Beiträge und Links zum Thema:
Was kann man gut nachpflanzen/ansäen, und wann?
Links zum Nachpflanzen/nachsäen (Stand 5.7.2017) z.B.
Arche Noah: https://www.arche-noah.at/schaugarten/wintergemuese-2017
Bingenheimer: https://www.bingenheimersaatgut.de/search_query.php?query=2
Dreschflegel: https://www.dreschflegel-shop.de/sorten-zur-aussaat-in-der-zweiten-jahreshaelfte
( und https://www.dreschflegel-saatgut.de/aktuell/2017-sommer-herbst-liste.pdf )
Und unsere gesammelte Liste: -->Bio-Saatgut Hersteller und Verkäufer von Bio-Jungpflanzen
Beiträge: siehe Kommentare unten,
insbesondere -->Zwischenbilanz
und -->weitere Diskussion zum Thema
und allgemein: -->Jungpflanzen selbst ziehen
5.9.2011: heute bei der Krautgarten-Hotline angerufen und gefragt, was man im Spätsommer noch gut nachpflanzen kann, ich hoffe ich gebe es richtig wieder: nur schnellwachsende Pflanzen (das war klar), z.B. Salat (aber der geht auch nicht mehr so schnell), evtl. noch Radieschen, evtl. Fenchel, Spinat eher nicht mehr.
Ich selber hab kurz vor der Wärmeperiode noch Busch-Bohnen und Erbsen direkt eingesät, und die Bohnen waren nach 5 Tagen Hitze auch schon ca. 10-15 cm groß: mal sehen, ob sie es noch zur Blüte schaffen. Ansonsten hatte ich noch paar selber vorgezogene Jungpflanzen aus biologischem Saatgut am Balkon, und hatte vor der Hitzewelle davon schon den Salat und den Fenchel, sowie ein paar Karotten und Pastinaken (schon 15 cm Kraut am Balkon) sowie Kürbisse (die wurde erst ewig nichts, und dann plötzlich doch noch viele davon) eingepflanzt: mal sehen, was noch draus wird: vermutlich ist das zu spät, aber dann sieht der Acker wenigstens nicht so traurig aus, wenn man Kartoffeln, Zwiebeln, usw. schon aberntet. Blumen hab ich auch noch mal ausgesät (mal sehen, ist ja mein erstes Jahr, ich bin völlig unerfahren), damit die Insekten/Bienen noch was zum Tanken für den Winter haben (und ich zum gucken).
Ich hab auch noch Radieschen gesät. Muss die nächsten Tage mal nachsehen, was daraus geworden ist. Außerdem Pflücksalat, der nur sehr zögerlich kommt, und Winterporree, der, seit ich ihn vor 3 Wochen pflanzte, wie es scheint, noch keinen Millimeter gewachsen ist.
Der Anfang Juli gepflanzte Grünkohl macht sich ganz gut. Ich hoffe nur auf einen schönen Frost, bevor ich den Garten räumen muss.
Der nach dem Sommer-Pflanzenverkauf eingesetzte Porree ist bei mir leider hinüber (verfault, vermutlich zu feucht, probiere ich nächstes Jahr noch mal anders zu pflanzen). Dafür ist der Grünkohl eine Pracht: davon werde ich nächstes Jahr noch mehr nachpflanzen!
Warum Frost?
Hallo ErMaLuPa,
ich habe den Pflanzplan von der Saison 2011 aufgeschrieben ( meine erste Saison , siehe http://krautgarten.ning.com/profiles/blogs/meine-erste-saison-2011 ): dort habe ich auf diese Anfrage hin auch die Beetzuordnung der Krautgärten nachgetragen: 2011 waren es 10 Beete. Wie der Pflanzplan in 2012 genau sein wird, werden wir sehen, es ändert sich anscheinend von Jahr zu Jahr.
