Mo 22.4.2013 , Impressionen von der Parzellenübergabe 2013 in Hohenbrunn (siehe Bilder)
Bild: Alle Jungpflanzen stehen auf den Parzellen bereit, es ist wolkig und eher kühl, aber es regnet nicht
Bild: Werkzeugkästen und Wassertanks stehen bereit
Bild: Die zusätzlichen Jungpflanzen für den Jungpflanzenverkauf stehen bereit
Bild: Das Team vom Gut Riem hat alles fertig aufgebaut ...
Bild: Die Verlosung der Nummern kann beginnen!
Bild: Der Acker bevölkert sich langsam ...
Bild: Sogar der Bayerische Rundfunk hat mal wieder gefilmt ...
Bild: Die Jät-Werkzeuge lassen sich auch verwenden um den Acker nicht mit nachhause zu nehmen: der Boden war noch gut feucht und klebte an den Schuhen ... (siehe auch -->Informationsveranstaltungen , wo gebeten wurde, die Füsse am Acker und nicht in der Strasse abzutreten).
Hat wer einen Tipp gegen Wühlmäuse? Die Katzen der Nachbarschaft sind anscheinend schon zu satt. Bei uns ist einiges untertunnelt und wächst nicht gut, weil die Wurzeln in der Luft hängen.
Hallo Manuela,
ich habe des Öfteren was von Holunderjauche gegen Wühlmäuse gelesen (Siehe z.B. Link). Das dauert aber mindestens 2 Wochen, bei kühlem Wetter länger, bis die Jauche fertig ist.
Das werde ich selber ausprobieren, weil auch bei mir 5 Spitzkohlpflanzen und ein Salat schon dran glauben mußten (Stand: vergangender Sonntag).
Ich habe spaßeshalber in das Loch, über dem vorher der Salat stand, eine Flasche mit Öffnung nach oben gestellt. Da soll der Wind drüber pfeifen und ein für Wühlmäuse unangenehmes Geräusch machen. Nun ja, das Geräusch war so unangenehm, dass die Maus die Flasche aus dem Loch gedrückt und das Loch zugescharrt hat, und zwar nach ca. 1/2 Stunde, noch während ich 3 Beete weiter selber noch am Scharren war.
Bei der Information wurde diesmal in Hohenbrunn (gilt auch für andere Standorte) darauf hingewiesen, dass man die Quecken entfernen soll, sonst nehmen diese zu sehr überhand. Darauf wies mich der Meister des Gutes Riem auch noch mal extra in einem Acker-Gespräch hin: wenn man die Quecke zu sehr hochkommen lässt, kann es problematisch werden ... Am besten mitsamt den Wurzeln ausgraben (freie oder selbst zu bepflanzende Beete) oder so klein halten, dass sie eingehen (bei den bereits angesäten Kulturen und später alle Beete).
Bild: gegen 16:30 war noch kaum jemand da, aber das Team vom Gut Riem hatte bereits ganze Arbeit geleistet: ...
Bild: Auch die freiwillige Feuerwehr Hohenbrunn hatte gearbeitet und die Wasserwägen bereitgestellt.
Bild: das kleine aber feine und wie immer fleissige Team vom Gut Riem hatte die Bio-Jungpflanzen vom Krautgarten-Standard auf den Parzellen verteilt (und viel vorher war der Acker schon gepflügt, gedüngt, geeggt, die Beete gefahren, gesät, Kartoffeln gelegt worden und nochmal Unkraut (auf den selber zu bepflanzenden Parzellen) maschinell entfernt worden ...
Bild: Der Bio-Jungpflanzenverkauf war aufgebaut, mit zusätzlichem Infomaterial ... (Ich habe vergessen es mitzunehmen: ich werde morgen einige Exemplare für das nächste Sonntagscafé am ÖBZ mitnehmen).
Bild: Die Bio-Pflanzen-Auswahl, die wir KrautgärtnerInnen da haben, ist wohl einzigartig.
Bild: Die KrautgärtnerInnen sammeln sich: viele bekannte und einige neue Gesichter
Bild: Die Verlosung der Parzellen-Nummern beginnt (anmelden muss man sich im Herbst, die Bestätigung/Rechnung bekommt man im Winter, hier werden nur die Nummern jedes Jahr neu vergeben: der Name wird aufgerufen und man zieht die Parzellennummer selbst).
Bild: Die Ruhe vor dem Sturm: noch ist die erste Parzellennummer nicht gezogen ....
