By Jonas, 9 September, 2011
Forums

Jonas

vor 14 years 6 months

Da inzwischen die Sprache am Acker öfter auf die Frage nach der Kartoffelernte kam, habe ich im Material, auf das die Krautgartenverwaltung hingewiesen hat nachgesehen ( ->Link  ):

(Kartoffel)Ernte

  • sobald die Blätter abzusterben beginnen
  • für langes Einlagern vorgesehene Kartoffeln erst nach dem Absterben des Laubes ernten
  • am besten geeignetes Erntegerät ist eine Grabgabel
  • zu erwartender Ertrag pro 10 m2 Anbaufläche: 30 bis 40 kg
  • für gute Lagerfähigkeit möglichst bei trockenem Boden schonend ernten
  • verletzte Kartoffeln schnell verwerten
  • Kartoffeln hinterlassen einen lockeren, unkrautfreien Boden

(aus:  http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/infoschriften/gemuese/linku... ).

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Ich selber habe relativ bald geerntet, nachdem das Kraut abgestorben war (und inzwischen schon alles aufgegessen). 

Jonas

vor 14 years 6 months

Heute war auf dem Acker im Gespräch die Frage, wann man Pastinaken und Sellerie erntet

zu den Pastinaken habe ich in dem uns im Krautgarten-Brief empfohlenen Material ( -> Link ) Folgendes gefunden: " .. Um Qualitätsverluste zu verhindern sollen Pastinaken im Herbst solange wie möglich im Boden bleiben. ..." (aus:  http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/infoschriften/gemuese/linku... )

zum Knollen-Sellerie fand ich im oben verlinkten Material nichts, nur etwas zum Stangensellerie ( http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/infoschriften/gemuese/linku... ). Wobei ich das Grüne des Knollensellerie auch esse (in den Salat (sehr herb) oder ins Gemüse).

Borchers Gerda

vor 14 years 6 months

Also, ich finde dieses Forum super und hoffe, dass sich in Zukunft auch noch mehrere Leute daran beteiligen.

 

Zum Thema Kartoffelernte :

 Ich hole die Kartoffeln aus dem Boden wie ich sie brauche. Faule oder angefressene habe ich noch nicht entdeckt. Danach scheint der Boden ein guter Lagerort. Allerdings ist auch bei mir das Kraut sehr früh eingegangen. Von 30 bis 40 kg Ertrag kann ich nur träumen.

 

Pastinaken habe  ich bis dato gar nicht gekannt. Ich habe gelesen, dass die sehr großen als Futtermittel hergenommen werden (weil sie holzig sind - zu scharf - oder warum?). Jedenfalls schaue ich, dass ich die größten jetzt schon ernte (Bedarf: eine pro Woche!) Wie mein schlaues Buch mitteilte, werden sie genau so verwandt die Sellerie und sind auch verwandt).

Jonas

vor 14 years 6 months

Bei mir war es ein kleines Kistchen voll Kartoffeln , geschätzte 3-4 Kilo? Und das waren ja nur zwei Reihen Kartoffeln, nicht 10 qm, sondern vielleicht: 2m * 1m = 2qm (ich hab eine 30er-Parzelle mit 2m Breite)? Das wären dann 5 * 3-4 = 15-20 kg pro 10 qm. Aber  auch bei mir war das Kraut wie oben gesagt sehr früh weg, und dann hören die Knollen wohl auf zu wachsen.

Pastinaken  finde ich auch sehr intensiv: in meine regionalen Biokiste sind im Winter fast zu viele drin, ich sehe eigentlich auch mehr als Gewürz. Ich hab schon paar geerntet, was (trotz ähnlicher Krautgrösse) sehr unterschiedlich: von ca. 10cm Länge bis zu einem kleinen eher runden Knöllchen (die in der Bio-Kiste sind viel größer). Mein subjektiver Eindruck ist, dass die kleinen noch milder sind. Ich hab aber auch zufällig das nasseste Stück Acker erwischt: hinten bei den Pastinaken steht bei mir das Wasser und es ist relativ viel Schatten, vielleicht sind sie anderswo schon größer?

Borchers Gerda

vor 14 years 6 months

Wg. Bekanntheit: Wie wärs, wenn die Information einfach an die Pfähle gepinnt würde? Ich würde gern bei anderen Krautgärten helfen, müssten uns nur über Form und Inhalt der Zettel einigen.

 

Aber jetzt: Wie geht das mit der Bio-Kiste für den Wintervorrat??? - Ich habe nämlich massive Lagerprobleme!

Jonas

vor 14 years 6 months

Bekannt machen: schlage vor, das in einer separaten Diskussion zu bereden:habe eine eröffnet zum Thema "Krautgarten-Forum" (siehe auch die Anmerkungen zur Struktur des Forums dort):  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/krautgarten-forum

Zum Lagern habe ich auch einen extra Strang eröffnet:  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/lagerung-einmachen
Siehe meine Antwort dort. 

Und weil ich gerade dabei war, habe ich auch noch einen Strang "Plauder-Ecke" eröffnet (weiß nicht, ob das gebraucht wird:  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/plauder-ratsch-ecke ).

