- Hier: alle Umweltnachrichten rund um das Krautgarten-Thema
- -->Aktuelle lokale und globale Umweltberichte
Siehe auch :
-->Bezugsquellen für Bio-Saatgut, Bio-Jungpflanzen, Bio-Erde ...
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-->Bezugsquellen für Bio-Saatgut, Bio-Jungpflanzen, Bio-Erde ...
Südamerika wehrt sich gegen Glyphosat (Totalherbizid, u.a. von Monsanto)
We can no longer accept the use of these poisons because they destroy biodiversity, aggravate climate change, destroy the soils fertility, and contaminate the water and even the air. And above all, they bring more illness, such as cancer. -- Joao Pedro Stédile
http://www.ipsnews.net/2015/04/campaign-against-glyphosate-steps-up-in-latin-america
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Kolumbianische Behörde fordert Ende der Glyphosat-Sprühungen zur Koka-Bekämpfung
http://www.pan-germany.org/deu/~news-1337.html
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30.000 Mitarbeiterinnen des Gesundheitssektors in Argentinien fordern Verbot von Glyphosat
http://www.pan-germany.org/deu/~news-1338.html
Der Gärtner als Guerillero - Mit Samenbomben für eine bessere Welt
Beitrag zu Gartenaktivitäten in München von diesem Wochenende auf Bayern2 :
http://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/sendung-926918.html
Newsletter Umweltinstitut München
Dass Glyphosat wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen und damit hochgefährlich ist, hat vor kurzem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgestellt. Ein besorgniserregender Befund, schließlich ist Glyphosat der mit Abstand am häufigsten eingesetzte Wirkstoff zur Unkrautbekämpfung. Am Freitag forderten nun die Verbraucherschutzminister der Länder ein Verbot glyphosathaltiger Spritzmittel in privaten Vorgärten und auf öffentlichen Plätzen.
Ein notwendiger und längst überfälliger Schritt: Rund 40 Tonnen Glyphosat spritzen deutsche Hobbygärtner Jahr für Jahr in ihren Haus- und Kleingärten. Viele Menschen wenden die Herbizide völlig bedenkenlos und oftmals unsachgemäß an.
Ein Verbot im Haus- und Kleingartenbereich gehörte auch zu den Forderungen, zu denen wir bereits letztes Jahr über 200.000 Unterschriften an das Bundesministerium für Landwirtschaft übergeben haben. Doch das Verbot für private Anwender kann nur der Anfang sein: Als nächsten Schritt brauchen wir ein flächendeckendes Verbot von Glyphosat in der Landwirtschaft!
Auch die Sendung quer vom Bayerischen Rundfunk griff die Gefahr durch legale Unkrautvernichter letzten Donnerstag auf. Unser Landwirtschaftsreferent Karl Bär war dort zu Gast. Den Beitrag können Sie hier ansehen ( http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/150507-quer-glyphos... )
Zum Thema Glyphosat noch die Unterschriftenaktion über Campact:
https://www.campact.de/glyphosat/
Monitoringbericht 2015 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel
Bericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe Anpassungsstrategie der Bundesregierung
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Nachdenkliches zu Pfingsten: hier im Forum sind ja oft Photos von schöner, natürlich (gemäß -->Bioland-Richtlinien ) bearbeiteter Natur zu sehen, aber man darf/kann nicht verdrängen vor welchem unschönen Hintergrund das stattfindet: siehe Bilder im Artikel -->The heartbreaking effects that humans have on our planet
Immerhin beginnt sich nun auch die globale Presse zu besinnen: 25 globale Zeitungen (Guardian, Le Monde, El País, China Daily, the Sydney Morning Herald, India Today, Seattle Times, ..) haben sich zusammengetan um vor den Klimaverhandlungen von Paris das Thema gemeinsam voranzubringen und Druck aufzubauen.
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Es betrifft uns schon jetzt alle, siehe die den Monitoring-Bericht , z.B. über die erhöhte Anzahl von Hitzetagen seit den 50er Jahren:
Presse: http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/folgen-des-klimawandels-in-deutschland-deutlich
Bericht (250 Seiten): http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/monitoringbericht_2015_zur_deutschen_anpassungsstrategie_an_den_klimawandel.pdf
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Weitere Informationen zum Klimawandel: http://www.skepticalscience.com/docs/Guide_Skepticism_German.pdf
Was kann man selber tun?
Hier ein Link zum CO2-Rechner des Umweltbundesamtes: http://uba.klimaktiv-co2-rechner.de/de_DE/page/
Und natürlich: weiter gärtnern ...
