nachfrage aus den Bereichen industrielle Herstellung und thermische Stromerzeugung und für den Hausgebrauch.
Konkurrierende Nachfrage aus verschiedenen Sektoren führt zu schwierigen Zuteilungsentscheidungen. Gerade Sektoren, die wie die Nahrungsmittelproduktion und der Energiesektor für eine nachhaltige Entwicklung entscheidend sind, werden unter Einschränkungen leiden. Der Wettbewerb um Wasser zwischen Wassernutzungsformen und zwischen Wassernutzern erhöht das Risiko des Ausbruchs von lokalen Konflikten, verschärft bereits bestehende Ungleichheiten beim Zugang zu Dienstleistungen und hat damit erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und das menschliche Wohlbefinden.
Übermäßige Wasserentnahme ist häufig das Ergebnis von veralteten Modellen der Nutzung und Steuerung natürlicher Ressourcen, welche die Nutzung von Ressourcen zugunsten des Wirtschaftswachstums zu wenig regulieren und kaum angemessen kontrollieren. Die Grundwasservorräte sind rückläufig: Geschätzte 20 Prozent der Grundwasserleiter der Welt sind derzeit übernutzt. Wegen der Beeinträchtigung der Ökosysteme durch unangemessene landwirtschaftliche Praktiken,
Abholzung und Umweltverschmutzung können diese ihre Dienstleistungen, einschließlich sauberes Wasser, immer weniger bereitstellen.


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Artikel dazu: http://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/19330-wasser-wird-knapp

Jonas

vor 10 years 7 months

Vandana Shiva widerlegt 5 Mythen über gentechnisch verseuchte Lebensmittel (bei uns Bioland-Gärtnern ist Gentechnik tabu):

http://ecowatch.com/2015/08/17/gmo-myths-debunked-vandana-shiva (en...

Sie sagt grob:

  1. Biologische Landwirtschaft ist effizienter als die chemische Agroindustrie
  2. Gentechnisch manipulierter Reis ist ausgewogener Ernährung unterlegen
  3. Agro-Chemie (Pestizide) verursachen Krebs
  4. Gentechnisch verseuchte Lebensmittel sind nicht sicher
  5. Gentechnik ist nicht wissenschaftlich abgesichert, Ergebnisse manipuliert/gekauft

Mehr zur Chemie für gentechnisch verseuchte Lebensmittel:
http://blog.campact.de/tag/roundup

Vandana Shiva ist indische Umweltaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises:
http://vandanashiva.org

Jonas

vor 10 years 6 months

22.09.2015, PAN Germany Presseinformation

Werden Pestizide gespritzt, kommt es fast immer zur Abdrift von feinem Sprühnebel auf Nachbarflächen und zuweilen zu erheblichen Schäden. PAN Germany hat über 50 Fälle von Pestizid-Abdrift dokumentiert und in der heute veröffentlichten Publikation "Leben im Giftnebel - Betroffene berichten von Pestizid-Abdrift" (1) zusammengetragen. Die Dokumentation zeigt, wie weit verbreitet gesundheitliche, wirtschaftliche und ökologische Schäden durch Pestizid-Abdrift sind und wirft unbequeme Fragen nach der Verantwortung der zuständigen Behörden auf.

http://www.pan-germany.org/deu/~news-1353.html


Jonas

vor 10 years 5 months

TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership)

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Bioland lehnt Freihandelsabkommen mit USA und Kanada ab

Die Bioland-Bundesdelegiertenversammlung hat heute in Fulda einstimmig eine Resolution zu den Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada verabschiedet:

Bioland lehnt die Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA sowie zwischen der EU und Kanada in seiner angedachten Form ab. Die Verhandlungen, die die Europäische Kommission mit den USA derzeit hinter verschlossenen Türen führt, müssen sofort gestoppt werden. Notwendig ist vielmehr ein breiter und transparenter gesellschaftlicher Diskurs darüber, wie globaler Handel künftig umwelt- und sozialgerecht gestaltet werden soll.

Mit dem Freihandelsabkommen würde demokratische Willensbildung den Interessen global agierender Unternehmen weitgehend untergeordnet. Wir sehen zudem alle Anstrengungen, die Landwirtschaft insgesamt umweltverträglicher und nachhaltig zu gestalten, durch das TTIP massiv gefährdet, sagte Bioland-Präsident Jan Plagge dazu.

Hintergrund:

Seit diesem Sommer verhandelt die EU mit den USA ein Freihandelsabkommen (TTIP Transatlantic Trade and Investment Partnership). Ein ähnliches, zwischen der EU und Kanada verhandeltes Freihandelsabkommen hat hier schon Fakten geschaffen. Das TTIP würde den größten gemeinsamen Markt der Welt schaffen. Die Risiken für Gesellschaft und Umwelt sind unüberschaubar.

Der im Freihandelsabkommen vorgesehene Investorenschutz führt dazu, dass Unternehmen die Politik demokratisch legitimierter Regierungen aushebeln können.

Das Freihandelsabkommen gefährdet das Vorsorgeprinzip, das ein Grundprinzip der europäischen Gesundheits-, Verbraucher- und Umweltschutzpolitik ist.

Umwelt- und Sozialstandards beider Wirtschaftsblöcke gelten als Handelshemmnisse und sollen einander angeglichen werden auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, so steht zu befürchten.

Die europäischen Landwirte in einer noch weitgehend bäuerlichen Struktur würden einem immensen Wettbewerbsdruck ausgesetzt, dem sie kaum standhalten könnten.