Jonas

vor 14 years 5 months

Kohl

habe unter Kohl in dem uns von den Krautgärten empfohlenen Material ( http://krautgarten.ning.com/forum/topics/garten-links  ) nachgesehen: leider keine Info zu Kohl (seltsam ...).

In einem Online-Lexikon fand ich: "Die späten Sorten sollten solange wie möglich im Freiland verbleiben, bis der Frost dies unmöglich macht." und "Die Ernte kann beginnen, wenn die Köpfe dem Daumendruck nicht nachgeben. Nur frostfest bis wenige Minusgrade." (  http://www.bio-gaertner.de/pflanzen/WeisskohlKopfkohl-Rotkohl-Butterkohl-Wirsing/Anbau )

Handbuch Bio-Gemüse (  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/garten-links , Seite 300-310, "Kopfkohl,...") nachgesehen: "Kopfkohl, der gelagert werden soll bleibt am besten so lange wie möglich auf dem Feld und wird erst kurz vor dem ersten Frost geerntet".

Hm, dann kann ich meine verbleibenden beiden Kohlköpfe wohl nicht lagern (es war schon Frost): meinem unerfahrenen Auge schienen sie zwar heute intakt, aber ...

Andererseits hatten viele Leute (inkl. unseren GärtnerInnen) noch Kohlköpfe (teilweise sogar unter Netz) stehen ... 

Vermutlich war der Frost also noch nicht so stark. Nix gwies woas ma ned. Ich frag mal am Krautgarten-Telefon nach und berichte dann hier.

Siehe  http://krautgarten.ning.com/group/munchen-riem/forum/topics/ackerbe...

manuela ballmann

vor 13 years 11 months

{Gerlinde hat keinen Krautgarten mehr und sich wieder abgemeldet, Beitrag wurde dabei gelöscht}

hallo gerlinde,

wie täglich gießen, jäten, harken???

also gießen tun wir alle drei tage und auch nur, wenn es nicht regnet. gejätet haben wir jetzt alle beete 1x. dh die wo die setzlinge sind sehr gründlich mit der grabgabel und die angesäten vorsichtig zwischen den reihen. bei den radieschen und beim spinat jäten wir jetzt nicht, weil die - wie du schon sagst - bald fertig sind und dann jäten wir da auch gründlich mit der grabgabel.

harken ersparen wir uns, weil wir mulchen und da bleibt die erde feucht und krümelig.

wir haben im letzten jahr definitiv zu spät geerntet. der salat ist auch bald und die kohlrabi und kohl, brokkoli, wirsing, fenchel und rote bete müssen definitiv früher raus.

Jonas

vor 13 years 11 months

{Gerlinde hat keinen Krautgarten mehr und sich wieder abgemeldet, Beitrag wurde dabei gelöscht}

Hallo Gerlinde,

ich jäte am Anfang der Saison oft: dann gehen die zwei- bis vierblättrigen Beikräuter noch leichter heraus und die Kulturpflanzen sind ihnen im kleinen Stadium noch leichter unterlegen, später weniger oft. Hacken/lockern tu ich beim Jäten (mit meinem kleinen Lieblingsgerät ).

Mulch  mach ich mir selbst grad erst, indem ich Senf angesät habe (Klee hab ich noch nicht)  und dann abschneide: bin gespannt wie es funktioniert, habe noch keine Erfahrungen damit.

Giessen tu ich anfangs wenn möglich und es nicht regnet täglich (ca. 1 Woche lang), weil mir schon Jungpflanzen wegen zu wenig Wasser eingegangen sind. Dann dünne ich aus auf alle 2 Tage (wenn möglich) und nach noch mal ca. einer Woche auf alle 3 Tage. Kartoffeln und Zwiebeln giesse ich noch seltener. Kommt aber auch drauf an, wie die Pflanzen einwachsen (einen halbtoten Mangold hab ich möglichst oft gegossen und er hat sich wider Erwarten berappelt). Saat und Jungpflanzen, die ich später einsetze, dito.

Beim Ernten fange ich lieber früher als später an: bei den Radieschen sieht man oft von oben, welche schon dicker sind, bei roten Beeten auch, bei den Karotten haben die dicken meist mehr Laub. Bei Salat fange ich relativ bald an, die Aussenblätter abzunehmen (sobald ich keine Angst mehr habe, dass Hasenfrass die Pflanze in die Knie zwingen könnte): ich ernte nur selten Köpfe, meist nur Aussenblätter (das geht aber nur, weil ich nah am Acker arbeite und unter der Woche täglich hin kann: die Blätter halten natürlich nicht so lang): hab ich mir bei Mitkrautgärtnern abgeguckt . Selbst bei Wirsing hab ich erst nur Aussenblätter geerntet (aber erst als der Kopf voll war, da ist noch eine Weile hin): hab ich zwar auch schon gelesen, dass man das bei Kohl nicht machen soll, aber  meinem Wirsing war es egal, er hat einfach neue grüne Aussenblätter gemacht. Frühlingszwiebeln hab ich auch jeweils nur die dicksten Stengel abgeschnitten (nicht ganz unten) und hatte dadurch bis zum Ende der Saison welche. Kohlrabi und Fenchel und Mangoldblätter (hab ich auch nur Aussenblätter geerntet, hatte ich bis Mitte November) sind auch zarter, wenn sie noch nicht so gross sind ... 

