Diskussionen/Beiträge zum Thema Lagerung und Einmachen der Ernte:
Stand: Oktober 2017
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-->Kohl, Spitzkohl/Weißkohl (Sauerkraut)
-->Wurzelgemüse (Gemüsebrühe) -->Teil2 ; -->gekörnte Brühe
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-->Kohl, Spitzkohl/Weißkohl (Sauerkraut)
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Antwort zu http://krautgarten.ning.com/forum/topics/ernten-wann-wie?commentId=...
Pastinaken : die Bio-Kiste kommt ja wöchentlich, da muss ich nicht viel lagern (in den Kühlschrank bzw. in feuchte kühle Tücher für eine Woche). Für längere Lagerung habe im im Netz gefunden: kühl, dunkel, trocken. Verschrumpelte vor Verbrauch quellen lassen (eigene Erfahrung habe ich nicht, ist meine erste Saison). In Sand stecken hab ich auch gelesen. Wenn jemand am Krautgarten-Telephon fragt, kann er die Antwort ja hier hinzufügen.
Hab eben noch mit einer Krautgärtnerin (3. Saison) in Riem gesprochen:
sie lagert die Pastinaken in Sand : sie hat einen Altbaukeller, wo sie Kisten und Blumenkästen hat, in die sie Spielsand (aus dem Baumarkt) füllt, dann eine Lage Pastinaken hineinlegt und dann wieder Sand. Karotten dito.
Manchmal nimmt sie sogar Salat mit nachhause und pflanzt ihn wieder ein , damit er länger hält. Zuckerhut (lange Pfahlwurzel) lagert sie auch so ein.
Bezüglich Trockenheit geht sie anders vor als die im Netz gefundene trockene Lagerung in luftigen Kisten und giesst den Sand sogar manchmal ein wenig , wenn er zu sehr ausgetrocknet ist.
Zum Ernten von Pastinaken (und allgemein):
http://krautgarten.ning.com/forum/topics/ernten-wann-wie
Nochmal zur Lagerung von Pastinaken :
Aus dem Handbuch Bio-Gemüse (siehe http://krautgarten.ning.com/forum/topics/garten-links ):
Seite 108: ". .. lagert die Wurzeln am besten bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit (95%) ein; das Laub vorher entfernen. Gut geht auch ein Einschlag im Erdkeller oder einer Erdmiete (auch hier Vorsicht vor Mäusen). So sind die Wurzeln 2-6 Monate lagerfähig. "
"Einschlag" habe ich im Register leider nicht gefunden. In der von den Krautgärten empfohlenen Literatur (siehe Link oben) steht: "Erdmieten oder im Einschlag in feuchtem Sand " . Zu Erdmiete gefunden: http://www.bio-gaertner.de/Articles/III.Gartenformen_Teilbereiche/E...
Ich sehe im Material der Krautgärten (LWG, siehe Link oben) auch gerade, dass ich einen Diskussionsstrang für Verwendung und Rezepte eröffnen sollte ... ich habe Pastinaken bisher immer gekocht ... : http://krautgarten.ning.com/forum/topics/verwendung-und-rezepte
2011 konservierte ich testweise in Stückchen geschnittene Radieschen:
A) in Rotweinessig
B) in Salz mit Wasser
Ergebnis Mai 2012: ALLE Radieschen sind essbar, jedoch in der Konsistenz unterschiedlich:
A) schmecken weniger sauer, kann man leicht zerdrücken
B) schmecken für meinen Geschmack sehr salzig, feste Konsistenz
Beide Variationen können verwendet werden zum Würzen von Salat (anstatt Salz und Essig diese Radieschen mit Essig- bzw. Salzwasser) oder auch in andere Speisen untergemischt zum Würzen
In 2012 war die Radieschenausbeute jedoch gering und die meisten sind wurmig.
Karottenlagerung
Herbst 2010 steckte ich sie mit Spitze nach unten in Eimer mit Sand: Sie trieben nach einiger Zeit aus; einige Karotten faulten - ansonsten ist diese Lagermethode o.k.
Herbst 2011 bewahrte ich die Karotten - ohne Blattwerk - ungewaschen, mit Erde dran, in Plastiktüte auf. Dabei war es in dieser etwas feucht; ich öffnete sie jedoch von Zeit zu Zeit um die Karotten zu kontrollieren und Frischluftzufuhr zu geben.