Bild: aber dann ... wie jedes Jahr ... wie ein Ameisenhaufen ..
---
Ich ziehe wie jedes Jahr meinen Hut vor dem kleinen Team vom Bioland-Gut Riem für diese Leistung. Dieses Jahr hat das Team vom Gut Riem am nächsten Mittwoch leider durch Vandalismus vom 1.Mai (so etwas ist kein "Scherz", sondern völlig sinn- und hirnlose Zerstörungswut, Vandalismus, d.h. eine Straftat) noch zusätzliche Arbeit bei der Parzellen-Übergabe in Trudering, weil es die Parzellen noch mal vorbereiten muss.
Mo 20.4.2015 : Parzellenübergabe in Hohenbrunn (siehe Bilder)
Die Saison begann diesmal wieder in Hohenbrunn. Diesmal war die Vergabe der Parzellennummern und der Jungpflanzenverkauf am anderen Ende des Ackers .. Das fleissige Team vom Gut Riem hatte schon alles vorbereitet: auf allen vorbereiteten und vorgesäten Parzellen die Bio-Jungpflanzen zum selbst Einpflanzen vorsichtig abgesetzt und den Jungpflanzenverkauf aufgebaut, Wasserwägen und Werkzeugkisten aufgestellt.
Es war wunderbar sonnig, aber der Boden war nach einigen regenlosen Tagen schon ziemlich trocken, d.h. die Feuerwehr, die in Hohenbrunn das Wasser gegen ein Entgelt stellt, wird bald nachfüllen müssen: da haben es die Hohenbrunner schwerer als alle anderen Standorte: rechtzeitig und freundlich (auch wenn das Wasser mal aus ist ..), aber auch nicht zu rechtzeitig und möglichst auch nur einmal pro Anlass Bescheid sagen ..
Am Anfang gab die Leiterin des Teams vom Gut Riem noch einige Hinweise, dann wurden wie immer die Nummer der Parzellen gezogen und die KrautgärtnerInnen namen die Parzellen in Besitz: am Anfang konnte man noch sehen, wie viele Parteien gezogen hatten und auf dem Acker waren, aber schnell war der Acker wieder voll wie auf einem Wimmelbild in Kinderbüchern.
Es ist immer wieder eine schöne, eine friedliche Atmosphäre, bei den Parzellenübergaben. Das Krautgarten-Gefühl, es ist wieder da. Und alles wird immer erdiger, sandiger .. :-) ..
warum in aller welt kann man sich nicht an die vorgaben halten und nur bio-pflanzen verwenden? warum muss man eine konventionelle freilandgurke pflanzen, wo beim pflanzenverkauf bio-freilandgurken zum kauf angeboten werden?
ich werde es nie verstehen wieso menschen regeln brechen, deren einhaltung sinn macht...
jetzt geh ich mal wieder petzen...
Mach das. Wir sind -->Bioland und müssen uns an die -->Bioland-Richtlinien halten, das steht im Vertrag für die Krautgarten-Parzellen und wurde auch auf den Info-Veranstaltungen und in den Anschreiben ausreichend breit erklärt.
"Sinn macht": genau: man muss sich nur ansehen, was allein -->in konventionellem Saatgut an Giften drin ist , und was dann noch in den konventionellen (vermeintlich) billig-Gewächshäusern an Giften gesprüht wird (wenn man bei der Verarbeitung von konventionellem Saatgut eine Schutzmaske und Schutzhandschuhe anhaben muss und hochoffiziell von den Herstellerfirmen davor gewarnt wird, dass das hochgiftig sei, dann stimmt etwas nicht ...): das will niemand auf dem Teller und auch nicht auf dem Acker haben. Vermeintlich billig ist es, weil die Nebenwirkungen der Gifte (Verschlechterung der Böden, Beeinträchtigung des Bodenlebens und von grösseren Tieren, möglicherweise sogar eine Krebs-Behandlung, die Sanierung von vergifteten Flächen usw.) nicht im Preis des konventionellen Saatgutes und der konventionellen Jungpflanzen enthalten sind: das kostet aber letztendlich mehr Geld und Leid als die nur kleine Investition in Bio-Saatgut und Bio-Jungpfanzen.
Hallo Mane, danke.
habe auch Veranstaltungstermine für die verschiedenen Verkaufstermine angelegt: 3.4.5. Juli: http://krautgarten.ning.com/events
Viele Grüße,
Jonas.