Weitere Ernte-Tips oder Verbesserungs/Korrekturvorschläge in dieser Runde?

Viele Grüße,
Jonas

manuela ballmann

vor 13 years 11 months

kohlrabi - wir haben ja 60 m² und die hälfte mit vlies abgedeckt, damit nicht alle gleichzeitig fertig werden. ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wann die fertig waren. aber sobald sie halt knollen haben die gut aussehen (wie im laden) ernten, damit sie nicht verholzen.

m.e. ist bei uns in hohenbrunn sehr wenig los auf dem acker, dh die leute kommen sehr selten obwohl wir sehr viele quecken haben. viele die ich kenne sind 1x die woche da. und es wächst trotzdem.#

By Jonas, 4 September, 2011
Forums

 

Beiträge und Links zum Thema:

Was kann man gut nachpflanzen/ansäen, und wann?

 


 

Links zum Nachpflanzen/nachsäen (Stand 5.7.2017) z.B.

Arche Noah: https://www.arche-noah.at/schaugarten/wintergemuese-2017

Bingenheimerhttps://www.bingenheimersaatgut.de/search_query.php?query=2

Dreschflegel: https://www.dreschflegel-shop.de/sorten-zur-aussaat-in-der-zweiten-jahreshaelfte
( und https://www.dreschflegel-saatgut.de/aktuell/2017-sommer-herbst-liste.pdf )

 

Und unsere gesammelte Liste-->Bio-Saatgut Hersteller und Verkäufer von Bio-Jungpflanzen

 


 

Beiträge: siehe Kommentare unten,

 

insbesondere -->Zwischenbilanz

und -->weitere Diskussion zum Thema

und allgemein: -->Jungpflanzen selbst ziehen

 

 

Jonas

vor 14 years 7 months

5.9.2011: heute bei der Krautgarten-Hotline angerufen und gefragt, was man im Spätsommer noch gut nachpflanzen kann, ich hoffe ich gebe es richtig wieder: nur schnellwachsende Pflanzen (das war klar), z.B. Salat (aber der geht auch nicht mehr so schnell), evtl. noch Radieschen, evtl. Fenchel, Spinat eher nicht mehr.

Ich selber hab kurz vor der Wärmeperiode noch Busch-Bohnen und Erbsen direkt eingesät, und die Bohnen waren nach 5 Tagen Hitze auch schon ca. 10-15 cm groß: mal sehen, ob sie es noch zur Blüte schaffen. Ansonsten hatte ich noch paar selber vorgezogene Jungpflanzen aus biologischem Saatgut am Balkon, und hatte vor der Hitzewelle davon schon den Salat und den Fenchel, sowie ein paar Karotten und Pastinaken (schon 15 cm Kraut am Balkon) sowie Kürbisse (die wurde erst ewig nichts, und dann plötzlich doch noch viele davon) eingepflanzt: mal sehen, was noch draus wird: vermutlich ist das zu spät, aber dann sieht der Acker wenigstens nicht so traurig aus, wenn man Kartoffeln, Zwiebeln, usw. schon aberntet. Blumen hab ich auch noch mal ausgesät (mal sehen, ist ja mein erstes Jahr, ich bin völlig unerfahren), damit die Insekten/Bienen noch was zum Tanken für den Winter haben (und ich zum gucken).

Jonas

vor 14 years 6 months

16.9.2011 Heute habe ich meine nachgepflanzten Radieschen ausgedünnt. Ich vermute ja, dass das nichts mehr wird, mit schönen großen runden Radieschen. Aber das ist mir egal: im Winter keime ich oft Radieschensprossen und mache Salat daraus (mit Apfel). Jetzt habe ich die beim Ausdünnen herausgenommenen Keimlinge einfach kleingeschnitten und in den Salat getan (der Salat wächst noch, wenn auch langsam und eher schiessend als kopfartig, aber ich nehme eh immer nur die großen Blätter weg und fast nie einen ganzen Kopf). Die Feld-Sprossen sind viel größer als die Glas-Sprossen, haben größere Blättchen, usw. und sind ähnlich scharf.

Borchers Gerda

vor 14 years 6 months

Ich hab auch noch Radieschen gesät. Muss die nächsten Tage mal nachsehen, was daraus geworden ist. Außerdem Pflücksalat, der nur sehr zögerlich kommt, und Winterporree, der, seit ich ihn vor 3 Wochen pflanzte, wie es scheint, noch keinen Millimeter gewachsen ist.

 

Der Anfang Juli gepflanzte Grünkohl macht sich ganz gut. Ich hoffe nur auf einen schönen Frost, bevor ich den Garten räumen muss.

Jonas

vor 14 years 6 months

Der nach dem Sommer-Pflanzenverkauf eingesetzte Porree ist bei mir leider hinüber (verfault, vermutlich zu feucht, probiere ich nächstes Jahr noch mal anders zu pflanzen). Dafür ist der Grünkohl eine Pracht: davon werde ich nächstes Jahr noch mehr nachpflanzen!

Warum Frost?