PAN-Germany: Wie die Industrie die Regulierung von Umwelthormonen blockiert
http://blog.pan-germany.org/aufgedeckt-wie-die-industrie-die-regulierung-von-umwelthormonen-blockiert/
Wir möchten auf zwei entlarvende Beiträge aufmerksam machen, die kürzlich in den deutschen Medien gesendet wurden. Sie verdeutlichen, warum die geplante Regulierung von Umwelthormonen ins Stocken geraten ist und zeigen anschaulich den zentralen Einfluss der intensiven Lobbyarbeit von Seiten der Industrie.
Beiträge :
DER SPIEGEL: EU-Chemikalienregulierung: Wie die Industrie in Brüssel ihren Willen bekommt
Deutschlandfunk: Umwelthormone Die Regulierung in der EU stockt
Hintergrund : Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) bezeichnen Umwelthormone (Endokrine Disruptoren, EDCs) als globale Gefahr. Es sind chemische Verbindungen wie bestimmte Pestizide, Biozide oder Industriechemikalien, die wie körpereigene Hormone wirken, das Hormonsystem stören und dadurch Gesundheit und Umwelt langfristig und irreversibel schädigen können. Wir fordern: Die Verwendung und Freisetzung von endokrinen Disruptoren muss beendet werden. PAN Europe hat in einer aufwendigen Recherche die Verstrickungen zwischen der Industrie und Entscheidungsträgern aufgedeckt. Durch diese Einflussnahme soll die notwendige Regulierung verzögert und abschwächt werden. Wir halten diese Vorgänge für inakzeptabel und werden uns für weitere Aufklärung und schnellstmögliche Umsetzung des verbesserten Schutzes von Mensch und Umwelt vor hormonellen Schadstoffen einsetzen.
Für Leser und Leserinnen die mehr erfahren möchten, empfehlen wir die Hintergrundpapiere von PAN Europe und von Corporate Europe Observatory (CEO), die zeitgleich veröffentlicht wurden. Die Links zu den Dokumenten finden sich in der PAN Europe Presseinformation: EU health policy on endocrine disruption collatoral damage in Commission health service SANTEs power play .
Demonstration gegen TTIP, usw. (G7 Gipfel in Elmau) am 4.6.2015 in München
SZ: " Traktoren, Totenköpfe und eine riesige Gift-Sprühflasche: Bis zu 40 000 Menschen ziehen bei großer Hitze durch München, um gegen G7, TTIP-Abkommen und Konzerne zu protestieren. So friedlich, dass ein Polizist meint, er sei in Woodstock. "
-->Zum vollständigen SZ-Artikel
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Anhang : Stellungnahme von Bioland zu TTIP
(die KrautgärtnerInnen des Gutes Riem sind Bioland-GärtnerInnen):
Siehe auch : TTIP Veranstaltung am Do 4.Juni (Feiertag) zum G7-Gipfel bei München:
Do 4.6., 14:00, Stachus : https://www.campact.de/ttip/demo-muenchen/infos
5-Minuten-Info : https://www.campact.de/ttip/appell/5-minuten-info
http://www.bioland.de/presse/presse-detail/article/bioland-lehnt-fr...
Bioland lehnt Freihandelsabkommen mit USA und Kanada ab
Die Bioland-Bundesdelegiertenversammlung hat heute in Fulda einstimmig eine Resolution zu den Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada verabschiedet:
Bioland lehnt die Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA sowie zwischen der EU und Kanada in seiner angedachten Form ab. Die Verhandlungen, die die Europäische Kommission mit den USA derzeit hinter verschlossenen Türen führt, müssen sofort gestoppt werden. Notwendig ist vielmehr ein breiter und transparenter gesellschaftlicher Diskurs darüber, wie globaler Handel künftig umwelt- und sozialgerecht gestaltet werden soll.
Mit dem Freihandelsabkommen würde demokratische Willensbildung den Interessen global agierender Unternehmen weitgehend untergeordnet. Wir sehen zudem alle Anstrengungen, die Landwirtschaft insgesamt umweltverträglicher und nachhaltig zu gestalten, durch das TTIP massiv gefährdet, sagte Bioland-Präsident Jan Plagge dazu.
Hintergrund:
Seit diesem Sommer verhandelt die EU mit den USA ein Freihandelsabkommen (TTIP Transatlantic Trade and Investment Partnership). Ein ähnliches, zwischen der EU und Kanada verhandeltes Freihandelsabkommen hat hier schon Fakten geschaffen. Das TTIP würde den größten gemeinsamen Markt der Welt schaffen. Die Risiken für Gesellschaft und Umwelt sind unüberschaubar.