Auf dem Pflanzplan von 2011 war etwas mehr als ein halbes Beet frei (bei den Lauchzwiebeln), aber vielleicht ist das 2012 anders, oder falls es ähnlich ist, kann man die Pflanzen evtl. auch etwas enger setzen als vorgeschlagen und sich etwas mehr Platz für anderes freihalten oder aber zusätzliche Pflanzen auf die ersten abgeernteten Beete setzen: als erstes waren Radieschen und Spinat reif und haben dann ein ganzes Beet freigemacht ... Wenn man den Salat nicht nur auspflückt, sondern kopfweise abschneidet und nicht versucht nachwachsen zu lassen, ist da dann auch Platz.
Ich habe anfangs nur einige Kräuter dazugepflanzt, bei den Lauchzwiebeln und queerbeet, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass sich Schädlinge (Kohlfliegen, ...) durch die Kräuter-Gerüche nicht so wohl fühlen. Später habe ich dann noch Tomaten (die aber nichts wurden, 2011 war zu feucht), sowie Erbsen (sehr ertragreich), noch später Bohnen (sehr ertragreich), Zucchini (hab ich zu spät eingepflanzt), Kürbis, ... dazugepflanzt und noch später noch mehr (siehe http://krautgarten.ning.com/profiles/blogs/meine-erste-saison-2011 ), allerdings bin ich als "Einjähriger" erst noch ganz am Anfang meiner Erfahrungen, vermutlich haben andere noch bessere Tipps ...
Viele Grüße,
Jonas
PS: Ein paar der Änderungen am Pflanzplan (2011->2012) wurden in den Infoveranstaltungen erwähnt, siehe die Notizen dazu: -->Link Der Rest steht dann im Infoschreiben, das von der Krautgarten-Organisation vor der Übergabe der Parzellen kommt.
Hallo,
nun ist es höchste Zeit die letzten Pflanzen nachzusäen:
Spinat wird noch groß genug um als Babyspinat im Salat roh gegessen zu werden
Ackersalat (Feldsalat) muss auch jetzt gesät werden, damit er noch rechtzeitig groß genug wird
Auch Radischen gehen noch - aber eine Sommersorte !
Liebe Grüße Eure Sonnenblume
Liebe Krautgartler,
nächstes Frühjahr ist es dann soweit und ich habe meine erste Parzelle. Ich freue mich schon riesig darauf.
Bin derzeit immer wieder am Planen, was ich lieber in der Gemüsekiste auf der Terrasse und was im Krautgarten wachsen lassen will. Werde mich wohl nicht so an den Pflanzplan halten denke ich.
Machen das auch einige andere so?
Zieht Ihr im Winter selbst schon Pflanzen vor, die Ihr dann direkt zum Einpflanzen mitbringt?
Würde mich freuen, wenn Ihr hier Eure Erfahrungen und Tipps weitergebt. Kann sicher nicht schaden, wenn ich als Neuling dann mit geballtem Wissen auf die Parzelle loslege :-).
VG, Claudia
Ich selber nutze alle vorgegebenen Pflanzen und ziehe schon vorher im Zimmer und später am Balkon Jungpflanzen aus Bio-Saatgut ( -->Bezugsquellen , -->Bioland-Richtlinien ). Ich kenne aber Leute, die die vorgegebenen Jungpflanzen teilweise verschenken (z.B. weil sie Kohl nicht mögen) und etwas anderes anpflanzen. Laut Bestimmungen ist das möglich und wurde auch bei den -->Info-Veranstaltungen so gesagt. Unter letzterem Link ist auch ein eingescanntes Infoblatt zu möglichen Nachfolge-Kulturen. Da der Platz mit den vorgegebenen Pflanzen schon gut besetzt ist, machen einige Leute -->Mischkulturen oder pflanzen die nächste Generation schon ein, während die vorherige noch drin ist, damit die Ernte/Nutz-Löcher nicht so gross sind und der Boden immer bedeckt ist: ich habe 2012 z.B. ziemlich früh in die Radieschen und Eiszapfen Bohnenjungpflanzen gesetzt, sodass ich ziemlich früh Bohnen hatte. Ich denke, es braucht viele Jahre, bis ich da ausreichend Erfahrung haben werde. Viele Leute begnügen sich aber auch mit den vorgegebenen Pflanzen und kaufen beim Jungpflanzenverkauf (am Vergabetag der Parzellen und im Sommer noch mal) noch was dazu.