Jonas

vor 14 years 6 months

Di 11.10.,2011 Salatrauke kann man auch gut und unaufwendig nachpflanzen (direkt einsäen, ich hab nicht pikiert, wuchs erst langsam, dann im Wiesen-Spätsommer aber gut und mochte anscheinend auch das kühle Wetter danach): hab ich heute geerntet. Schmeckt ähnlich wie Rukola, die Blätter sehen aber etwas anders aus (Saatgut gab es im Bioladen).

Jonas

vor 14 years 2 months

Hallo ErMaLuPa,

ich habe den Pflanzplan von der Saison 2011 aufgeschrieben ( meine erste Saison , siehe  http://krautgarten.ning.com/profiles/blogs/meine-erste-saison-2011 ): dort habe ich auf diese Anfrage hin auch die Beetzuordnung der Krautgärten nachgetragen: 2011 waren es 10 Beete. Wie der Pflanzplan in 2012 genau sein wird, werden wir sehen, es ändert sich anscheinend von Jahr zu Jahr.

Auf dem Pflanzplan von 2011  war etwas mehr als ein halbes Beet frei (bei den Lauchzwiebeln), aber vielleicht ist das 2012 anders, oder falls es ähnlich ist, kann man die Pflanzen evtl. auch etwas enger setzen als vorgeschlagen und sich etwas mehr Platz für anderes freihalten oder aber zusätzliche Pflanzen auf die ersten abgeernteten Beete setzen: als erstes waren Radieschen und Spinat reif und haben dann ein ganzes Beet freigemacht ... Wenn man den Salat nicht nur auspflückt, sondern kopfweise abschneidet und nicht versucht nachwachsen zu lassen, ist da dann auch Platz. 

Ich habe anfangs nur einige Kräuter dazugepflanzt, bei den Lauchzwiebeln und queerbeet, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass sich Schädlinge (Kohlfliegen, ...) durch die Kräuter-Gerüche nicht so wohl fühlen. Später habe ich dann noch Tomaten (die aber nichts wurden, 2011 war zu feucht), sowie Erbsen (sehr ertragreich), noch später Bohnen (sehr ertragreich), Zucchini (hab ich zu spät eingepflanzt), Kürbis, ... dazugepflanzt und noch später noch mehr (siehe  http://krautgarten.ning.com/profiles/blogs/meine-erste-saison-2011 ), allerdings bin ich als "Einjähriger" erst noch ganz am Anfang meiner Erfahrungen, vermutlich haben andere noch bessere Tipps ... 

Viele Grüße,
Jonas 

Jonas

vor 14 years 1 month

PS: Ein paar der Änderungen am Pflanzplan (2011->2012) wurden in den Infoveranstaltungen erwähnt, siehe die Notizen dazu: -->Link  Der Rest steht dann im Infoschreiben, das von der Krautgarten-Organisation  vor der Übergabe der Parzellen kommt.

Sonnenblume

vor 13 years 7 months

Hallo,

nun ist es höchste Zeit die letzten Pflanzen nachzusäen:

Spinat wird noch groß genug um als Babyspinat im Salat roh gegessen zu werden

Ackersalat (Feldsalat) muss auch jetzt gesät werden, damit er noch rechtzeitig groß genug wird

Auch Radischen  gehen noch -  aber eine Sommersorte !


Liebe Grüße Eure Sonnenblume

Claudia und de…

vor 13 years 3 months

Liebe Krautgartler,

 

nächstes Frühjahr ist es dann soweit und ich habe meine erste Parzelle. Ich freue mich schon riesig darauf.

 

Bin derzeit immer wieder am Planen, was ich lieber in der Gemüsekiste auf der Terrasse und was im Krautgarten wachsen lassen will. Werde mich wohl nicht so an den Pflanzplan halten denke ich.

 

Machen das auch einige andere so?

 

Zieht Ihr im Winter selbst schon Pflanzen vor, die Ihr dann direkt zum Einpflanzen mitbringt?

Würde mich freuen, wenn Ihr hier Eure Erfahrungen und Tipps weitergebt. Kann sicher nicht schaden, wenn ich als Neuling dann mit geballtem Wissen auf die Parzelle loslege :-).

 

VG, Claudia

 

 

Jonas

vor 13 years 3 months

Ich selber nutze alle vorgegebenen Pflanzen und ziehe schon vorher im Zimmer und später am Balkon Jungpflanzen aus Bio-Saatgut ( -->Bezugsquellen , -->Bioland-Richtlinien ). Ich kenne aber Leute, die die vorgegebenen Jungpflanzen teilweise verschenken (z.B. weil sie Kohl nicht mögen) und etwas anderes anpflanzen. Laut Bestimmungen ist das möglich und wurde auch bei den -->Info-Veranstaltungen  so gesagt. Unter letzterem Link ist auch ein eingescanntes Infoblatt zu möglichen Nachfolge-Kulturen. Da der Platz mit den vorgegebenen Pflanzen schon gut besetzt ist, machen einige Leute  -->Mischkulturen  oder pflanzen die nächste Generation schon ein, während die vorherige noch drin ist, damit die Ernte/Nutz-Löcher nicht so gross sind und der Boden immer bedeckt ist: ich habe 2012 z.B. ziemlich früh in die Radieschen und Eiszapfen Bohnenjungpflanzen gesetzt, sodass ich ziemlich früh Bohnen hatte. Ich denke, es braucht viele Jahre, bis ich da ausreichend Erfahrung haben werde. Viele Leute begnügen sich aber auch mit den vorgegebenen Pflanzen und kaufen beim Jungpflanzenverkauf (am Vergabetag der Parzellen und im Sommer noch mal) noch was dazu.