Ein von Bioland gewolltes, künftiges EU-Agrarmodell,  in dem gezielt nachhaltig wirtschaftende Landwirte unterstützt werden, wäre unter dem Freihandelsabkommen nicht mehr möglich.

Das TTIP, einmal beschlossen, wäre später kaum noch zu verändern oder zurückzuholen.

http://www.bioland.de/presse/presse-detail/article/bioland-lehnt-freihandelsabkommen-mit-usa-und-kanada-ab.html

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Grosse Demonstration in Berlin am 11.Oktober 2015; 3,2 Millionen Unterschriften gegen TTIP

http://blog.campact.de/2015/10/danke-fuer-diesen-gaensehautmoment

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Info

https://stop-ttip.org

Jonas

vor 10 years 4 months


Zum Klimagipfel COP21 (30.11.-12.12. 2015) in Paris:

-->Wikipedia
-->Serie auf Klimaretter.info(Nachrichtenportal)

Die Folgen extremen Wetters konnten wir KrautgärtnerInnen dieses Frühjahr/Sommer alle auf unseren Parzellen sehen, und momentan sind wir erst bei knapp -->1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Wert , die Wetterextreme werden noch weiter zunehmen, bis hin zu langfristig katastrophalen Ausmassen, wenn nicht ausreichend viel geschieht.

Die Politik ist in der Pflicht, aber jedeR Einzelne ebenfalls: der durchschnittliche Deutsche emittiert ca. 10 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. Das sind pro Tag 10000 kg / 365 = 27,4 kg, ganz so, als würde man jeden Tag einige volle Mülleimer voll CO2 einfach zum Fenster hinauskippen. Zulässig wären mittelfristig 2,5 Tonnen pro Person und Jahr weltweit, langfristig noch weniger.

CO2-Rechner des Umweltbundesamtes (persönliche Emissionen berechnen):
http://uba.klimaktiv-co2-rechner.de/de_DE/page/


Bild: Statistische Zunahme der weltweiten Wetterextreme, zum Warmen hin.

(NASA:  http://www.giss.nasa.gov/research/briefs/hansen_17/  )

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So 29.11.2015:
Weltweit Kundgebungen zur Klimakonferenz:
Climate March München
http://www.krautgarten-forum.de/events/climate-march-munchen

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Die Welt auf dem 3,5-Grad-Pfad : (Paris bringt bis jetzt noch nicht genug ..):
http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/...

Welthunger und Klimawandel (Welt-Ernährungs-Programm):
http://de.wfp.org/klimawandel?gclid=CP71yKK23cgCFQ26GwodBMsHvw

Mehr zum Klimawandel :
https://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Klimawandel

Hintergrund zum Energieverbrauch der Menschheit:
http://www.oekosystem-erde.de/html/energiegeschichte.html

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Siehe auch die " Münchner Stadtgespräche " des Umweltinstitut München:


http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Druckprodukte/Sta...

Inhalt: Jeden Tag das Klima schützen, Auf der Flucht, Kein Klimaschutz ohne Agrarwende, Stillstand der Diplomatie, Kampf ums Klima, Schnell und sicher ans Ziel, Das kommt auf Großstädte wie München zu, Adieu, ihr Gletscher, Raus aus der Kohle!

Sowie den " Wissenschaftlichen Leitfaden zur Klimaskepsis " (12 Seiten):


http://www.skepticalscience.com/docs/Guide_Skepticism_German.pdf

Sowie die Broschüre des Umweltbundesamtes "Und sie erwärmt sich doch!" (120 Seiten)


http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publik...

Umweltbundesamt: Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel (690 Seiten)


https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/vulnerabilitaet-deutsc...

Siehe auch: http://www.netzwerk-vulnerabilitaet.de

IPCC AR5, 2013/2014,


Synthesis Report : http://www.ipcc.ch/report/ar5/syr

The Physical Science Basis (1500 Seiten):
http://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg1/WG1AR5_ALL_FINAL.pdf

http://www.ipcc.ch/report/ar5

Jonas

vor 10 years 4 months

Offener Brief: Führende ForscherInnen warnen vor Glyphosat

Der Streit um das Totalherbizid Glyphosat ist momentan in der heißesten Phase. Die Risikobewertung für den Wirkstoff ist abgeschlossen. Nun muss die EU-Kommission endgültig entscheiden: Soll das Pflanzengift zehn weitere Jahre zugelassen werden oder endgültig vom Acker verschwinden? 96 renommierte ForscherInnen haben sich deshalb in einem offenen Brief an die Kommission gewandt: Sie werfen der zuständigen Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Unwissenschaftlichkeit vor. Ihre Forderung lautet: Die EU-Kommission darf sich bei ihrer Bewertung nicht auf diese wissenschaftlich inakzeptable Bewertung verlassen.

Auch bei einer Sitzung des Umweltausschusses im Europaparlament geriet die Behörde schwer unter Druck: Die EFSA und die Weltgesundheitsorganisation haben unterschiedliche Einschätzungen zu der Frage abgegeben, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht. Viele Abgeordnete empfinden die Lage als extrem unübersichtlich und verwirrend, und fordern deshalb die Kommission auf, das Vorsorgeprinzip anzuwenden und Glyphosat vom Markt zu nehmen.

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/offener-brief-fuehrende-forscherinnen-warnen-vor-glyphosat.html