Der im Freihandelsabkommen vorgesehene Investorenschutz führt dazu, dass Unternehmen die Politik demokratisch legitimierter Regierungen aushebeln können.
Das Freihandelsabkommen gefährdet das Vorsorgeprinzip, das ein Grundprinzip der europäischen Gesundheits-, Verbraucher- und Umweltschutzpolitik ist.
Umwelt- und Sozialstandards beider Wirtschaftsblöcke gelten als Handelshemmnisse und sollen einander angeglichen werden auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, so steht zu befürchten.
Die europäischen Landwirte in einer noch weitgehend bäuerlichen Struktur würden einem immensen Wettbewerbsdruck ausgesetzt, dem sie kaum standhalten könnten.
Ein von Bioland gewolltes, künftiges EU-Agrarmodell, in dem gezielt nachhaltig wirtschaftende Landwirte unterstützt werden, wäre unter dem Freihandelsabkommen nicht mehr möglich.
Das TTIP, einmal beschlossen, wäre später kaum noch zu verändern oder zurückzuholen.
Trinkwasser-Förderung in Gefahr
Niedersachsen: Eine Studie belegt die extensive Grundwasser-Belastung mit Pflanzenschutzmittelrückständen. Umweltminister Wenzel will den Verbrauch einschränken.
http://www.taz.de/Trinkwasser-Foerderung-in-Gefahr/!5205673/
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Wie gut ist es doch, dass wir -->Bioland-Gärtner sind ..
Fracking: Grundwasservergiftung und Erdbeben .
Fracking ist keine neue goldene Zukunft des Öl-Zeitalters, sondern der Griff nach einem morschen Strohhalm, der vermeintlich rettet, im Angesicht schwindender konventioneller Öl-Felder und notwendiger CO2-Beschränkungen um den Klimawandel einzudämmen. Und für diese Nicht-Lösung des Energie-Problems werden in USA grossflächig Gebiete verseucht und unbewohnbar gemacht.
Wir KrautgärtnerInnen können diese Lösung nicht gebrauchen: unser Giess- und Trinkwasser muss so sauer wie möglich bleiben und wir wollen auch nicht, dass unsere Häuser durch Fracking-verursachte Erdbeben zerstört werden.
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Trinkwasser mit Fracking-Chemikalien verseucht :
http://www.sueddeutsche.de/wissen/us-bundesstaat-pennsylvania-frack...
Erdbeben durch Fracking (Schadensersatz in Oklahoma einklagbar)
http://www.resilience.org/stories/2015-07-03/citizens-can-sue-frack...
NOAA: State of the Climate 2014
Summary, Anfang:
Most of the dozens of essential climate variables monitored
each year in this report continued to follow their long-term
trends in 2014, with several setting new records. Carbon
dioxide, methane, and nitrous oxidethe major greenhouse
gases released into Earths atmosphereonce again all reached
record high average atmospheric concentrations for the year.
Carbon dioxide increased by 1.9 ppm to reach a globally averaged
value of 397.2 ppm for 2014. Altogether, 5 major and 15
minor greenhouse gases contributed 2.94 W m2 of direct
radiative forcing, which is 36% greater than their contributions
just a quarter century ago.
Accompanying the record-high greenhouse gas concentrations
was nominally the highest annual global surface
temperature in at least 135 years of modern record keeping,
according to four independent observational analyses. The
warmth was distributed widely around the globe's land areas,
Europe observed its warmest year on record by a large margin,
with close to two dozen countries breaking their previous
national temperature records; many countries in Asia had annual
temperatures among their 10 warmest on record; Africa
reported above-average temperatures across most of the
continent throughout 2014; Australia saw its third warmest
year on record, following record heat there in 2013; Mexico
had its warmest year on record; and Argentina and Uruguay
each had their second warmest year on record. Eastern North
America was the only major region to observe a below-average
annual temperature.
But it was the oceans that drove the record global surface
temperature in 2014. Although 2014 was largely ENSO-neutral,
the globally averaged sea surface temperature (SST) was the
highest on record. ...
Zusammenfassender Artikel über den Report :
http://www.carbonbrief.org/blog/2015/07/noaa-state-of-the-climate-r...
Original Report (288 Seiten) :
http://www2.ametsoc.org/ams/index.cfm/publications/bulletin-of-the-...