Die Jungpflanzen ziehe ich in einem  -->Quick-Pot , der wenig Platz in der Wohnung und am Balkon braucht und leicht zwischen Balkon und Wohnung bewegt werden kann (wenn es frostig wird). Erst wenn die Pflanzen  grösser werden und es dauerhaft warm genug ist, setze ich die Pflanzen in kleine Blumentöpfe usw. (die Erde muss natürlich auch Bio sein, gibt's z.B. im Bioladen, manchmal ist der Nachschub dort Anfangs etwas stockend, d.h. ich nehme oft eine mit, wenn ich eine sehe). Bei den Erbsen hab ich die Erfahrung gemacht, dass sie nicht mehr so gut im Feld angingen, wenn ich sie zu lang im Quick-Pot hatte (manches hab ich auch direkt vom Quick-Pot ins Feld gesetzt). 
Es gibt aber auch Leute (z.B. eine Feld-Nachbarin von 2012, die kein Internet hat und deren Antwort ich somit nicht vorwegnehme), die sich ein kleines Beetchen in der Parzelle machen und direkt ansäen und dann umsetzen oder sogar direkt im Beet säen. Direkt ins Beet säe ich nur Pflanzen wie Bohnen und Erbsen, die ich 100% von Beikraut unterscheiden kann: im ersten Jahr hab ich meinen Knoblauch (sieht anfangs aus wie ein Grashalm) komplett gejätet :-) ... 

Bei den -->Krautgarten-Treffen  (die im Herbst nur noch sehr schwach besucht waren, aber vielleicht gibt sich das im Frühjahr ja wieder: es gab mal ein Treffen in Berg-am-Laim mit 15 Teilnehmern) kann ich meine zwei -->Bücher  zu Mischkultur und einen Pflanzkalender mitbringen (ich nehme sie für alle Fälle mal zum Film am  -->20.1.  mit, wo ich vorher ab ca. 17:30 im Café Rigoletto bin), aber es gibt diese Infos auch im -->Internet (Hautptbeitrag und Antworten darunter) , und auf den Saatgut-Tütchen steht auch meist, wann man aussäen kann/soll, es geht teilweise auch später: ich hab z.B. Bohnen ausgesät als das laut Tütchen nicht mehr ging und hatte trotzdem noch viel davon. 

Zu Balkon/Feld: Ich hab die Tomaten, Zucchini und ein paar Kräuter am Balkon und den Rest am Feld. Die Feld-Tomaten (ohne Dach) wurden 2011 bei mir alle braun, wegen Feuchtigkeit, 2012 waren am Feld sogar paar dran. 2011 wurden die Zucchini am Acker nichts und am Balkon waren viele, 2012 war's imgekehrt. In Berg-am-Laim hat sich aus diesem Grund eine regelrechte -->Tomatenhauskultur  entwickelt (Beitrag vom 29. Juli 2012; aber das ist mir selber viel zu aufwändig, ich habe kein Auto zum Transport und keine Lust zum Auf/Abbau).

Zum Planen: ich selber plane die Parzelle nicht sehr genau: ich schau grob in einer Tabelle, was sich angeblich womit verträgt (siehe obige Bücher/Internet-Links) und lasse aber auch mal 5 gerade sein (dann werden die Pflanzen halt nicht ganz optimal) und pflanze dann kontinunierlich mit dem Abernten aus/nach. Es gibt aber auch Leute, die sich genaue Pläne machen (mag ich nicht, ich muss in der Arbeit alles planen und alles muss genau sein, das will ich am Feld nicht auch noch haben).

Ich hab auch allgemein einige Erfahrungen in meinem Neulingsjahr (2011) -->aufgeschrieben .

Noch jemand Pflanzinformationen, die für andere interessant sein könnten?



By Jonas, 4 September, 2011
Forums

Bezugsquellen: Bio-Saatgut / Bio-Jungpflanzen / Bio-Saatgut / Zubehör / ...

Siehe auch :

---

Zusammenfassung:  Hinweise von Gut Riem (SGM) und Diskussionsbeiträge unten
(Stand 21.4.2022;
eigene hinzufügen: auf Diskussion antworten, wird dann hier auch verlinkt ) :

Bio-Saatgut/Bio-Jungpflanzen : Saatgut und Jungpflanzen  müssen  für Bioland das EU-Biosiegel haben. Noch besser: Bioland-Siegel oder Demeter-Siegel, siehe unten.

Bio-Erde : Auch die Erde zum Anziehen von Jungpflanzen muss den BIOLAND-Richtlinien genügen.

Zubehör :

 

Weitere Listen mit Bezugsquellen:

Mehr: ... (siehe Diskussionsbeiträge unten)

---

Siegel-Infos: siehe ganz unten bei den  -->allgemeinen weiterführenden Links .