Die Jungpflanzen ziehe ich in einem -->Quick-Pot , der wenig Platz in der Wohnung und am Balkon braucht und leicht zwischen Balkon und Wohnung bewegt werden kann (wenn es frostig wird). Erst wenn die Pflanzen grösser werden und es dauerhaft warm genug ist, setze ich die Pflanzen in kleine Blumentöpfe usw. (die Erde muss natürlich auch Bio sein, gibt's z.B. im Bioladen, manchmal ist der Nachschub dort Anfangs etwas stockend, d.h. ich nehme oft eine mit, wenn ich eine sehe). Bei den Erbsen hab ich die Erfahrung gemacht, dass sie nicht mehr so gut im Feld angingen, wenn ich sie zu lang im Quick-Pot hatte (manches hab ich auch direkt vom Quick-Pot ins Feld gesetzt).
Es gibt aber auch Leute (z.B. eine Feld-Nachbarin von 2012, die kein Internet hat und deren Antwort ich somit nicht vorwegnehme), die sich ein kleines Beetchen in der Parzelle machen und direkt ansäen und dann umsetzen oder sogar direkt im Beet säen. Direkt ins Beet säe ich nur Pflanzen wie Bohnen und Erbsen, die ich 100% von Beikraut unterscheiden kann: im ersten Jahr hab ich meinen Knoblauch (sieht anfangs aus wie ein Grashalm) komplett gejätet :-) ...
Bei den -->Krautgarten-Treffen (die im Herbst nur noch sehr schwach besucht waren, aber vielleicht gibt sich das im Frühjahr ja wieder: es gab mal ein Treffen in Berg-am-Laim mit 15 Teilnehmern) kann ich meine zwei -->Bücher zu Mischkultur und einen Pflanzkalender mitbringen (ich nehme sie für alle Fälle mal zum Film am -->20.1. mit, wo ich vorher ab ca. 17:30 im Café Rigoletto bin), aber es gibt diese Infos auch im -->Internet (Hautptbeitrag und Antworten darunter) , und auf den Saatgut-Tütchen steht auch meist, wann man aussäen kann/soll, es geht teilweise auch später: ich hab z.B. Bohnen ausgesät als das laut Tütchen nicht mehr ging und hatte trotzdem noch viel davon.
Zu Balkon/Feld: Ich hab die Tomaten, Zucchini und ein paar Kräuter am Balkon und den Rest am Feld. Die Feld-Tomaten (ohne Dach) wurden 2011 bei mir alle braun, wegen Feuchtigkeit, 2012 waren am Feld sogar paar dran. 2011 wurden die Zucchini am Acker nichts und am Balkon waren viele, 2012 war's imgekehrt. In Berg-am-Laim hat sich aus diesem Grund eine regelrechte -->Tomatenhauskultur entwickelt (Beitrag vom 29. Juli 2012; aber das ist mir selber viel zu aufwändig, ich habe kein Auto zum Transport und keine Lust zum Auf/Abbau).
Zum Planen: ich selber plane die Parzelle nicht sehr genau: ich schau grob in einer Tabelle, was sich angeblich womit verträgt (siehe obige Bücher/Internet-Links) und lasse aber auch mal 5 gerade sein (dann werden die Pflanzen halt nicht ganz optimal) und pflanze dann kontinunierlich mit dem Abernten aus/nach. Es gibt aber auch Leute, die sich genaue Pläne machen (mag ich nicht, ich muss in der Arbeit alles planen und alles muss genau sein, das will ich am Feld nicht auch noch haben).
Ich hab auch allgemein einige Erfahrungen in meinem Neulingsjahr (2011) -->aufgeschrieben .
Noch jemand Pflanzinformationen, die für andere interessant sein könnten?