Auch hier faulten ein paar Karotten, ansonsten konte ich sie jedoch länger lagern als mit Sand, d.h. bis ca. Febr. 2012. Werde mich künftig wieder für die einfachere Plastiktütenmethode entscheiden.
letztes jahr sind bei mir fast alle zwiebeln geschimmelt, obwohl ich dachte, ich hätte sie genug getrocknet (draußen, zwei wochen lang bei hitze im schatten). danach hab ich zöpfe geflochten und diese in den keller gehängt.
soll ich sie dieses jahr in den wintergarten hängen, damit sie ganz ganz ganz trocken werden, oder liegt der fehler woanders?
Zwiebel, die ich letztes Jahr in dünne Scheibchen schnitt und im Dörrgerät trocknete, sind noch immer bestens o.k. im mit Schraubdeckel verschlossenen Glas. Die Scheibchen sind geeignet zum knabbern oder auch zum Untermischen beim Kochen.
Mit dem Dörrgerät - es hat mehrere Etagen - trockne ich auch Karotten + Zucchini, jeweils in Scheibchen geschnitten.
ich hätte sie aber lieber frisch zum verwenden für zwiebelsuppe, zum anbraten, zwiebelkuchen etc.
Ich hab ein wenig im Netz geschaut und das mit den Zwiebel-Zöpfen scheint schon üblich zu sein.
Ich selber lege die Zwiebeln nach dem Trocknen in eine Pappschachtel, auf Zeitung und decke sie mit einem Tuch ab und schaue regelmässig rein, ob eine weich geworden ist oder schimmelt (möglichst oft, dann lüftet es auch unter dem Tuch). Die Schachtel hab ich mangels Platz und wegen Feuchtigkeit nicht im Keller, sondern in der Wohnung. Ob das Tuch gut ist, weiß ich nicht, ich mach das nur, damit sie nicht anfangen auszutreiben: bei mir in der Wohnung ist es im Winter zwar eher kühl, aber nach einer Weile machen sie das teilweise trotzdem. Einige haben dann richtig lang gehalten, aber ich musste vor allem anfangs immer wieder auslesen. Manchmal schneide ich den Stiel dann ganz zurück (bis an die Zwiebel) und manche packen es dann doch noch, aber nicht oft. Generell waren bei mir die roten Zwiebeln anfälliger aber die schlechten Stellen bei den weissen Zwiebeln nicht so leicht zu erkennen (die Fliegen erkennen es aber immer :-( ...).
Wenn ich mir einen Zwiebel-Zopf vorstelle, dann sind die Zwiebeln sehr nah beieinander, d.h. wenn eine was hat. springt der Schimmel evtl. leicht auf die anderen über? Ausserdem kann man nicht so leicht nachgucken? Evtl. ist es im Keller zu feucht? Vielleicht klappt's ja mit Wintergarten und viel Kontrolle?
Schimmeln sie denn oben am Zopf oder unten an der Wurzel? (bei mir, wenn was nicht stimmt meist: oben weich/faul, unten Schimmel)
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Notiz am Rande: Ich frag mich immer wieder, wie die Profi-Bio-Anbauer das alles machen: die viele Handarbeit, die bei meiner sicher noch sehr diletantischen Vorgehensweise anfällt, wäre ja gar nicht bezahlbar ...
Ich hab meine Pastinaken in 2012 Jahr getrocknet : nach dem Ernten nur die Erde vorsichtig abgestreift, nicht gewaschen, und dann in eine dunkle Kiste auf Zeitung gelegt (bei ca. 15 Grad) und ab und an unter dem Abdeck-Tuch nachgesehen, ob etwas schlecht wird. Bisher war nur eine Kartoffel schlecht, die aus Versehen mit in die Kiste geraten war ... Die getrockneten Pastinaken riechen inzwischen süsslich.
Letzte Woche habe ich die ersten ohne langes Einweichen einfach mitgekocht: sie schmeckten ziemlich süsslich (= mir gut), nur beim Schneiden ist die Konsistenz ungewöhnlich (geht aber trotzdem).
Die andere Alternative war in Sand lagern (siehe oben), das probiere ich in der Saison 2013 aus