BIOLAND-Label:  http://www.bioland.de

EU-Bio-Siegel (links das alte deutsche, rechts das neue EU-Siegel):  http://www.bio-siegel.de

Jonas

vor 14 years 6 months

Von einem Krautgärtnerpaar empfohlen: Bio-Gärtnerei in Olching (nicht so weit weg wie der Lieferant des Hofgutes Riem (Passau?)). Wenn man im angeschlossenen Bioladen rechtzeitig vorher anrufe, werden die Jungpflanzen in den Laden in Olching gebracht, und man kann sie dort abholen. Beim Suchen im Netz bin ich auf folgenden Link zu einer Bio-Gärtnerei (mit Gemüse-Bio-Kiste, http://www.oekokiste.de ) gestossen, wo auch noch andere Lieferanten-Gärtnereien (u.a. mit Jungpflanzen) genannt sind:

http://www.amperhof.com/partner.html

Jonas

vor 14 years 6 months

Falls man es nicht zu den beiden Jungpflanzen-Kaufterminen der Krautgärten schafft (bei der Parzellenvergabe und im Sommer):

Bei den Lieferanten der Tagwerk Ökokiste könnten auch Jungpflanzen -Lieferanten dabei sein:
http://www.oekokiste-tagwerk.de/erzeugerportraits.html

---

Ich selber kaufe biologisches Saatgut auch oft im Bioladen (das ist dann meist Bingenheimer Saatgut):
http://www.bingenheimersaatgut.de  

Einiges habe ich mit eigenen Jungpflanzen aus Saatgut hinbekommen, aber im Mittel waren die gekauften und insbesondere die Erstbepflanzung der Parzelle (egal ob vorbepflanzt oder selber einzupflanzen) in meiner ersten Saison erfolgreicher. Mag aber auch am Pflanzzeitpunkt gelegen haben, oder an meiner mangelnden Erfahrung.

blecki.c

vor 14 years 1 month

Hallo!

Bio-Samen, -Pflanzen und Zubehör gibt es in der Blumenschule in Schongau.

Man kann sich die Bestellung liefern lassen, zur Abholung bereitstellen lassen oder natürlich dort direkt einkaufen.

Ich habe mir schon häufiger Pflanzen von der Blumenschule schicken lassen und damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ist nicht ganz nah, aber ein Besuch der Gärtnerei und des dazugehörigen Cafés lohnt sich!

www.blumenschule.de

Claudia

Siggi Fuchs

vor 14 years

Hallo zusammen,

Biosiegel habe ich keins aber ich arbeite danach. Ich würde euch gerne meine Tomaten anbieten. Von ca.150 Sorten habe ich heuer die 30 besten aus dem letzten Jahr angebaut und 20 neue. Mein Saatgut bekomme ich aus der ganzen Welt, von anderen Erhaltern oder sogenannte Heirloom Tomaten (Erbstücktomten) von Familien die diese Sorte schon von der Oma geerbt haben. Von den großen (Salat und Fleischtomaten) habe ich ca. 10-15 Stück pro Sorte, von den Wild und Cocktailtomaten gibts jede Menge, viele von den sind fürs Freiland geeignet und brauchen keinen Regenschutz oder Gewächshaus. Chilis hab ich nur wenige. Gurken, Zucchini und Kürbis kann ich auf Wunsch noch anziehen.

Was ich sonst noch so mache könnt ihr hier sehen www.waldgaertner.de

Wenn ihr Fragen habt könnt ihr mich gerne, am besten per mail, kontaktieren info@waldgaertner.de

Siggi Fuchs

vor 13 years 11 months

Nimm farblose Pappe, fräse Löcher rein und am Ende der Saison sind nur noch ein paar Fetzen über. Kostet nichts ist kompostierbar und aus meiner Sicht besser als Bändchengeweben oder Folie. Wenn du auf Folie bestehst kann ich dir was runterschneiden.

Liebe Grüße

Der Siggi

Jonas

vor 13 years 11 months

Die Beete sind 15 m / 10 Beete = 1,5 m/Beet breit (nicht ganz, wegen den Wegen). wenn man das Vliess wellig legt, muss es etwas breiter sein (vermutlich daher die 2,5m Angabe?). Mein Vlies hat nur 1,5 m, was anderes gab es nicht (im Pflanzenladen in der Stadt). Zur Not muss ich halt zwei Bahnen nehmen. Also leider keine Bezugsquelle, aber trotzdem eine Antwort ...

Ich glaube es war mehr das durchsichtige, leichte Vliess zum Legen über die Pflanzen gemeint, als ein Ersatz für die schwarze Folie unter die Pflanzen (hab ich bei Gurken gesehen) ...

Muss man auch erst beim  -->Krautgarten-Telephon  fragen, ob man Pappe am Acker verrotten lassen darf, wg. -->Biolandrichtlinien  . Ich vermute mal, dass Nein (mögliche Gifte in der Pappe?)

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(Inhaltlich gab es zum Vliess auch Informationen beim Thema  -->Hilfsmittel  )

---

PS: Sehe erst jetzt, dass es dieses Jahr 11 Beete sind, nicht 10: dann reichen die 1,5m Breite, die man überall bekommt für den Anfang vielleicht auch?

blecki.c

vor 13 years 11 months

Hallo,

eine große Auswahl an Vlies und Schädlingsnetzen gibt es unter www.garten-wn.de .