Mo 22.4.2013 , Impressionen von der Parzellenübergabe 2013 in Hohenbrunn (siehe Bilder)
Bild: Alle Jungpflanzen stehen auf den Parzellen bereit, es ist wolkig und eher kühl, aber es regnet nicht
Bild: Werkzeugkästen und Wassertanks stehen bereit
Bild: Die zusätzlichen Jungpflanzen für den Jungpflanzenverkauf stehen bereit
Bild: Das Team vom Gut Riem hat alles fertig aufgebaut ...
Bild: Die Verlosung der Nummern kann beginnen!
Bild: Der Acker bevölkert sich langsam ...
Bild: Sogar der Bayerische Rundfunk hat mal wieder gefilmt ...
Bild: Die Jät-Werkzeuge lassen sich auch verwenden um den Acker nicht mit nachhause zu nehmen: der Boden war noch gut feucht und klebte an den Schuhen ... (siehe auch -->Informationsveranstaltungen , wo gebeten wurde, die Füsse am Acker und nicht in der Strasse abzutreten).
Siehe auch: -->Bilder von den Parzellenübergaben der anderen Krautgarten-Standorte
Hat wer einen Tipp gegen Wühlmäuse? Die Katzen der Nachbarschaft sind anscheinend schon zu satt. Bei uns ist einiges untertunnelt und wächst nicht gut, weil die Wurzeln in der Luft hängen.
Hallo Manuela,
ich habe des Öfteren was von Holunderjauche gegen Wühlmäuse gelesen (Siehe z.B. Link). Das dauert aber mindestens 2 Wochen, bei kühlem Wetter länger, bis die Jauche fertig ist.
Das werde ich selber ausprobieren, weil auch bei mir 5 Spitzkohlpflanzen und ein Salat schon dran glauben mußten (Stand: vergangender Sonntag).
Ich habe spaßeshalber in das Loch, über dem vorher der Salat stand, eine Flasche mit Öffnung nach oben gestellt. Da soll der Wind drüber pfeifen und ein für Wühlmäuse unangenehmes Geräusch machen. Nun ja, das Geräusch war so unangenehm, dass die Maus die Flasche aus dem Loch gedrückt und das Loch zugescharrt hat, und zwar nach ca. 1/2 Stunde, noch während ich 3 Beete weiter selber noch am Scharren war.
Vielleicht hilft auch folgender Tipp: Die Wühlmaus
Liebe Grüße
Uwe
Hier gab's noch eine Antwort: -->Link
Mo 5.5.2014 : Parzellenübergabe in Hohenbrunn
Siehe Bilder und Bildunterschriften, unten ...
Bei der Information wurde diesmal in Hohenbrunn (gilt auch für andere Standorte) darauf hingewiesen, dass man die Quecken entfernen soll, sonst nehmen diese zu sehr überhand. Darauf wies mich der Meister des Gutes Riem auch noch mal extra in einem Acker-Gespräch hin: wenn man die Quecke zu sehr hochkommen lässt, kann es problematisch werden ... Am besten mitsamt den Wurzeln ausgraben (freie oder selbst zu bepflanzende Beete) oder so klein halten, dass sie eingehen (bei den bereits angesäten Kulturen und später alle Beete).
Bild: gegen 16:30 war noch kaum jemand da, aber das Team vom Gut Riem hatte bereits ganze Arbeit geleistet: ...
Bild: Auch die freiwillige Feuerwehr Hohenbrunn hatte gearbeitet und die Wasserwägen bereitgestellt.
Bild: das kleine aber feine und wie immer fleissige Team vom Gut Riem hatte die Bio-Jungpflanzen vom Krautgarten-Standard auf den Parzellen verteilt (und viel vorher war der Acker schon gepflügt, gedüngt, geeggt, die Beete gefahren, gesät, Kartoffeln gelegt worden und nochmal Unkraut (auf den selber zu bepflanzenden Parzellen) maschinell entfernt worden ...
Bild: Der Bio-Jungpflanzenverkauf war aufgebaut, mit zusätzlichem Infomaterial ... (Ich habe vergessen es mitzunehmen: ich werde morgen einige Exemplare für das nächste Sonntagscafé am ÖBZ mitnehmen).
Bild: Die Bio-Pflanzen-Auswahl, die wir KrautgärtnerInnen da haben, ist wohl einzigartig.
Bild: Die KrautgärtnerInnen sammeln sich: viele bekannte und einige neue Gesichter
Bild: Die Verlosung der Parzellen-Nummern beginnt (anmelden muss man sich im Herbst, die Bestätigung/Rechnung bekommt man im Winter, hier werden nur die Nummern jedes Jahr neu vergeben: der Name wird aufgerufen und man zieht die Parzellennummer selbst).