Sonnenblume

vor 13 years 10 months

Rund um den Standort Hohenbrunn kann man mittlerweile  an vielen Stellen "Biosaatgut und Pflanzen kaufen:

bei Denns im Gewerbegebiet  Brunnthal gibt es Saatgut (demeter) auch z.B. für Buschbohnen, die man jetzt noch gut setzen kann. Die bestellen natürlich irgendwann nicht mehr nach - deswegen habe ich mich rechtzeitig auch mit Saatgut für den Herbst eingedeckt.

Bei Obi habe ich zu Anfang des Jahres noch eine gute Auswahl an Saatgut mit dem Biosiegel gefunden - jetzt ist fast alles weg. Ein paar Pflanzen gab es auch. Mir persönlich hat aber  die Qualität bei weitem nicht ausgereicht um zuzugreifen!

Bei Denner in Sauerlach gibt es normalerweise eine gute Auswahl an Saatgut und auch ab und an Bio-Pflanzen.

Bei Pflanzen Kölle habe ich eine schöne Zuccini-Pflanze gekauft. Die war auch gar nicht teuer. Hier gab es letzte Woche eine gute Auswahl an Biopflanzen aber kein Saatgut (ich brauchte Bohnen).

Der Bioladen (Stummbeck ? ) in Siegertsbrunn verkauft ab und an Jungpflanzen. Man sieht - auch wenn man nicht weit fahren mag - es gibt eingtlich keinen guten Grund auf Bio beim Saatgut und den Pflanzen zu verzichten.

Meine Idee wäre ja, auf den kleinen Gemüseladen an der Haupstraße in Hohenbrunn einzuwirken, dass dieser einige gängige Sorten Jungplanzen (Zuccini, Salat) verkauft - was haltet ihr davon -  kennt jemand den Inhaber?

Chris Bleicher

vor 13 years 10 months

Entsetzt las ich im neuesten Rundbrief, dass einige KrautgärtnerInnen mit "Blaukorn" und "Osmocote Langzeitdünger" den Boden düngten!! Solche Personen sollten m.E. ihre Parzellen SOFORT aufgeben müssen, denn sie verseuchen den Boden nicht nur im laufenden Jahr, sondern auch für die KrautgärtnerInnen, die diese Parzelle die Folgejahre zur Bewirtschaftung bekommen. Ausserdem würde ich vorschlagen, dass K-Gärtner, die bereits 2 x eine Parzelle bewirtschafteten, auf Wunsch ihre vorjährige Parzelle im Folgejahr bekommen können, sofern sie dies gerne möchten und vorrangig bei der Parzellenvergabe (im Vergleich zu Neulingen) behandelt werden. Wie denkt Ihr darüber?

Eine solche Chemie-Düngung ist nicht nur dumm, sondern auch ein Betrug an sich selbst.

Jonas

vor 13 years 10 months

Zum Glück sind die meisten Krautgärtner ja bezüglich biologischem Dünger ja informiert und motiviert und wissen über biologische  -->Bezugsquellen  Bescheid, oder regen sogar weitergehende Konzepte wie den Verkauf von Saatgut für  -->Gründüngung  am  -->Krautgartentelephon  an (siehe Rundbrief).

Die Chemie-Düngung ist ein Vertragsbruch , den die Krautgarten-Organisation vermutlich so ahndet, wie im Vertrag und in den Anschreiben und bei den Infoveranstaltungen angekündigt: Überprüfung/Anhörung und ggf. fristlose Kündigung des Vertrages. Ich selber wäre ohne "bio(land)" nicht dabei, denn ich will klare Regeln für gesunden und nachhaltigen Gemüseanbau ( -->Bioland-Richtlinien  ), kein Wischi-Waschi und jeder macht wie er denkt.

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Bei den -->Informationsveranstaltungen  war auf Nachfrage die Rede davon, dass die Verlosung der Parzellennummern zum Konzept gehört. Ich selber finde das aus verschiedenen Gründen auch nicht schlecht (bei allen Fragezeichen, die ich auch sehe):

  • es stellt Chancengleichheit her (Boden, Brunnennähe, Schatten, Feuchtigkeit, Randlage, usw.)
  • es mischt die Krautgärtner immer wieder neu und fördert dadurch soziale Kontakte
  • es fördert den Verantwortungsgedanken langfristig

(Wenn ich mich in die Krautgarten-Organisation hineinversetze, trägt es dazu bei, kein Anspruchsdenken aufkommen zu lassen: die Flächen sind teilweise sowieso nicht für die Ewigkeit, sondern stehen leider unter hohem Bebauungsdruck, siehe das Video von 2012 auf der Seite der Krautgärten:  -->Link  .)

Die Bevorzugung von vorjährigen KrautgärtnerInnen vor Neulingen existiert(e) meiner Kenntnis nach bereits: man konnte sich (bevorzugt) vormerken lassen (ich finde das Schreiben gerade nicht, das letzte von 2011 fehlt ...), d.h. wer bereits einen Krautgarten am Standort hatte, konnte bevorzugt wieder einen bekommen (das bezog sich allerdings nicht auf die Parzellennummer, siehe oben). Das habe damit zu tun, dass man gewachsenes Gärtnerwissen/gemeinschaft fördern wolle (diese Antwort meine ich auf einer Informationsveranstaltung gehört zu haben?).

By Jonas, 4 September, 2011
Forums

Sammlung von Internet-Links und Büchern zu Garten-Themen  .

Welche Links zu Garteninformationen/foren (vorzugsweise biologisch, aber auch allgemein) kennt ihr noch/sind gut? Welche Bücher sind gut? Hinzufügen: einfach auf diese Diskussion antworten.

Siehe auch:  -->Bio-Bezugsquellen

Zusammenfassung der Diskussionen unten (Stand 12.8.2021):

---

Nachschlagewerke im Internet :

 

Bücher :

 

Gartenforen : 

Dort gefundene Antworten kann man ja auch hier (mit Quellenangabe) öffentlich machen.

 

Links (Krautgarten-Organisation, Gut Riem) :
Folgende Seiten sind speziell für den Hobbygärtner gemacht, aber nicht ausschließlich auf Bio-Gartenbau ausgerichtet:

 

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Siehe auch

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Von KrautgärtnerInnen für KrautgärtnerInnen:  -->Link  

 

Jonas

vor 13 years 11 months

Da war vor kurzem eine Frage in einem Blog diesbezüglich, die hab ich auch hierher verlinkt:  -->Link

manuela ballmann

vor 13 years 11 months

Ein Buch , dass ich sehr hilfreich finde, auch wenn ich nur 5 Seiten davon verwende ist: http://www.amazon.de/Anders-g%C3%A4rtnern-Permakulturelemente-im-Ha...

Da ist ein sehr übersichtlicher Plan zur Mischkultur (gute Nachbarn, schlechte Nachbarn) und eine Übersicht zur Gründüngung (was wohin) drinnen. Das Buch hab ich immer mit im Krautgarten.

Ganz wichtig finde ich auch: http://www.amazon.de/Der-Biogarten-Original-Marie-Luise-Kreuter/dp/...

Ich hab zwar nur die Ausgabe von 2007, überlege mir aber, die neue Ausgabe zu kaufen. Mal sehen.

Ich hab noch viele andere Bücher übers biologische Gärtnern, aber die beiden sind für mich die wichtigsten.

Katja

vor 13 years 9 months

Noch ein herrvorragendes kleines Buch über Mischkultur ist

"Mischkultur im Hobbygarten". Da steht alles drin, was man wissen muss, ideale Vorkulturen, Nachkulturen und welche Pflanzen warum zusammenpassen etc., und es ist mit seinen ca. 9 Euro auch noch ziemlich preiswert. Auch Blumen werden hier in den Gemüsegarten integriert.

Mischkultur im Hobbygarten

 

Jonas

vor 10 years 7 months

Buch: Bio-Gemüse-Ratgeber (Andrea Heistinger, Arche Noah).

Bilder: Umschlag, Inhaltsverzeichnis (zum Vergrössern anklicken)

Verlag: http://www.loewenzahn.at  



Jonas

vor 10 years 4 months

Auf Nachfrage von KrautgärtnerInnen hier nochmal der Hinweis:

Kleines Handbuch der Gemüsekunde (hinzugefügt: 10.5.2012, s.o.) 
Anbau, Inhaltsstoffe, Verarbeitung und Rezepte, Universität Kassel
Online-Version: Vormals Download bei Uni Kassel , nun u.a.: 
http://www.wildwuchs-hd.de/download/Gemuese_Handbuch.pdf

By Jonas, 4 September, 2011
Forums
Gibt es mehrjährige Pflanzen, man ausgraben kann und die lohnenswert (und chancenreich) für eine Überwinterung am Balkon oder in der Wohnung sind? Darf man überhaupt ausgraben (wegen Erdreich-Entfernung?) Mir fällt erstmal nur der Thymian ein, aber vielleicht gibt es ja noch andere Pflanzen, für die es sich lohnt?

Sonnenblume

vor 14 years 6 months

Habe auf meinem Balkon früher Schnittlauch überwintern lassen. Wenn man ihn abdeckt, hat man schon früh im Jahr frisches Grün.

Sonnenblume

vor 13 years 4 months

Hallo liebe Krautgärtner,

habe   erfolgreich Chili überwintern lassen - die Pflanze ist im zweiten Jahr größer und und setzt eher Blüten an - so hatte ich schon zeitig im Jahr Chili. Die Pflanze hatte ich nach der Ernte der letzten Chili im Herbst stark zurückgeschnitten und dann hell und warm auf dem Fensterbrett in der Küche überwintert.

In diesem Jahr hatte ich noch sehr viele Endivien, die habe ich mit Wurzel geerntet (die Erde weitgehend abgeklopft) und stelle fest, dass sie sich:

draußen in geschützeter Lage

abgedeckt

in einem Bottich mit etwas Wasser im Wurzelbereich

sehr gut lagern lassen, sie wachsen auch noch etwas weiter..  Mal sehen was geschieht, wenn der große Frost kommt!

Liebe Grüße Eure sonnenblume