Bild: Die Ruhe vor dem Sturm: noch ist die erste Parzellennummer nicht gezogen ....
Bild: aber dann ... wie jedes Jahr ... wie ein Ameisenhaufen ..
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Ich ziehe wie jedes Jahr meinen Hut vor dem kleinen Team vom Bioland-Gut Riem für diese Leistung. Dieses Jahr hat das Team vom Gut Riem am nächsten Mittwoch leider durch Vandalismus vom 1.Mai (so etwas ist kein "Scherz", sondern völlig sinn- und hirnlose Zerstörungswut, Vandalismus, d.h. eine Straftat) noch zusätzliche Arbeit bei der Parzellen-Übergabe in Trudering, weil es die Parzellen noch mal vorbereiten muss.
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Siehe auch: -->andere Parzellenübergaben
danke für den tollen bericht!
Mo 20.4.2015 : Parzellenübergabe in Hohenbrunn (siehe Bilder)
Die Saison begann diesmal wieder in Hohenbrunn. Diesmal war die Vergabe der Parzellennummern und der Jungpflanzenverkauf am anderen Ende des Ackers .. Das fleissige Team vom Gut Riem hatte schon alles vorbereitet: auf allen vorbereiteten und vorgesäten Parzellen die Bio-Jungpflanzen zum selbst Einpflanzen vorsichtig abgesetzt und den Jungpflanzenverkauf aufgebaut, Wasserwägen und Werkzeugkisten aufgestellt.
Es war wunderbar sonnig, aber der Boden war nach einigen regenlosen Tagen schon ziemlich trocken, d.h. die Feuerwehr, die in Hohenbrunn das Wasser gegen ein Entgelt stellt, wird bald nachfüllen müssen: da haben es die Hohenbrunner schwerer als alle anderen Standorte: rechtzeitig und freundlich (auch wenn das Wasser mal aus ist ..), aber auch nicht zu rechtzeitig und möglichst auch nur einmal pro Anlass Bescheid sagen ..
Am Anfang gab die Leiterin des Teams vom Gut Riem noch einige Hinweise, dann wurden wie immer die Nummer der Parzellen gezogen und die KrautgärtnerInnen namen die Parzellen in Besitz: am Anfang konnte man noch sehen, wie viele Parteien gezogen hatten und auf dem Acker waren, aber schnell war der Acker wieder voll wie auf einem Wimmelbild in Kinderbüchern.
Es ist immer wieder eine schöne, eine friedliche Atmosphäre, bei den Parzellenübergaben. Das Krautgarten-Gefühl, es ist wieder da. Und alles wird immer erdiger, sandiger .. :-) ..
warum in aller welt kann man sich nicht an die vorgaben halten und nur bio-pflanzen verwenden? warum muss man eine konventionelle freilandgurke pflanzen, wo beim pflanzenverkauf bio-freilandgurken zum kauf angeboten werden?
ich werde es nie verstehen wieso menschen regeln brechen, deren einhaltung sinn macht...
jetzt geh ich mal wieder petzen...
Mach das. Wir sind -->Bioland und müssen uns an die -->Bioland-Richtlinien halten, das steht im Vertrag für die Krautgarten-Parzellen und wurde auch auf den Info-Veranstaltungen und in den Anschreiben ausreichend breit erklärt.
"Sinn macht": genau: man muss sich nur ansehen, was allein -->in konventionellem Saatgut an Giften drin ist , und was dann noch in den konventionellen (vermeintlich) billig-Gewächshäusern an Giften gesprüht wird (wenn man bei der Verarbeitung von konventionellem Saatgut eine Schutzmaske und Schutzhandschuhe anhaben muss und hochoffiziell von den Herstellerfirmen davor gewarnt wird, dass das hochgiftig sei, dann stimmt etwas nicht ...): das will niemand auf dem Teller und auch nicht auf dem Acker haben. Vermeintlich billig ist es, weil die Nebenwirkungen der Gifte (Verschlechterung der Böden, Beeinträchtigung des Bodenlebens und von grösseren Tieren, möglicherweise sogar eine Krebs-Behandlung, die Sanierung von vergifteten Flächen usw.) nicht im Preis des konventionellen Saatgutes und der konventionellen Jungpflanzen enthalten sind: das kostet aber letztendlich mehr Geld und Leid als die nur kleine Investition in Bio-Saatgut und Bio-Jungpfanzen.